Haartransplantation – Vergleich FUE – FUT Methode

Wir haben Frau Dr. Sobczak, Fachärztin für Dermatologie und Expertin für Haartransplantationen gefragt, was der Unterschied zwischen der FUE und der FUT-Methode ist (Informationen zu Frau Dr. Sobczak –> weiter). Beide Methode werden heutzutage bei der Haartransplantatation eingesetzt und haben Vor- und Nachteile. Hier eine Übersicht in tabellarischer Form:

Frage FUT-Technik FUE-Technik
Wie funktioniert die Haarentnahme? Für die Entnahme wird ein 1-1,5cm breiter Hautstreifen
benötigt.
Es erfolgt eine einzelne Entnahme mit einer Hohlnadel. Die
Grafts* werden direkt reimplantiert.
Wie viele Grafts werden in der Regel pro Sitzung
entnommen?
ungefähr 3.000 Grafts. ungefähr 2.500 Grafts. Wichtig ist dabei zu beachten, dass
das Spenderareal nicht zu sehr ausdünnt.
Nach der Behandlung – wie ist die Haardichte im
Empfängerareal?
Eine etwas höhere Haardichte als bei der FUE-Technik. Eine etwas geringere Haardichte als bei der FUT-Technik.
Die Anwachsrate ist geringer.
Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig und kann unter
Leuten?
Es dauert ca. 14 Tage Es dauert ca. 14 Tage.

Weil die Haare rasiert werden, kann es ggf. länger dauern.

Wann kann ich wieder Sport treiben? Ungefähr 14 Tage nach der Haartransplantation. Ungefähr 7 Tage nach der Haartransplantation.
Wie lange dauert die Haartransplantation bei der
Verpflanzung von ca. 2.000 Fus*?
Etwa 3-4 Stunden. In der Regel an einem Tag möglich. Etwa 5-8 Stunden. Es kann sein, dass die Behandlung zwei
Tage benötigt.
Ist eine Rasur des Kopfes notwendig? Nein Ja
Können Narben entstehen? Ja, es entsteht durch die Entnahme der Haare eine lange
dünne Narbe. Sie wird ästhetisch verschlossen, wird durch Haare überdeckt und
ist unauffällig.
Ja, es entstehen kleine punktförmige Narben.
Wann heilt das Spenderareal wieder ab? 14 Tage nach der nach der Haartransplantation werden die
Nähte gezogen.
Die Wunden verheilen in ca. 7-10 Tagen.
Reicht das Spenderhaar für mehrere Behandlungen aus? Ja, etwa 3-4 Sitzungen sind möglich. Auch nach mehreren
Sitzungen bleibt meist nur eine Narbe übrig.
Ja, es sind 1-2 Behandlungen möglich. Bei jeder Behandlung
steigt die Zahl der punktuellen Narben.
Wie viele der verpflanzten Grafts wachsen tatsächlich an?
Über 95 Prozent. Ca. zwischen 70 und 80 Prozent.
Wie groß ist Verletzung der Kopfhaut? Eher gering, weil die Narbe lokal begrenzt ist. Eher hoch, weil die punktuellen Narben das ganze
Spenderareal  betreffen.
Wie lange benötigt man, um die Grafts zu entnehmen? Ca. 30-45 Minuten. Mehrere Stunden.
Kann eine sehr straffe Haut Problemen verursachen? Möglicherweise gibt es eine Limitierung der extrahierbaren
Graftzahl pro Operation.
Bei der Entnahme gibt es keine Einschränkungen, aber die
punktuellen Narben können größer sein.
Ist das Ergebnis ästhetisch? In der Regel gibt es ein optimales ästhetisches Ergebnis,
weil die Narbe vom Haupthaar verdeckt wird.
Das Spenderareal lichtet sich etwas. Es können punktförmige
Narben auftreten. Auch hier ist das Ergebnis gut.

 

Was ist eine Follikulare Einheit (FU) ?

Betrachtet man die Haare von der Ferne, dann hat man das Gefühl, dass die Haare einzeln wachsen. Aber unter dem Mikroskop betrachtet, dann sieht man, dass Haare in kleinen Büscheln formiert sind. In der Regel wachsen Sie in Gruppen von 2-5 Haaren. Diese Gruppen nennt man follikulare Einheiten oder Follicular Units (FU). Einzelne Haare oder Haarinseln werden auch Grafts genannt.

Doppelter Festzuschuss bei Zahnersatz

Auch wer nur über ein geringes Einkommen verfügt, muss sich nicht mit Zahnlücken präsentieren. Doch die Härtefallregelung bei Zahnersatz, die unter Umständen unterstützend eingreift, ist nicht allen Betroffenen bekannt.

Wie es geht und für wen die Härtefallregelung gilt

Seit 2005 existiert der Festzuschuss zum Zahnersatz bei allen gesetzlichen Krankenkassen: Wer eine Brücke, Krone oder erweiterten Zahnersatz benötigt, erhält einen Festzuschuss, der etwa die Hälfte aller Kosten einer Regelleistung abdeckt. Die übrigen 50% müssen in Eigenleistung vom Patienten bezahlt werden.

Unter einer Regelleistung verstehen die gesetzlichen Krankenkassen, dass eine bewährte und brauchbare Zahnprothese finanziert wird. Weil diese Lösung aber auch kosteneffizient sein muss, erfüllt sie meist nicht alle ästhetischen Ansprüche. Doch damit lässt es sich meist leben Auch eine Zahnzusatzversicherung für wenige Euro im Monat hilft, eventuelle Finanzierungslücken abzudecken.

Für wen auch die verbleibenden 50% der Regelversorgung eine unzumutbare finanzielle Härte darstellen, dem gewähren die Krankenkassen nun den doppelten Festzuschuss.

Dazu erstellt der gewählte Zahnarzt zunächst einen „Heil- und Kostenplan“, einen Kostenvoranschlag für alle notwendigen Maßnahmen der Zahnsanierung. Diese Unterlagen reicht der Patient anschließend bei seiner Krankenversicherung ein. Wer ein Einkommen unter einer festgelegten Mindestgrenze nachweisen kann, belegt dies parallel mit der Eingabe des Heilkostenplans. Die Krankenkasse prüft dann, ob die Härtefallregelung oder die „gleitende Härtefallregelung“ greifen.

Einer der Anbieter, die Zahnersatz zum Nulltarif anbieten, ist zum Beispiel Flairdent: http://www.flair-dent.de/zahnersatz/zahnersatz-zum-nulltarif/

Einkommensgrenzen und “gleitende Härtefallregelung”

Um dies zu bestimmen, gelten für das Jahr 2014 beispielsweise folgende monatliche Brutto-Einkommensgrenzen. Anspruch auf doppelten Festkostenzuschuss haben
- Alleinstehende, die unter 1.106,00 Euro verdienen,
- Mitglieder eines Zweipersonenhaushalts mit einem gemeinsamen Einkommen unter 1.520,75 Euro,
- Mitglieder eines Dreipersonenhaushalts mit einem Einkommen unter 1.797,25 Euro und
- Patienten mit drei Angehörigen und einem Gesamteinkommen unter 2.073,75 Euro.
Für jede weitere Person im Haushalt steigt der Betrag des Mindest-Gesamteinkommens um knapp 300 Euro.

Selbstverständlich wird das Einkommen von der Krankenkasse geprüft. Liegt das Einkommen nur minimal über den angegebenen Grenzen, wird eventuell eine Zwischenlösung mit einem einfachen, aber erhöhten Festzuschuss vorgeschlagen. Im Leistungskatalog der Krankenversicherung wird dies Variante „Gleitende Härtefallregelung“ genannt.

Viele Selbständige in der Start-Up-Phase und Berufsanfänger haben kein regelmäßiges Monatseinkommen. Hier zählt das Durchschnitts-Bruttoeinkommen, das über einen längeren Zeitraum hinweg ermittelt wird.

Für jede Zahnersatzversorgung muss die Härtefallregelung gegebenenfalls neu beantragt, der Anspruch darauf jeweils neu dokumentiert werden.

Optimale Versorgung

Wer einen qualitativ über die Regelversorgung hinausgehenden Zahnersatz wählt, hat ebenfalls Anspruch auf den doppelten Festkostenzuschuss, wenn er mit 50% Zuzahlung unzumutbar belastet würde. Eine Zahnzusatzversicherung für wenige Euro im Monat kann in diesem Falle eventuelle Differenzen zu einer höherwertigen Sanierungsmaßnahme abdecken.

Tabuthema Sterbegeldversicherung

Ab dem Jahr 2004 war das bisher übliche “Sterbegeld„ der Krankenkassen endgültig Vergangenheit. Eine Zuwendung beim Todesfall eines mitversicherten Familienmitgliedes wird nicht mehr gezahlt. Beerdigungskosten sind nun (fast) reine Privatsache.

Dabei laufen schon für schlichte Bestattungen je nach Region und Gemeinde schnell hohe vierstellige Beträge auf. Im Extremfall müssen Angehörige sich sogar hoch verschulden, um eine Bestattung zu finanzieren.

Ersatzweise wird von Versicherungsinstituten eine Sterbegeldversicherung angeboten, die dazu dient, die Kosten der Bestattung zu decken. Je nach Abschlußalter und -betrag ist eine solche Versicherung bereits für Monatsbeiträge vonunter 10 Euro abzuschließen.

Trotzdem lohnt es sich, zu überlegen, für wen diese Versicherung eigentlich Sinn macht und welche Alternativen es gibt.

Alte, kranke Menschen ohne finanzielle Rücklagen können mit der Sterbegeldversicherung dafür sorgen, dass Ehepartner oder Kinder nicht mit den hohen Bestattungskosten konfrontiert werden. Je später im Leben man die Sterbegeldversicherung allerdings abschließt, desto höher sind die Beiträge. An den jeweils erbberechtigten Angehörigen wird jedoch im Todesfall immer die volle Versicherungsleistung ausbezahlt, unabhängig von der Laufzeit der Versicherung. Der Betrag ist naturgemäß um ein vielfaches höher als ein über Jahre hinweg mühsam zusammengetragenes Sparguthaben.

Der Versicherte kann mittlerweile auch zwischen einer einfachen Sterbegeldversicherung und den sogenannten “Bestattungsvorsorge-Tarifen„ wählen: Letztere werden im Todesfall vollständig an ein Bestattungsunternehmen ausgezahlt, das die Beerdigung auf vertraglich festgelegte Weise durchführt.

Alleinstehende, die zwar wenig Geld, aber keine Erben oder Nachkommen haben, brauchen sich auch nicht zu sorgen, dass ihr letzter Weg ihre Angehörigen belastet. In diesen Fällen muss die jeweilige Kommune innerhalb der Bundesrepublik für die Kosten geradestehen.

Wer ohnehin finanziell gut versorgt ist, braucht über eine Sterbegeldversicherung nicht nachzudenken.

Wer noch jung und fit ist, sollte eher über den Abschluss einer Risikolebensversicherung nachdenken. Auch die ist bereits ab unter 10 Euro monatlich zu haben, je nach Versicherungssumme, Abschlussalter und Laufzeit. Damit können vom Todesfall betroffene Partner oder Kinder mit einem relativ hohen Auszahlungsbetrag versorgt werden. Auch Kombinationsmodelle, beispielsweise mit Beitragsrückerstattung im Überlebensfall werden mittlerweile angeboten.

Rückbildungsgymnastik: Gut für den Beckenboden

Während einer Schwangerschaft ist der Körper einer Frau großen Veränderungen unterworfen. Nach der Geburt wünschen sich zwar viele frischgebackene Mütter, schnell ihre alte Figur zurückzubekommen. Doch viele Muskeln, Bänder und Bindegewebe werden in der Schwangerschaft und während des Geburtsvorganges stark strapaziert, gedehnt und unter Umständen sogar verletzt. Daher raten Ärzte und Hebammen bis zu sechs Wochen nach der Geburt von den gewohnten sportlichen Aktivitäten ab.

Doch beinahe sofort kann die Rückbildungsgymnastik begonnen werden. Eine ganze Reihe von Übungen junge Mütter bereits im Wochenbett ausführen, ohne sich zu überanstrengen. Eventuelle Schmerzen vergehen dabei ebenfalls schneller. Die speziellen Übungen helfen, Stoffwechsel und Durchblutung in Schwung zu bringen und die Organe quasi wieder an ihren angestammten Platz zu befördern. Vor allem aber dienen sie dazu, die überdehnte, von der Geburt stark beanspruchte Beckenbodenmuskulatur wieder zu festigen.

Der Beckenboden schließt das Becken nach unten hin und verbindet die Knochen miteinander. Seine unterste Muskelschicht verläuft zwischen Scham- und Steißbein und umschließt dabei sämtliche Körperöffnungen. Die Schließmuskeln für After und Harnröhre sind Teil der Beckenbodenmuskulatur. Da das weibliche Becken breiter ist als bei Männern, ist auch die entsprechende Muskulatur bei Frauen weiter gespannt, stärker mit Bindegewebe verkleidet und insgesamt weniger stabil als bei Männern.

Kann die durch die Schwangerschaft und Geburt überdehnte Beckenbodenmuskulatur nun die Blase, die Gebärmutter oder den Enddarm nicht mehr ausreichend stützen, ist eine Absenkung möglich. Dabei werden im Körperinneren weitere Bandaufhängungen überdehnt. Die Folge sind oft starke Schmerzen. Durch den Druck abgesenkter Organe auf Blase und Harnröhre kommt es auch zur gefürchteten Inkontinenz.

Doch zum Glück kann hier mit entsprechender Gymnastik sehr leicht vorgebeugt werden.

Viele der Rückbildungsübungen können bereits in den ersten vier Wochen nach einer Geburt sogar im Bett und im Liegen ausgeführt werden, vorausgesetzt, Arzt und Hebamme geben Grünes Licht. Und erklären im Detail, welche Do’s und Don’ts es bei der Wochenbettgymnastik gibt.

Die Basis-Übung dabei besteht in einem bewussten An- und Abspannen des Beckenbodens – dabei zieht sich der Damm der Frau jeweils nach innen. Unterstützend wirkt hierbei der Muskelaufbau mit Liebeskugeln, wie sie bei www.verwoehndich.de erhältlich sind. Hierzu werden die kleinen Gewichte, die mit einer Art Schnur miteinander verbunden sind, ähnlich einem Tampon in die Scheide eingeführt. Durch Anspannen des Beckenbodenmuskels werden die Liebeskugeln am Austreten aus der Scheide gehindert. Der Muskel wird trainiert und der Beckenboden gestrafft. Allerdings wirkt die Übung nur im Stehen oder beim Laufen. Die idealen Trainingszeiten betragen zweimal täglich 15 Minuten.

Das Anspannen von Beckenboden und Po-Muskeln bei jedem Aufstehen in möglichst gerader Haltung ist ebenfalls eine Übung, mit der schon ab dem zweiten Tag nach der Geburt begonnen werden kann.

Zu Beginn der Rückbildungsgymnastik genügt es, etwa jeden zweiten Tag wenige Minuten lang zu trainieren. Mit dem Wegfall eventuell schmerzhafter Beeinträchtigungen nach der Geburt und mit zunehmender Fitness können weitere Übungen dazu genommen werden. Oft werden auch Gymnastikkurse mit Baby angeboten.

Zahnzusatzversicherungen im Trend – worauf man bei Abschluß achten sollte

Die Behandlungskosten bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz steigen, die Krankenkassen sind jedoch zunehmend weniger “leistungsbereit„ und finanzieren nur die nötigsten Behandlungsmaßnahmen. Zahnzusatzversicherungen helfen, die Kosten für den Einzelnen erheblich zu senken. Entsprechend liegen sie im Trend: Bei über 50% aller Zusatzversicherungen in Deutschland handelt es sich um Ergänzungen zur Krankenversicherung im Bereich Zahnbehandlung.

Doch welche Versicherung bietet im Notfall die beste Leistung fürs Geld?
Hier gilt es im Vorfeld abzuklären, welche Versicherung welche Leistung wie definiert. Und wird die reguläre Kassenleistung auf die Zusatzversicherung angerechnet oder nicht? Werden beispielsweise 30% des regulären Kassenbeitrags oder gar 50% oder Gesamtrechnung ersetzt? Wird der Kassenzuschuss auf die Leistung angerechnet oder nicht? Hier gilt es genau nachzurechnen. Was fällt überhaupt unter den Begriff “Zahnbehandlung„? Sind Wurzel- oder Parodontose-Behandlungen mit abgedeckt oder nicht? Gibt es Zuschüsse für eine professionelle Zahnreinigung?

Einige Versicherer, private wie gesetzliche, gehen nicht genau auf die Qualität des Zahnersatzes ein – dabei gibt es hier erhebliche Unterschiede, die letztlich über Haltbarkeit und Tragekomfort entscheiden.
Wer von vornherein festlegt, ob und welche Implantate, Onlays oder Einlagenfüllungen im Bedarfsfall eingesetzt werden, punktet mit Eindeutigkeit und Sicherheit für den Patienten.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Leistungens-Deckelungen nach Verweildauer in der Versicherung: Gelegentlich gibt es im ersten Versicherungsjahr nur sehr geringe Zuschüsse oder die Leistung ist gestaffelt und setzt erst nach mehreren Jahren in voller Höhe ein.

Fast jede private Zahnzusatzversicherung besitzt eine achtmonatige Wartefrist ab Vertragsabschluss: Damit soll ausgeschlossen werden, dass Patienten sich schnell versichern, sobald der Zahnarzt eine Generalsanierung ankündigt. Und grundsätzlich ist nichts versichert, was zum Abschlusstermin bereits in Planung oder vom Zahnarzt diagnostiziert war. Doch auch hier gibt es Ausnahmen in Form von Notfall- und Sofort-Tarifen, ohne Wartezeiten, Altersgrenzen oder Staffelungen und mit sofortiger Wirkung, auch wenn die Behandlung bereits im Gange ist. Bedingung ist eine längere Vertragsbindung. Kein Problem, wenn auch das übrige Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Das genaue Studium von Finanztestergebnissen und Vergleichstabellen lohnt sich also, und notfalls hilft auch ein unabhängiger Berater bei der Auswahl der richtigen Zahnzusatzversicherung.

Mehr Fitness mit dem E-Bike – der Widereinstieg in die Sportlichkeit leicht gemacht

So mancher Pendler steigt nun vielleicht doch vom Auto aufs Fahrrad um.
Denn dank neuer Halbleitertechniken und leistungsstarken Akkus sind moderne E-Bikes leicht und ihr Hilfsmotor denkt quasi mit, denn er schaltet sich ab 25 km/h ganz von alleine ab.

Wer bislang davor zurückschreckte, zur Arbeit zu radeln, weil auf dem Weg dahin kräftezehrende Hügel zu bewältigen waren, der startet mit dem E-Bike womöglich einen neuen Versuch. Dabei spart man Benzin und Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel und trimmt sich, ganz ohne ausgepumpt und verschwitzt am Zielort anzukommen.

Das gewöhnliche Fahrrad fordert eindeutig mehr sportlichen Einsatz. Das kann bei Zeitdruck oder Fitness-Defiziten schnell demotivieren. Der Hilfsmotor vom E-Bike hilft über diesen Anfangskampf mit dem Inneren Schweinehund hinweg. Und das Auto bleibt öfter stehen. Steigungen bringen einen nicht mehr an die Grenzen der Leistungsfähigkeit, denn genau dann setzt der Hilfsmotor ein.

Ideal sind E-Bikes also für untrainierte Einsteiger oder für Reha-Patienten, die langsam wieder in Form kommen möchten: Die Muskeln werden entlastet, aber trotzdem gefordert und aufgebaut, der Kreislauf nicht gleich im Übermaß strapaziert.

Auch für Senioren sind E-Bikes oder Pedelecs eine gute Wahl: Einige Elektrofahrräder verfügen zum Beispiel über eine Anfahrhilfe. Gewackel beim Starten und übermäßige Anstrengung gleich am Anfang werden vermieden. Das vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Wer sich nach einer Weile wieder richtig fit fühlt, kann immer noch auf das herkömmliche Rad umsteigen.
E-Bikes unterliegen im Übrigen keiner Führerschein- und Helmpflicht.

Welches E-Bike passt zu welchem Radler? Bei der Auswahl helfen diverse Webseiten. Denn je nach Hersteller sind die Räder mit Hilfsmotor ganz unterschiedlich ausgestattet.

Vorsicht bei günstigen, asiatischen Nachbauten von Markenrädern. Die Qualität sollte stimmen. Gute Räder kosten zwar ihren Preis, doch sie sind geprüft, entsprechen allen Sicherheitsbestimmungen im Verkehr und sind robust und alltagstauglich. Wer dennoch ein wenig Geld bei der Anschaffung sparen möchte, kann in verschiedenen Shops Angebote Markenräder wie Kettler Elektrofahrräder günstig erstehen.

Schulmedizin, Alternativmedizin oder beides?

Eine Kopfschmerztablette oder lieber ein paar Globuli? Auch wenn die Schulmedizin zweifellos bei vielen Beschwerden wirkungsvoll Abhilfe schaffen kann, verzichtet über die Hälfte der Bundesbürger häufig lieber auf die “chemische Keule” und vertraut alternativen Heilmethoden.

Die andere Hälfte der Bevölkerung steht alternativen Behandlungsmethoden eher skeptisch gegenüber, meist deshalb, weil sich ihre Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien nicht zweifelsfrei nachweisen lässt. Das heißt jedoch nicht, dass sie nicht helfen können. Die Alternativmedizin betrachtet den Menschen als Ganzes. Studien müssen folglich anders ausgerichtet sein als in der schulmedizinischen Forschung.

Die Bandbreite der alternativen Behandlungsmethoden ist groß: Von Kneippscher Wasserkur bis zu Akupunktur, von Schüssler-Salzen bis zu Osteopathie. Und anders als bei der Schulmedizin hilft nicht alles jedem.

Bei der Homöopathie zum Beispiel ist eine ausführliche Erstanamnese erforderlich. In diesem ein- bis zweistündigen Gespräch geht der Homöopath nicht nur sehr detailliert auf die Beschwerden des Patienten ein, sondern versucht auch, dessen Persönlichkeit näher zu ergründen. Denn ein Bauchschmerz am Morgen erfordert ein anderes homöopathisches Mittel als ein Bauchschmerz nach dem Essen.

Darüber hinaus interessiert sich der Homöopath auch für die Person als Ganzes: Handelt es sich um einen ängstlichen Charakter oder eher um eine extrovertierte Persönlichkeit? Bevorzugt der Patient kalte oder warme Speisen, gerät er leicht in Rage oder ist er die Ruhe in Person, auf welcher Körperseite äußern sich die Beschwerden etc. Erst mit den Antworten auf diese und andere Fragen kann der Homöopath das geeignete Mittel finden.

Neben der Homöopathie setzen immer mehr Menschen auf Naturheilverfahren: Dazu zählen unter anderem die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und die Hydrotherapie (Wasseranwendungen) oder die Bewegungstherapie. Auch Akupunktur, Ayurvedische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin und Bachblütentherapie sind beliebte alternativmedizinische Behandlungsmethoden, deren Einsatz sich vor allem bei chronischen Beschwerden als wirkungsvoll erweist. Viele Apotheken führen mittlerweile eine große Zahl an alternativmedizinischen Mitteln, die bei leichten Erkrankungen und Verletzungen die Beschwerden lindern können.

Für welche Methode man sich auch entscheidet, das Krankheitsbild muss vorher schulmedizinisch diagnostiziert werden. Was viele nicht wissen: Der Patient muss sich nicht entscheiden zwischen Schulmedizin und alternativer Medizin. Die Komplementärmedizin kann die klassischen schulmedizinischen Behandlungsarten oft wirkungsvoll unterstützen.

Zeigt eine alternativmedizinische Methode nicht die gewünschte Wirkung, sollte man nicht die Alternativmedizin per se in Frage stellen. Eine andere Behandlungsmethode kann genau die richtige sein.

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