Archive for the ‘Medizin Nachrichten’

Pthirus gorillae – Ein Sprung mit Folgen03.16.09

Lästig und ziemlich juckend zeigt sich ein ganz besonderes Insekt namens Pthirus gorillae. Auch als gemeine Filzlaus bekannt, fand ein Infektologe der University Collage London heraus, wie diese zum Menschen kam. Ein kurzer Sprung der Filzlaus vor rund 3,3 Millionen Jahren sorgte dafür, dass das Tierchen sich seit dem in den menschlichen Haaren, und hier in besonderem Maße in den Schamhaaren oder auch Achselhaaren, äußerst heimisch fühlt. Einst als Parasit auf Gorillas zu finden, sprang die Filzlaus auf den Menschen über. Nach Ansicht der Forscher sollen sich vor Millionen Jahren der Mensch und die Menschaffen sehr nahe gekommen sein und somit die Übertragung erst ermöglicht haben. Betont wird allerdings in den Forschungsergebnissen, dass hierbei nicht zwangsläufig ein sexueller Kontakt stattgefunden haben muss, sondern dagegen durch das Jagen, dem Essen der Tiere und auch durch die Verwendung der Felle.

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Sex älter als angenommen03.10.09

Lange Zeit ging die Wissenschaft davon aus, dass Sex erst spät in der Evolution entstanden ist. Diese These scheint nun widerlegt, denn Forscher fanden Fischfossilien, die eindeutig sexuelle Praktiken ausübten. Geschätzt wird der Fund auf ein Alter von rund 380 Millionen Jahren und zeigt fossile Fische mit Embryonen, die demzufolge keinen Laich gelegt haben. Sinngemäß zeigten die männlichen Fische eine Flosse mehr als die Weibchen mit denen sie sich vermutlich während des Aktes festhielten. Folgt man dieser Theorie, dann hatten die Fische richtigen Sex und lässt diesen somit ziemlich alt aussehen. Zumindest in der Evolutionsgeschichte.

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Zitronenduft erhöht Konzentration01.12.09

Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Zitronenduft die Konzentration erhöht. Sekretärinnen, die in ein Büro kamen, das mit Zitronenöl beduftet wurde, erbrachten wesentlich bessere Leistung. Insbesondere ging die Zahl der Rechtschreibfehler um über 50 Prozent runter.

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Grüner Tee verstärkt Wirkung von Antibiotika10.21.08

Grüner Tee soll die Wirkung von Antibiotika verstärken. Das fand der ägyptische Forscher Dr. Mervat Kassem heraus. Die Kombination aus grünem Tee und Antibiotika wurde gegen 28 Krankheitserreger getestet. Die Wirksamkeit der Medikamente erhöhte sich in Kombination mit dem Tee.

Hinweis: Häufiges Problem von Antibiotika. Sie wirken nicht mehr. Die Bakterien sind resistent dagegen. Hier Infos zu Antibiotika-Resistenz.

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Schwarzer Tee beugt Karies vor10.09.08

Schwarzer Tee soll vor Karies schützen und Zahnbelag reduzieren. Der im Tee enthaltene Gerbstoff Catechin greift “Streptococcus mutans” an und hemmt damit die Bildung von Karies. Forscher des College of Dentistry an der Universität von Illinois in den USA empfehlen sogar das Mundspülen mit schwarzem Tee.

Allerdings verfärben sich die Zähne durch dauerhaften Konsum von schwarzen Tee.

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Heilmittel Kaffee09.05.08

Kaffee als möglicherweise gesündestes Getränk der Welt schlägt wieder zu. Japanische Wissenschaftler haben beobachtet, dass Frauen, die mehr als drei Tassen Kaffee am Tag trinken ein um 60 Prozent geringeres Risiko haben an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

Für grünen Tee konnten keine positiven Effekte für die Gesundheit belegt werden.

Der Mythos gesunder Kaffee geht also weiter…

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Meeresluft aus der Dose09.04.08

Vor ca. drei Wochen hat mir die dot-friends ein Produkt (Salivent®) der Firma Schäfer Produkte GmbH zum Test angeboten. Salivent® ist ein Aerosol Inhalator, der Meeresluft nach Hause bringt. Neben dem Inhalator wird naturreines Meersalz aus dem Mittelmeer mitgliefert. Das Ziel: Meeresluft aus der Dose einatmen und die heilenden Kräfte auf sich wirken zu lassen.

salivent

Salivent® soll bei

  • Erkältungskrankheiten
  • Asthma, Bronchitis
  • Allergien gegen Hausstaub und Pollen
  • hohe Schmutz- und Staubbelastung und bei
  • vermehrte Schleim- und Krustenbildung in der Nase

helfen.

Salivent® kostet im Moment 95,– €, ein 50er Päckchen naturreines Meersalz bekommt man für 30,– €. Für das erste Jahr kommen Kosten von 314,– € auf den Verbraucher zu. Das ist eine Größenordnung bei der man sich fragen darf, ob Salivent® das halten kann, was es verspricht.

Der Praxistest: Da zwei Atemmasken und zwei Schwämme mitgeliefert werden, kann das Produkt prinzipiell auch von zwei Verbrauchern genutzt werden. Deshalb habe ich es zunächst mal getestet und anschließend an eine Freundin, die an einer Pollen-Allergie leidet, weitergegeben.

Die Anwendung von Salivent® ist zwar einfach, aber sehr aufwändig. Zunächst müssen vor jeder Inhalationssitzung Atemmaske, Schwamm und Verschluss in kochendes Wasser desinfiziert werden. Dieser Vorgang dadurch 10 bis 15 Minuten. Im nächsten Schritt wird das Meersalz auf den Schwamm bestreut. Das ist gar nicht so leicht, weil der Schwamm nach dem Kochvorgang sehr heiß ist. Man kann natürlich auch ein paar Minuten warten. Der Schwamm wird anschließend in das Gerät reingelegt. Das Gerät muss danach für 20 Minuten an die Steckdose. Nach 20 Minuten ist das Gerät auf 38° Grad Celsius erwärmt und kann benutzt werden.

Halten wir fest: im optimalen Fall dauert es 30 Minuten bis man Salivent® anwenden kann. Das ist äußerst unpraktisch und wird viele davon abschrecken, es anzuwenden. Dazu kommt ja noch die Anwendungszeit, die laut Hersteller bis zu einer Stunde am Tag betragen kann. Wenn ich Salivent® “optimal” anwenden will, dann muss ich 1,5 Stunden am Tag aufwenden. Für die meisten Menschen völlig unrealistisch.

Verbessert das Gerät bereits nach wenigen Anwendungen die Symptomatik, dann steigt sicher die Bereitschaft, diese Zeit dafür zu investieren.

Nach zweiwöchiger Anwendung konnte die Freundin, der ich Salivent® überlassen hatte, keine signifikante Verbesserung ihrer Symptome feststellen. Die Wirkung kann natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

Mein Gesamturteil fällt eher negativ aus: 1. zu teuer, 2. keine Besserung der Symptomatik, 3. zu zeitaufwendig.

Prinzipiell finde ich die Idee an sich gut. Möglicherweise kann das Produkt weiter verbessert werden. So wird es vielleicht für mehr Menschen interessant.

“Für diesen Beitrag hat mich dot-friends.com angeschrieben, mit der Bitte ob ich den SALIVENT-Aerosol-Inhaltor testen möchte und über meine Erfahrungen mit dem Produkt zu schreiben. dot-friends arbeitet im Auftrag der Schäfer Produkte GmbH”.

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Hinweis: In der Zwischenzeit habe ich ein Gespräch mit Herrn Schäfer von der Firma Schäfer Produkte GmbH führen können. Er gab mir zurecht den Hinweis, dass die Kosten natürlich nur dann entstehen, wenn das Gerät ein ganzes Jahr genutzt wird. Bedarfsorientiert entstehen natürlich viel niedrigere Kosten.

Zudem kann man in der Zeit, in der man Salivent® nutzt, sich problemlos mit anderen Dingen beschäftigen (Zeitung lesen, etc). Das Abkochen des Gerätes kann selbstverständlich auch nach dem Inhalationsvorgang erfolgen, so dass die Zeit bis zur Anwendung verkürzt wird.

Das entscheidenste ist meiner Meinung nach die Wirkung. Wenn eine Wirkung eintritt, dann ist man natürlich bereit, diese Zeit zu investieren.

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