Aktueller Fall aus dem Freundeskreis: eine Steißbeinfistel. Der medizinische Begriff dafür ist Pilonidalsinus. Was ist eine Steißbeinfistel und wie behandelt man diese Erkrankung? Eine Steißbeinfistel kommt vor allem bei jungen und stark behaarten Personen vor. Dabei handelt es sich um Haare, die durch die Haut nach innen wachsen und zu einer Infektion führen.
Eine Streißbeinfistel heilt in der Regel nicht von selbst und muss operiert werden. Die Beschwerden können sich zwar besser, aber meist nur vorübergehend. Die Fistel selbst bleibt ohne Behandlung bestehen und führt immer wieder zu Entzündungen. Wer eine Steißbeinfistel mal gehabt hab, weiß wie schmerzhaft es sein kann. Oft kann man vor Schmerzen weder sitzen noch liegen. Wie der Name schon sagt treten Steißbeinfisteln am Steißbein auf.
Behandlung von Steißbeinfisteln
Das entzündete Gewebe muss vollständig entfernt werden. Das wird meistens in lokaler Betäubung durchgeführt. Manchmal sogar in Vollnarkose. Wenn neben der Fistel auch ein Abszess (Eiteransammlung) vorliegt, wird die Wunde nicht verschlossen, damit der Eiter abfließen kann. Wenn keine Eiterung vorlag, kann die Wunde wieder verschlossen werden. Die Heilungsaussichten sind in der Regel sehr gut. Schon nach kurzer Zeit treten keine Beschwerden mehr auf.
Eine Steißbeinfistel also nicht auf die leichte Schulter nehmen und behandeln…