Im Frühjahr ist Zeit für Bärlauch – Vorsicht vor Vergiftung mit Herbstzeitlose

Der eine oder andere mag Bärlauch, am liebsten selbst gepflückt. Unglücklicherweise wächst neben Bärlauch auch die hochgiftige Blütenpflanze Herbstzeitlose. Und das zur gleichen Zeit. Vorsicht also beim Pflücken von Bärlauch. Es besteht Verwechslungsgefahr mit der Herbstzeitlosen.

Das Gift der Herbstzeitlosen ist so stark, dass es sogar zum Tode führen kann. Sie enthält das giftige Colchicin. Bereits 20mg gelten bei Erwachsenen als tödliche Dosis. Zunächst äußert sich eine Vergiftung mit der Herbstzeitlosen durch ein brennendes Gefühl im Mund. Anschließend kommt es zu Schluckbeschwerden und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes. Es kann zum Tod durch Atemlähmung oder Kreislaufversagen kommen.

Wer Bärlauch selbst pflücken möchte, sollte auch wissen wie die Herbstzeitlose aussieht. Unterscheiden kann man Bärlauch dadurch, indem man die Bläter zerreibt. Nur Bärlauch riecht nach Knoblauch.

So sieht Bärlauch aus.
So sieht die Herbstzeitlose aus.

Ein Gedanke zu „Im Frühjahr ist Zeit für Bärlauch – Vorsicht vor Vergiftung mit Herbstzeitlose“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren
    Es macht wenig Sinn in Ihrem Beitrag das Foto einer blühenden Herbstzeitlosen zu zeigen (so sieht die Herbstzeitlose aus). Die Blüte der Herbstzeitlosen erscheint ab Ende August. Da der Bärlauch zu dieser Zeit längst wieder verschwunden ist, kann mann Ihn nur schwer mit der Blüte der Herbstzeitlosen verwechseln. Viel wichtiger ist es ein Foto der Blätter einer Herbstzeitlosen abzubilden. Diese erscheinen zeitgleich mit den Bärlauchblättern im Frühjahr und werden somit oft mit dem Bärlauch verwechselt.
    Gruß Markus Burtscher

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