Archive for the ‘Infektionskrankheiten’

FSME im Frühling wieder aktiv04.14.09

Die Frühsommer-Meningoezephalitis wird jetzt mit der ersten Wärme des Frühlings wieder aktiv. Übertragen wird die Infektionskrankheit durch Zecken, die diesen Virus beim Blutsaugen mit dem Speichel in den Organismus des Menschen weiterleiten. Eine 100%ige  Prävention gibt es zwar nicht, aber mit einer Impfung lässt sich diese Erkrankung gut in Schach halten. Diese Impfung sollte man übrigens am besten in der kalten Jahreszeit durchführen lassen.

Da sich die Zecken nicht von den Bäumen fallen lassen, sondern in Gräsern und Büschen auf ihre Opfer warten, sollte man nach dem Spazierengehen besonders die Kniekehlen, Achselhöhlen und den Nacken nach den Blutsaugern absuchen. Mit Glück findet man sie noch auf ihrem Weg zum „Futterplatz“, was manchmal Stunden oder Tage dauern kann (sind nicht die schnellsten Insekten) und einem Gelegenheit gibt sie vor dem Biss abzusammeln.

Alte Hausmittel, wie Öl oder Klebstoff, sollte man lieber nicht einsetzen, weil sie der Zecke die Luft zum Atmen nehmen und sie in ihrem Kampf ums Überleben noch mehr Speichel und Viren absondert. Zeckenkarten helfen nach einem Biss die Zecke samt Kopf zu entfernen.

Wer sich unsicher ist, sollte zum Arzt gehen, auch wenn sich um die Bissstelle eine Rötung zeigt. Dasselbe gilt, wenn sich die Symptome der FSME zeigen: Anfangs ähneln diese einer Erkältung, die nach zwei bis zwanzig Tagen wieder weg sind. Kommt dann ein zweiter Schub mit hohem Fieber, Bewusstseinsstörungen, starken Kopf- und Nackenschmerzen oder auch Lähmungen und Erbrechen, kann man fast sicher sein, dass die Zecke den Virus übertragen hat.

Richtig behandeln lässt sich die FSME nicht, aber die Symptome lindern und in der Regel erholt man sich wieder von der Virus-Attacke, wenn auch manchmal erst nach einigen Monaten.

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Flöhe lösen mitunter lebensbedrohliche Krankheiten aus04.06.09

Der Frühling zeigt sich mit warmen Sonnenstrahlen und nicht nur die Menschen werden aktiver, sondern vor allem auch die Tierwelt. Als besonders aktiv zeigen sich nicht nur die Zecken, denn die scheinbar harmlosen Flöhe werden ebenso wach und treiben ihr Unwesen. Viele Menschen ahnen nicht einmal, dass diesen winzigen und springenden Tierchen möglicherweise Überträger von lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie etwa Fleckfieber oder Hirnhautentzündung sein können. Damit man das Risiko einer Ansteckung etwas eingrenzen kann, sollte man besonders wildlebende Tauben weder füttern noch auf der Fensterbank der Wohnung oder des Büros dulden. Da sich auf den Tauben zumeist Bakterien, Parasiten oder auch Pilze befinden, fühlen sich die Flöhe auf ihnen mehr als wohl. Sollten sich dann doch Flöhe in die Wohnung eingeschlichen haben, sollte man nicht nur die Teppiche mehrmals gründlich absaugen, sondern auch sämtliche Decken, Bettwäsche, Kleidung und Stofftiere so heiß wie möglich in der Waschmaschine waschen. Halten sich Hunde oder Katzen in der Wohnung auf, dann empfiehlt es sich diese mit einem Anti-Flohmittel zu behandeln.

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Herpes - Heilung in Sicht?07.03.08

Kaum jemand, der das nicht kennt…. juckende, nässende kleine Bläschen an der Lippe. Der Herpes-Virus hat wieder zugeschlagen. Was viele nicht wissen: mehr als 90% der Menschen (geschätzte Zahl - genau weiß es keiner) sind mit dem Herpes simplex Virus infiziert. Dieser Virus schlummert ein Leben lang in unserem Nervensystem und bricht dann aus, wenn wir Stress oder Fieber haben oder wenn wir einer zu starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Aber nicht bei jedem Menschen bricht die Infektion aus…

Wissenschaftler forschen derzeit an der Entwicklung eines neuen Medikaments, das den Schlummerzustand aufhebt und zu einer Heilung führt.

Quelle: Focus Gesundheit

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Malaria Risiko ermitteln06.22.07

Ein neues System der Uni Bonn hilft Patienten und Ärzten zugleich, das Malaria-Risiko in einer bestimmten Region zu ermitteln. Über interaktive Karten kann der Besucher Informationen über Risiko, Pathogenität, Prophylaxe, Resistenzen und Information zu Saisonalität erhalten.

Das Malaria-Risiko ist sehr unterschiedlich. Der am stärksten betroffene Kontinet ist Afrika, spezielle die Subsahara.

Weitere Informationen zum Malaria-Risiko bei der Uniklinik Bonn.

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Schützt grüner Tee vor HIV-Infektion?06.03.07

Forscher der Baylor-Universtät in Houston und der Universtät in Sheffield bestätigen, dass im Grünen Tee ein Wirkstoff gefunden wurde (EGCG - Epigallocatechin-Gallat), der den HI-Virus dabei hindert, in die menschlichen T-Zellen (Immunzellen) einzudringen.

Der Genuss von 2-3 Tassen von grünem Tee kann eine sinnvolle Ergänzung zur antiretroviralen Therapie HIV-erkrankter Menschen sein, ersetzt aber keinesfalls die antiretrovirale Therapie.

Zudem gibt es keine Anhaltspunkte, dass EGCG vor einer Infektion mit HIV schützt. Nur “Safer Sex” schützt derzeit nachweislich vor der Infektion.

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Raucher sind anfälliger für HIV-Infektion09.30.06

Forscher aus Sheffield haben herausgefunden, dass Raucher ein höheres Risiko haben, mit dem HI-Virus infiziert zu werden. Die Wissenschaftlicher hatten 13 Studien daraufhin analysiert und ausgewertet. Fünf von sechs untersuchten Studien gaben Anhalt dafür, dass das Risiko bei Rauchern für eine HIV-Infektion zwischen 60 und 300% (je nach Studie) erhöht ist. Den Ausbruch von AIDS beschleunigt das Rauchen jedoch nicht. Das berichtete das Fachblatt “Sexually Transmitted Infections”.

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Multiple Sklerose: Ist eine Infektion mit Epstein-Barr-Virus die Ursache?04.12.06

Eine Studie stützt die Hypothese, dass die Ursache der Multiplen Sklerose (zweithäufigste neurologische Erkrankung junger Erwachsener), eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus sein könnte oder zumindest die Folge einer solchen Infektion. Das Epstein-Barr-Virus verursacht unter anderem das Pfeiffersche Drüsenfieber. In dieser Studie wurden Blutproben aus den Jahren 1965 bis 1974 untersucht. Bei inzwischen an Multiple Sklerose erkrankten Personen konnte man schon damals im Blut eine erhöhte Konzentration an Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus feststellen. Das ist nicht die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen Multiple Sklerose und dem Epstein-Barr-Virus vermuten lässt.

Eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus erfolgt in der Regel in jungen Jahren und könnte auslösender Faktor der Multiplen Sklerose sein.

Weitere Informationen zur Studie: Infektion mit Epstein-Barr-Virus als Ursache der Multiplen Sklerose?

Informationen über Multiple Sklerose.
Informationen über Epstein-Barr-Virus.

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