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Allergie gegen Gräser – neue Therapie

Eine neue Tablette soll in Kürze erhältlich sein und Menschen mit Allergie gegen Gräser helfen können. Die Fünf-Gräsertablette enthält die in Europa fünf vorherrschenden Gräser-Allergene. Die Tablette wird vier Monate vor der Allergie-Saison auf nüchternem Magen eingenommen. Zunächst wird sie unter der Zunge gehalten und anschließend geschluckt. Sie soll auch Patienten helfen, die eine Hyposensibilisierung schon hinter sich haben.

Insgesamt wurden 628 Patienten mit Gräserpollen-Allergie damit behandelt. Nach dem ersten Jahr waren Symptome wie Niesen, Juckreiz oder tränende Augen um 37 Prozent geringer als mit Placebo.

Es gab auch Nebenwirkungen: ca. 25% der Patienten hatten Juckreiz im Unde, 10-15% der Patienten Halsreizungen, 3-5% der Patienten Zungen- oder/und Mundödeme. Schwerwiegende Nebenwirkungen traten nicht auf.

Die Tablette wird in Deutschland unter dem Handelsnamen Oralair® Gräser erhältlich sein.

Quelle: Deutsche Ärztezeitung

Wer Brustkrebs heilt, erhält 1 Milliarde Dollar

Wer es schafft, Brustkrebs zu heilen, erhält von der Dewey Foundation 1 Milliarde Dollar. Auf diese Idee kam Mike Dewey, dessen Frau an Brustkrebs erkrankte und dessen Töchter ein erhöhtes Risiko für eine Brustkrebserkrankung haben.

Dass er das Geld aktuell nicht hat, ist wohl nebensächlich. Er glaubt, dass es kein Problem ist, dieses Geld zu sammeln und argumentiert: wenn alle Familien, die direkt mit Brustkrebs konfrontiert sind 50$ spenden würden, wären bereits $500 Millionen Dollar zusammengekommen.

Interessant sind die Reaktionen auf seine Ankündigung. Während einige über seine Idee begeistert sind, halten sie andere für naiv. Dewey selbst glaubt, dass man Anreize schaffen muss, um Großes zu bewirken.

Die gleiche Summe bietet Dewey auch für die Heilung von Diabetes. Auch im Bereich „Umwelt“ will er Anreize schaffen, um Lösungen zu finden.

Quelle: Deweyfoundation, chron.com

Transfette / Transfettsäuren

Es gibt gute und es gibt schlechte Fette. Und es gibt sehr schlechte Fette: Transfette oder Transfettsäuren. Transfette werden vor allem industriell hergestellt. Sie entstehen durch die Härtung von Pflanzenöl und werden häufig im Fast Food eingesetzt. In klinischen Studien hat sich gezeigt, dass Transfette das gesunde HDL-Cholesterin im Blut senken, das ungesunde LDL-Cholesterin dagegen in die Höhe treiben. Deshalb gelten Sie als Mitverursacher von koronaren Herzerkrankungen (z.B. Herzinfarkt).

Aus diesem Grund sind in Dänemark Lebensmittel, die einen Transfettgehalt von über 2% haben, verboten. Seit Juli 2007 wurde auch in New York City die Verwendung von Transfetten für die Zubereitung von Speisen in Restaurants teilweise verboten. Kalifornien hat jetzt nachgezogen. Ab 2010 werden Transfette in Restaurants verboten.

Quelle: Focus

Alter der Ärzte

Wie alt sind unsere Ärzte? Die Altersstruktur der Ärzte in 2007 sah folgendermaßen aus:

Insgesamt gab es 2007 314912 tätige Ärztinnen und Ärzte. Davon waren:

1. 90.474 unter 39 Jahren
2. 105.730 zwischen 40 und 49 Jahren
3. 82363 zwischen 50 und 59 Jahren
4. 36345 über 60 Jahre

Quelle: BÄK

Wie viele Ärzte gibt es?

Laut Bundesärztekammer waren im Jahr 2007 31.912 Ärztinnen und Ärzte ärztlich tätig. Zusätzlich gibt es 98.784 Ärztinnen und Ärzte die nicht ärztlich tätig sind.

Nach Arztgruppen aufgeteilt:
91.861 Ärztinnen und Ärzte ohne Facharztbezeichnung
42.744 Fachärzte für Allgemeinmedizin –> auf 1892 Menschen fällt ein Facharzt für Allgemeinmedizin
40.980 Fachärzte für Innere Medizin (Internisten)
19.430 Fachärzte für Chirurgie
17.891 Fachärzte für Anästhesiologie
15.950 Fachärzte für Gynäkologie
11.788 Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin
9.618 Fachärzte für Orthopädie
7.499 Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
6.631 Fachärzte für Radiologie
6.613 Fachärzte für Augenheilkunde
5.566 Fachärzte für HNO-Heilkunde
5.114 Fachärzte für Dermatologie
4.950 Fachärzte für Urologie

Gesamtzahl der Fachärzte: 194.774
Geschätzte Bevölkerungszahl: 80,9 Mio

Quelle: BÄK

Google startet Wissensdatenbank

Google Knol soll die neue Wissensdatenbank von Google werden. Viele glauben, dass es eine echte Konkurrenz zu Wikipedia werden kann. Aber das Konzept ist anders angelegt. Nicht die Information, sondern der Autor steht im Mittelpunkt von Google Knol. Jeder kann über jedes Thema referieren. Auch Ärzte nehmen teil und informieren über medizinische Themen.

Wer möchte, kann andere Besucher erlauben, den eigenen Artikel zu editieren. Aber diese Erlaubnis muss – im Gegensatz zu Wikipedia – aktiv erlaubt werden.

Google will die Autoren belohnen und an den Werbeeinnahmen, die durch die eingebundenen Artikel generiert werden, beteiligen. Der Autor kann entscheiden, ob er Werbung in seinen Artikel erlaubt oder verbietet.

Weiterführende Informationen: Google Knol