HIV Test – Aktion von Bloggern

Posted in HIV / AIDS, Medizin Nachrichten on Mrz 23, 2006

Der Beziehungsblog hat gemeinsam mit Neriphim.de eine Aktion gestartet “Schütze Dich und Andere – mach den Test!”. Dabei werden Besucher dazu aufgerufen verantwortungsvoll mit HIV/AIDS umzugehen und bei entsprechenden Risiken, einen HIV Test zu machen.

Viele Gesundheitsämter bieten die Möglichkeit an, kostenlos und anonym (ohne Angabe des Namens) einen HIV Test zu machen. Aber auch jede Allgemeinarztpraxis kann einen HIV Test durchführen. Die HIV Test kostet dann so zwischen 20-30 Euro. Eine Erkrankung mit dem HI-Virus ist nicht namentlich meldepflichtig. Das heißt, Personen mit eine HIV-Erkrankung sind nicht behördlich erfasst.

Kurz zur Statistik (Jahr 2005 – Quelle RKI): In Deutschland leben 49.000 HIV-Infizierte, davon 39.500 Männer, 9.500 Frauen und 300 Kinder. Bricht die Erkrankung aus, dann spricht man von AIDS. Unter den 49.000 HIV-Infizierten ist bei ca. 8.000 Betroffenen AIDS ausgebrochen. Die HIV-Erkrankung betrifft nicht nur homosexuelle Männer. 20% der HIV-Infizierten haben sich durch heterosexuelle Kontakte ergeben. In Deutschland haben sich im Jahr 2005 etwa 2600 Menschen neu mit HIV angesteckt. Seit Beginn der HIV-Epidemie sind ca. 26.000 an HIV/AIDS in Deutschland gestorben.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit sich und anderen ist angesichts dieser Zahlen sinnvoll. Ein HIV Test bringt Klarheit. Deshalb unterstützt Blogmed die Aktion von Neriphim und dem Beziehungsblog.

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6 Kommentare zum Beitrag “ HIV Test – Aktion von Bloggern ”

  1. # 1 Kampagne für HIV-Test - Gesundheitsecke Blog Says:

    [...] Die Aktion wird u.a. unterstützt von: BlogMed Ali Gator Mudelpuetze SchoggoTV Ossiportal Stichwort: aids, Allgemein, hiv, sex   [...]

  2. # 2 Frankie Says:

    Danke für die Unterstützung unserer Aktion!

  3. # 3 Flocke Says:

    Bei mir gibts im Rahmen dieser Aktion eine Packung Markenpräservative, orginalverpackt, zu gewinnen. Die Aktion läuft noch bis 31. März 2006. Also noch schnell dran teilnehmen!
    http://www.kroetengruen.de/wordpress/?p=336

  4. # 4 neriphim.de » Blog Archive » Der Kampagnen-Button ist da! Says:

    [...] Blogmed [...]

  5. # 5 single woman Says:

    Irgend wann werden sich die Menschen ekeln wenn es um Liebe, den Austausch von Körperflüssigkeiten geht. Dann benutzen wir Ganzkörper-Kondome und lassen unsere Kinder in Reagenzgläser zeugen. Mir wird es schlecht… Diese Paranoia ist nicht nachvollziehbar, es krepieren weit aus mehr Menschen weil sie sich besaufen, überfressen, die Lunge verräuchern, die falschen Pillen schlucken oder von Autos breit fahren lassen. Life is risky, thats it…

    P.S.: Es sterben jährlich ca. 30.000 Menschen in Deutschland auf Grund von falscher Medikamentierung

  6. # 6 stroeble Says:

    Das Risiko muss man differenziert sehen – dass in Schulen HIV Prävention gemacht wird und junge Heterosexuelle außerhalb von Risikogruppen (Bi-nationale Partnerschaften mit Partner aus Risikogebieten und Junkies) nach einem One-Night Stand Angst haben sich “Aids” eingefangen zu haben ist schlichtweg lächerlich.
    Das “Aids alle angeht” ist ein politisch korrekte Lüge.
    Siehe Text …

    “Etwa 18 % der HIV-Infektionen werden derzeit in Deutschland bei Personen diagnostiziert, die sich auf heterosexuellem Wege infiziert haben (ausgenommen Personen mit Herkunft aus Hochprävalenzregionen). Die absolute Zahl der Infektionen, die auf diesem Wege übertragen werden, hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Die größte Bedeutung haben Infektionen, die in binationalen Partnerschaften mit Partnern aus Hochprävalenzgebieten bzw. bei Sexualkontakten in solchen Regionen erworben werden.

    Als Hochprävalenzregionen werden Regionen bezeichnet, in denen mehr als
    1 % der erwachsenen Bevölkerung (14 – 49 Jahre) mit HIV infiziert ist. Derzeit sind dies alle Länder in Subsahara-Afrika, einige Länder in Südostasien und einige Länder in der Karibik.

    Weiterhin spielen Infektionen in Partnerschaften mit aktuell oder früher Drogen gebrauchenden Partnern und Partnerschaften mit bisexuellen Männern eine Rolle. Infektionen über rein heterosexuelle Infektionsketten ohne Bezug zu den primären Betroffenengruppen haben nach wie vor für die heterosexuelle Übertragung eine eher geringe Bedeutung.
    Source: (Rubrikenname)
    Address :

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