Archive for the ‘Ernährung’

Transfette / Transfettsäuren07.29.08

Es gibt gute und es gibt schlechte Fette. Und es gibt sehr schlechte Fette: Transfette oder Transfettsäuren. Transfette werden vor allem industriell hergestellt. Sie entstehen durch die Härtung von Pflanzenöl und werden häufig im Fast Food eingesetzt. In klinischen Studien hat sich gezeigt, dass Transfette das gesunde HDL-Cholesterin im Blut senken, das ungesunde LDL-Cholesterin dagegen in die Höhe treiben. Deshalb gelten Sie als Mitverursacher von koronaren Herzerkrankungen (z.B. Herzinfarkt).

Aus diesem Grund sind in Dänemark Lebensmittel, die einen Transfettgehalt von über 2% haben, verboten. Seit Juli 2007 wurde auch in New York City die Verwendung von Transfetten für die Zubereitung von Speisen in Restaurants teilweise verboten. Kalifornien hat jetzt nachgezogen. Ab 2010 werden Transfette in Restaurants verboten.

Quelle: Focus

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Gesünder leben mit Kaffee?07.23.08

Kaffeekonsum scheint gar nicht mal so schlecht zu sein. In einer Registrierstudie mit über 40.000 Männern und fast 90.000 Frauen zeigt sich ein eher positvier Effekt bei Menschen mit Kaffeekonsum (Ann Int Med 148, 2008, 904).

Die Studienteilnehmer wurden (je nach Kaffeekonsum) in sechs Gruppen unterteilt: wenige Tassen im Monat oder mehrere Tassen am Tag. Diese Daten wurden anschließend mit den Todesursachen verglichen. Bei den Teilnehmern, die täglich mehr als sechs Tassen zu sich nehmen, war die Gesamtsterberate 20% niedriger als bei denen, die wenig Kaffee tranken.

Quelle: Ärzte Zeitung

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Gemüseautomaten07.12.08

Japan ist bekannt für seine Automaten. Es ist das Land der Automaten. Spielzeug, frische Eier, Erotikartikel, heiße Cupnoodles, Regenschirme, Blumen, Eis. Es gibt kaum was, was es nicht gibt…

Seit kurzem scheint es wohl auch Gemüseautomaten zu geben. Wer also schnell mal einen Kopfsalat kaufen will oder vielleicht ein paar Karotten, der muss nicht zum Supermarkt.

Beeindruckende Bilder gibt es bei cscout zu sehen.

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Bohnendiät - Abnehmen mit Bohnen04.28.08

Ein Britte hat in neun Monaten 63 Kilos verloren. Sein Geheimrezept: er verputzte sechs Dosen Baked Beans am Tag. Es gab Bohnen zum Frühstück, zu Mittag und zu Abend. Ursprünglich wog er 190 Kilogramm, inwzischen wiegt er “nur” noch 126 Kilogramm. Ob diese Diät aus ernährungswissenschaftlicher Sicht besonder gesund ist, mag bezweifelt werden.

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Gedanken helfen beim Abnehmen04.24.08

Die Kraft der eigenen Gedanken hilft dabei, abzunehmen. Der Trick ist einfach. Wenn man Lust aufs Essen verspürt, muss man einfach nur an die letzte Mahlzeit denken. Danach ist Lust auf eine Zwischenmahlzeit geringer.

Das zumindest ergab eine Studie von Suzanne Higgs von der Universität Birmingham. 47 Studentinnen wurden in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe sollte in Gedanken ihren Tagesablauf noch mal durchgehen. Die andere Gruppe sollte sich an die drei Stunden zurückliegende Mahlzeit erinnern. Danach bekamen die Frauen Kekse angeboten. In der ersten Gruppe wurden durchschnittlich mehr als 20g Kekse verzehrt. Die zweite Gruppe hatte durchschnittlich nach ca. 15 Gramm Keksen keinen Appetit mehr darauf.

Ähnliche Ergebnisse erhielt man in einem zweiten Experiment, bei dem Popcorn serviert wurde.

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Hungerhormon - ein Teufelskreis?04.19.08

Bekannt ist, dass das Hormon Neuropeptid Y Hunger verursacht. Bis jetzt ist man davon ausgegangen, dass das Hormon im Gehirn produziert wird. Kanadischen Forschern ist es aber gelungen, dieses Hormon im Bauchfett von übergewichtigen Ratten in erhöhter Konzentration festzustellen. Das würde bedeuten, dass Menschen mit Bauchfett in einen Teufelskreis geraten. Bauchfett = Hunger, Hunger = Nahrungsaufnahme, Nahrungsaufnahme = mehr Bauchfett…

Quelle: Focus, 19.04.08

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Länger leben01.08.08

Vier einfache Regeln befolgen und 14 Jahre länger leben:

- nicht rauchen
- mäßiger Alkoholgenuss
- etwas Sport treiben
- fünf Portionen Obst und Gemüse essen

Das sind die vier Regeln, die man befolgen soll. Britische Forscher um Kay-Tee Khaw haben seit 1993 mehr als 20.000 Probanden auf diese Regeln untersucht. Wer sich an keiner Regel hielt hatte dasselbe Sterberisiko wie um 14 ältere Probanden, die alle vier Regeln befolgten, unabhängig von Körpergewicht und gesellschaftlicher Schicht.

Die Studie ist die größte Untersuchung zu Ernährung und Gesundheit und wurde im Fachjournal “PLoS Medicine” veröffentlicht.

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