Steißbeinfistel-Pilonidalsinus
Aktueller Fall aus dem Freundeskreis: eine Steißbeinfistel. Der medizinische Begriff dafür ist Pilonidalsinus. Was ist eine Steißbeinfistel und wie behandelt man diese Erkrankung? Eine Steißbeinfistel kommt vor allem bei jungen und stark behaarten Personen vor. Dabei handelt es sich um Haare, die durch die Haut nach innen wachsen und zu einer Infektion führen.
Eine Streißbeinfistel heilt in der Regel nicht von selbst und muss operiert werden. Die Beschwerden können sich zwar besser, aber meist nur vorübergehend. Die Fistel selbst bleibt ohne Behandlung bestehen und führt immer wieder zu Entzündungen. Wer eine Steißbeinfistel mal gehabt hab, weiß wie schmerzhaft es sein kann. Oft kann man vor Schmerzen weder sitzen noch liegen. Wie der Name schon sagt treten Steißbeinfisteln am Steißbein auf.
Behandlung von Steißbeinfisteln
Das entzündete Gewebe muss vollständig entfernt werden. Das wird meistens in lokaler Betäubung durchgeführt. Manchmal sogar in Vollnarkose. Wenn neben der Fistel auch ein Abszess (Eiteransammlung) vorliegt, wird die Wunde nicht verschlossen, damit der Eiter abfließen kann. Wenn keine Eiterung vorlag, kann die Wunde wieder verschlossen werden. Die Heilungsaussichten sind in der Regel sehr gut. Schon nach kurzer Zeit treten keine Beschwerden mehr auf.
Eine Steißbeinfistel also nicht auf die leichte Schulter nehmen und behandeln…

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Dezember 29th, 2006 at 7:43 am
Erst nach dem hier gesagt worden ist das man nicht sitzen und nicht Liegen kann, weiß ich was das ist.
Mein Bruder hatte. Bzw. hat das jetzt zum Zweiten mal. Und er sagt das es so eine sch*** ist.
Auto fahren geht nicht sitzen geht auch nicht schlafen nur auf dem Bauch etc.
Januar 8th, 2007 at 9:46 am
ich habe erste normale
op späerter öffnette die wunde wieder beim zweite mal hatte herr.dr. gemacht die wunde war zu eine jahr danach öffnette sich die wunde wieder obwohl ich bei arzt gewessen war wurde mit behanlung wieder zu .also bei wiederholt sich immer wieder 8-01-07 wieder offen habe keine hoffnung an op das sich verbessert suche eine klinik die sich sehr gut auskennt für ist das sehr wichtig .frage.wenn ich mich nicht op kann schlechte folgen geben oder das ich mit kranheit lebe selbst umgehe.bitte helfen sie mir .anwort.
Januar 29th, 2007 at 3:50 am
Wer das hat/ hatte weiß was man nicht haben möchte……..
Obwohl keine Krankheit was taugt
Februar 18th, 2007 at 11:02 pm
also ich hatte einige krankheiten (u.a. muttermundkrebs, op fand vor 6 monaten statt), und ich habe nie einem menscen was böses gewünscht, aber: diese krankheit wünsche ich meinem ex-mann:D
spaß bei seit. mir wurde die eitrige form vor 3 tagen entfernt. es ist vor der op schmerzhaft, gensauso nach der op… kann immer noch nich richtig sitzen oder liegen.
habe mir aber auch sagen lasse, das dise fistel stressbedingt sind?!
habe jetzt eine ca 5-7 cam großes und ca 5 cm tiefes loch am steißbein, die täglich mit ringerlösüng tamponiert wird. wie gesagt, es ist kein spaß
an alle, die das haben: haltet die ohren steif und schö auf der seite liegen
Februar 25th, 2007 at 6:07 pm
Hallo Ihr lieben Betroffenen oder nicht Betroffenen,
ich wurde nun schon zum dritten Mal am Steißbein operiert,und diemal ist die Wunde so groß,das eine geballte Männerfaust ohne Probleme hineinpasst…ich sag Euch,das tut mächtig weh!!!Oft habe ich gelesen,das diese Fisteln durch mangelnde Hygiene(dabei bin ich supersauber)oder durch zu starke Behaarung(blnak wie ein Babypopo…)entstehen-hmmm,dann bin ich wohl die einzige Ausnahme?Diesmal hat mein Arzt einen nette Dame bestellt,die mich nun mit geltamponaden behandeln will,was auch immer das sein soll,bisher wird die Wunde mit Salbe(Leukichtan Gel)auf Kompressen behandelt,die dann mit Klebepflastern fixiert werden.Allein das Abziehen des Pflasters macht schon Spaß,ich sezte mich immer in die Wanne mit schön warmen Wasser und wenn alles schön aufgeweicht ist,ziehe ich alles ab-tut lange nicht so weh.Mal sehen,wie lange es diesmal bis zur Heilung dauert,beim letzten Mal waren es fast fünf Monate…aber werdet jetzt nicht mutlos!!!!Ich suche jeden Tag im Web nach Lösungen damit ich nicht wieder eine Fistel bekomme,sobald ich etwas finde,geb ich Euch Bescheid. :o)
Gebt die Hoffnung nicht auf,eure Mama Mia
Februar 27th, 2007 at 9:37 pm
Also scheint, die Gefahr das soetwas wiederkommtgroß zu sein?
März 1st, 2007 at 4:19 pm
hallo,
liege auch gerade flach…op ist schon 4 wochen her…wurdenach 3 tagen schon aus dem krh entlassen…war auch nur eine kleine fistel/abzess…eine mandarine geht hinein sagte der doc….zur wundheilung wird nur 3-mal tägl. geduscht…keine salben und/oder verbände … nur ausduschen…dann eine vorlage davor/drauf, damit nichts an der unterhose scheuert…und schon heilt das ganze…der doc ist zufrieden und langsam und sicher wächst alles zu….war auch schon meine zweite! die e4rste fistel/abzess hatte ich 1991.
na ja mal schaun, wird schon wieder alles werden…
März 4th, 2007 at 4:55 pm
Ich hatte am 16.02. eine OP, konnte aber zugenäht werden. Der Druck ist aber auch bei der Narbe da, die sich nach dem Entfernen der ersten beiden Fäden wieder ein bißchen geöffnet hat und Sekret absondert, sitzen und oder liegen (auf dem Rücken) geht mehr schlecht als recht, aber das wird - denke ich - und dauert hoffentlich nicht so lange wie bei einer offenen Wunde.
März 6th, 2007 at 1:38 pm
Ich litt Mitte der 90er Jahre an Steißbeinfisteln und wurde innerhalb von 4 Jahren 7 x operiert. Kenne alle möglichen Chirurgen und Krankenhäuser in meiner Stadt. Steißbeinfisteln = Schulmedizin = forget it. War sogar bei einer sog. Wunderheilerin, weil ich mir keinen Rat mehr wusste. Ein Leben war das jedenfalls nicht mehr. Zu guter letzt bin ich zu einem Allgemeinmediziner gegangen, der viel mit homöopatischen Mitteln arbeitet. Er hat mir ein paar Tabletten und eine Salbe aufgeschrieben… Und siehe da, nach 2 Monaten war alles weg und verheilt. Das ist nun mittlerweile 10 Jahre her und ich hoffe inständig, dass diese Fisteln nie wiederkommen. Es war die reinste Hölle. In einem KH hab ich sogar noch eine Krankenhausinfektion bekommen. Über 40 Fieber. Super, echt….. Ich glaube, bei jeder OP wurde immer ne andere Methode angewandt. Nichts half. Die Narben sind teilweise taub, also ich habe kein Gefühl mehr an dieser Stelle. Und richtig auf dem Rücken liegen kann ich bis heute nicht (zumindest nicht auf härteren Unterlagen). Drücke allen Geplagten ganz fest die Daumen, dass es wieder verschwindet. Kann demnächst noch schreiben, um welche Tabletten und Salbe es sich gehandelt hat - wenn gewünscht.
März 9th, 2007 at 1:53 pm
Hallo,
habe heute eine Überweisung für das Krankenhaus bekommen. Soll ein Termin vereinbaren, um die Fistel entfernen zu lassen. ehrlich gesagt fühole ich mich irgendwie schlecht. Hoffe nur das alles glatt läuft.
März 23rd, 2007 at 7:33 am
hallo Tabeo, was waren dass denn für tabletten?
ich hatte auch ein steissbeinfisttel-ist seit 2 wochen gut verheilt-aber hat 8 wochen gedauert.
stimmt es eigentlich dass man sich die haare an der stelle vorsichtshalber entfernen soll? und wenn ja rasieren oder mit wachs oder…
März 26th, 2007 at 1:16 pm
hallo,
also ich war eine woche vor meinem geburtstermin, und musste doch noch am steiß operiert werden! ein abzess!
also nix auf dem bauch liegen!habe nur die seiten!auch klasse!übermorgen ist dann auch noch gebu.-termin!
das loch am steiß ist so walnuss groß und halt wirklich sehr tief! wie lange braucht es wohl zum heilen?
soll 2mal pro tag duschen, und dann baunovidon(glaub ich) dran und verbinden(keine tamponage)
freu mich auf eine antwort….
LG Kati
März 31st, 2007 at 11:38 pm
Hallo -
ich hatte in den 60ern eine Steissbeinfistel, aber das große Glück, bei einem ausgezeichneten Orthopäden zu sein.
Ich habe keine Probleme mehr - keine große vernarbte OP-Wunde. Er hat mir das zugenäht, aber eine Drainage gelegt, über die das Sekret ablaufen kann.
Der gute Mann lebt nicht mehr - Gott habe ihn seelig.
Horst
April 5th, 2007 at 9:25 am
Auch ich musste mich mit so einer fiesen Fistel auseinander setzen.
Festgestellt wurde die am 13.12.2006 (drei kleine Öffnungen).
Operiert wurde ich das erste Mal am 19.12.2006 ambulant.
Die Wunde begann am Steißbein (Anfang der Kimme), war 7 cm lang und ging bis zum Knochen in die tiefe.
Versorgt wurde die Wunde von meiner Mutter (examinierte Altenpflegerin) täglich 2 Mal
und 1 Mal die Woche vom Hausarzt. Mit Octenisept wurde sowohl die Wunde ausgespült als auch die Kompresse getränkt. Die Wundheilung ging relativ gut vorwärts, bis am 11.01.2007 eine weitere Fistel oberhalb des Schließmuskels festgestellt wurde.
Nun begann der ganze Ärger von vorne.
Nächste OP am 12.01.2007. Die Wunde hatte nun eine Länge von 14 cm und reichte wieder bis zum Knochen. Da die Schmerzen für mich bei der Wundversorgung immer unerträglich waren, verschrieb mir der Arzt erst Novalmintropfen und als sich nach 3 Wochen eine Unverträglichkeit zeigte (Hautausschlag), erhielt ich Tramadol. Durch dieses Medikament wurde ich sehr schläfrig und benommen; aber das war sehr hilfreich gegen die Schmerzen.
Ca. eine Woche nach der OP wurde in die Wunde Urgusorb gelegt und darauf eine normale Kompresse. Das Urgosorb ist ein steriler Verband, der das Wundsekret schnell aufnimmt und sich in ein weiches, feuchtes Gel verwandelt, welches in einem Stück und vor allem schmerzfrei aus der Wunde entfernen lässt.
Nach einer weiteren Woche wurde dann das Urgotüll (Fettgaze, die sich ebenfalls schmerzfrei entfernen lässt) in die Wunde getan. Dieses blieb 2 Tage in der Wunde und wurde dann erneuert (Kompresse wurde tägl. Erneuert).
Innerhalb von 1 Monat ist die komplette Wunde verheilt und ich kann auch wieder arbeiten. Das einzige, was sich noch hinzieht sind die Po-Backen, wo sich noch neue Haut bilden muss.
2 Mal am Tag wird nun meine Wunde ausgeduscht und eine neue Kompresse zwischen den Po-Backen gelegt.
Ich kann jedem von euch nur empfehlen, in der Wundversorgung sowohl das Urgosorb als auch das Urgotüll (oder vergleichbares, günstigeres) zu verwenden. Auch noch ein kleiner Tipp: das Jucken der Wundränder aufgrund der Heilung habe ich mit Fenistil Tabletten gut im Griff.
Janett
April 11th, 2007 at 2:19 pm
Ich bekam Esberitox®-Tabletten. Das ist ein pflanzliches Mittel, zusammengesetzt aus drei verschiedenen Kräutlein. Hab davon 3 x tägl. 3 oder 4 Tabletten genommen. Außerdem bekam ich Peru-Balsam verschrieben. Das musste direkt auf die Wunde aufgebracht werden. Gegen die Schmerzen helfen verschiedene Tabletten. Das muss man wohl probieren. Ich hatte Tramal®-Tropfen.
Mit dem Rasieren oder Haare entfernen ist das so eine Sache. Ich bin weiblich und hab an der Stelle keine Behaarung. Zumindest nicht solche, wie sie die meisten Männer haben. Deshalb gab´s bei mir nix zu entfernen.
Wünsche allen baldige Genesung.
April 23rd, 2007 at 8:25 am
Hallo an alle Leidensgenossen und Interressierte!
Ich habe mich am 19.01.07 mit starken Schmerzen und Druck in der Steißbein-Gegend in ein Krankenhaus schicken lassen (vom Hausarzt, der die Diagnose Fistel gestellt hatte) und wurde am gleichen Tag operiert. Die Schmerzen hatte ich ca. eine Woche bevor ich es nicht mehr aushalten konnte und den Hausarzt aufgesucht hab. Mittlerweile bin ich immer noch arbeitsunfähig, da die Wunde noch nicht verheilt ist.
Das unangenehme an jener Fistel ist, dass die Wunde in den meissten Fällen nicht vernäht werden kann, sonder die offene Wunde muss “von unten hoch” heilen. Bei mir wurde das Gewebe etwa Hühnerei-gross entfernt und wurde dann (bis heute) täglich mit Alginat “ausgestopft”. Seeehr unangenehm!!! Alginat besteht zum Teil aus Alge und sieht aus wie Mullbinde, entwickelt sich allerdings durch Wundsekret in Gel. Allerdings werde ich, falls sich ein Rezivid bildet, d.h. der Scheiss kommt wieder, um eine andere Behandlungsmethode bitten, da mir 14 Wochen Heilungsprozess ohne eingetretenen Wundverschluss, doch zu lang erscheinen! Gute Besserung und kompetente Ärzte für alle Betroffenen!
Mai 10th, 2007 at 5:55 pm
Hallo zusammen.
Ich habe ebenfalls einen sogenannten Pilonidalsinus am Steissbein.
Seit 3 Jahren hat es sich jedes Jahr einmal entzündet.
Das erste mal ist es von alleine aufgegangen.
Das zweite Mal mit Hilfe von Antibiotika.
Jetzt gerade habe ich das das dritte mal und jetzt wollen die Ärzte unbedingt operieren!
Mein Hausarzt hat mir die linke Hälfte der Entzündung geöffnet. Siehe da links ist wieder gut.
Leider ist die Entzündung zwei Seitig getrennt. Morgen muss er warscheinlich rechts noch aufmachen.
Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, das ganze endgültig operieren zu lassen, da ich die Behandlungsmethode Steinzeitmässig finde!
Hat jemand Erfahrungen mit Alternativbehandlungen gemacht?
Übrigens haben mir mein Hausarzt, die Ärzte im Spital und noch ein Arzt das ganze ziemlich unterschiedlich erklärt.
Bitte helft mir, ich habe echt keine Lust auf noch mehr Schmerzen und Walnussgrosse offene Wunden !!!!!
Horrorr!!!!!!!!!!
Gruss
Mai 15th, 2007 at 7:23 am
Hallo, mein Mann ist vor 1 Woche an einer Steißbeinfistel ambulant operiert worden. Nach der OP wurde die Wunde vernäht. Er hatte 6 Tage eine Drainage, die gestern entfernt wurde. Nun hat er immer noch große Schmerzen. Ist das normal? Ich mache mir große Sorgen und bin dankbar für jede Antwort. Er bekommt Ibuprofen 600® Tabletten gegen die Schmerzen, helfen aber nicht wirklich. Die Naht sieht sauber und gut aus, der Schmerz ist aber innen und es pocht richtig,wenn er sich bewegt.
Gruß Pedi
Mai 18th, 2007 at 3:49 pm
Hallo Pedi,
ich wurde Anfang 2006 auch ambulant operiert, hatte anschließend keine größeren Probleme damit, habe nur die ersten Tage Schmerzmittel gebraucht auch wenn es noch länger unangenehm war und ich kaum sitzen konnte und natürlich war die Drainage sehr nervig, aber ich hatte wenigstens das Glück relativ schmerzfrei zu sein. Zur Drainage, 6 Tage kommt mir ein wenig kurz vor, ich hatte sie etwa doppelt solange drin, wenn ich mich recht erinnere.
Allerdings hab ich jetzt auch seit ein paar Tagen das Gefühl, dass sich die Fistel zurückmeldet werde das in den nächsten TAgen mal vom Arzt nachprüfen lassen, aber dieses mal werde ich direkt auf diese Tabletten und die Salbe von Tabeo ansprechen, habe keine Lust wieder mehrere Wochen arbeitsunfähig zu sein.
Gruß
Mai 21st, 2007 at 9:26 am
Hallo Pedi,
das Pochen deutet meiner Meinung nach leider daraufhin, dass - so wie in fast allen Fällen - nicht die komplette Fistel entfernt worden ist. Bei mir war es jedenfalls genauso.
Es “arbeitet” unterirdisch weiter und bricht über kurz oder lang wieder auf.
Gegen die Schmerzen gibts zig verschiedene Mittelchen. Vielleicht wirkt das Ibuprofen bei deinem Mann nicht so gut. Einfach mal ein anderes probieren.
Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, dass Ihr den Sch… bald wieder los seid.
Gruß Tabeo
Juni 8th, 2007 at 4:18 pm
ein Hallo an alle Leid geplagten,
mein Mann hat gerade aktuell wieder einmal damit zu tun, ist in den letzten 2 Jahren schon mehrmals aufgeschnitten worden. Aber diesmal ist echt die Krönung!!! Seit ca 14 Tagen berichtet er mir täglich das das Monster stündlich wächst, mal ganz davon abgesehen das ich es selber sehen kann wie das Monster sich ausbreitet. Am anfang nur eine kleine Beule, dann diesmal auch Entzündungszeichen, komplette Rötung bis zum LW 4/5 und Fieber. Heute morgen hätte er erst einen Termin beim Chirurgen zum schneiden, doch das Monster war schneller, vorgestern Abend ist das Ding geplatzt. Er schrie nur noch Tücher, aber schnell!!! Als ich in seine Nähe kam bin ich dem Übergeben sehr sehr nahe gewesen, das hat so gestunken. Und ich kann eigentlich sehr viel ab. Naja wir haben dann das Monster mit etwas Hilfe entleert, 2 1/2 Toilettenpapierrollen sind drauf gegangen also umgerechnet ca ein 3/4 volles Senfglas. Alle möglichen Farben die man sich so vorstellen kann waren enthalten. Der Arme. Bei ihm ist das bisher immer dann aufgetreten, wenn er extrem lange Fahrten mit dem LKW hinter sich hatte. Die empfehlung seines Arztes ist natürlich op, aber mein Mann hat tierisch bammel davor nachdem was man da so hört. Es gibt schon einige im Bekanntenkreis die das schon hinter sich haben und wo das ganze trotzdem wieder gekommen ist. Wünsche allen Betroffenen gute Besserung und natürlich das endlich mal eine zu 100% heilende Methode gefunden wird, ohne diese riesen Krater die über Wochen heilen müssen.
Juni 8th, 2007 at 9:25 pm
hallo,
Also wenn ich alles so lese tut mir das soo leid weil ich weis wie das ist hatte meinen ersten apzess am axel und nach 8 montaten am steißbein und dies löcher tun schweine weh.So viel ich immer von leuten mitkrige hören diese dinge nicht auf ich will damit nicht leben kennt jemand ein arzt oder eine klinik die spezialisiert sind auf so was.Kann mich mit diese fistel nicht anfreunden
Juni 19th, 2007 at 8:27 pm
Hallo an alle Leidgeplagten,
ich bin heute vor zwei Wochen am Steißbein operiert worden. Ich hatte einen Abszess, der in einem “Schwung” mit samt der vorhandenen Fistel entfernt wurde. Das tolle Wundloch ist nun etwa Hühnerei-groß und natürlich nicht vernäht.
Es sei hier mal an alle gesagt, sobald man in dieser Region einen Druck, Schmerzen etc. verspürt, sofort einen Arzt aufsuchen. Ich hatte diese Entzündungen (Abszesse) bisher auch schon mehrere Male. Habe das allerdings immer für kleine bis größere Pickel gehalten und hab dem Ganzen nie beachtung geschenkt und bin nie zum Arzt. Zumal das meistens nach 4-7 Tagen wieder von selbst weg war. Dachte ich. Der aktuelle Abszess war weg, aber die Fistel wuchs. Aber vor knapp über drei Wochen waren die Schmerzen dann zum ersten mal unerträglich. Kein Sitzen, kein Autofahren, kein am Rücken liegen und und und. Dann am Montag zum Arzt, und Dienstag (heute vor zwei Wochen) gleich operiert worden.
Also nochmals, nehmt es ernst. Wenn man gleich geht, dann wird in der Regel auch die Wunde nicht so groß und die Heilung geht schneller.
Andererseits muss ich ehrlich gestehen, wenn ich diese “Schauergeschichten” auf dieser Seite vor der OP gelesen hätte, hätte ich mich wahrscheinlich nicht operieren lassen. Nun ist es allerdings zu spät
Für die, die es interessiert: Mein Behandlungsplan laut Arzt sieht so aus: Täglich (einmal) ausspülen, dann Alginatverband mit Silber in die Wunde rein, Kompressen drauf, Pflaster rauf und gut is`. Für die Schmerzen nehme ich Ibuprofen 400mg - davon 3 mal täglich eine. Also mir helfen die bisher ganz gut. Die Schmerzen verschwinden zwar nicht ganz, aber zumindest fühlt sich das Ganze dumpf an. Am Anfang - sprich kurz nach der OP - war der Juckreiz das schlimmste. Hierfür hab ich allerdings nichts weiteres eingenommen. Eiserne Wille nicht zu kratzen (wobei ab und zu hab ich mich selbst ertappt wie ich es versucht habe) hat mir hier weitergeholfen.
Wünsche uns Betroffenen und Leidgeplagten eine gute Besserung und wenig Schmerzen.
Gruß
Juli 2nd, 2007 at 1:54 pm
hey…ich wurde vor 3 tagen wegen einer steißbeinfistel operiert und die wunde ist offen.nun will ich aber in 4 wochen nach ibiza fahren..kann mir jemand sagen ob ich chancen habe,dass alles bis dahin verheilt ist?
Juli 3rd, 2007 at 3:03 pm
hallo all ihr fistelgeplagten!
ich gehöre leider auch zu der truppe …bin vor 3 wochen operiert worden und man kann eine faust in der wunde verstecken..
der heilungsprozess ist sehr langwierig das weiß ich nur zu genau..hm was ich aber nicht weiß da ich ein absoluter sportmensch bin…wann darf ich wieder loslegen?? ( trau mich nicht meinen arzt zu fragen, weil ich glaube weiß was er mir sagen wird…vielleicht weiß ja einer von euch aus erfahrung wann der startschuß losgehen kann) Danke jetzt schon mal es grüßt euch herzlich tina
Juli 3rd, 2007 at 4:39 pm
@Sabrina
Hallo Sabrina,
also meine OP ist nun jetzt knapp 4 Wochen her - und ich würde definitiv nicht in den Urlaub bzw. auf Ibiza fahren. Die Schmerzen haben sich zwar bei mir mittlerweile gelegt, kann auch schon wieder normal sitzen, aber die Wunde ist einfach noch da und muss behandelt werden - das ist das einzige was jetzt noch tierisch nervt. Wenn ich mir Ibiza vorstelle - tja, du wirst wahrscheinlich nicht nur im Hotel sitzen, oder? Sprich Strand etc. Um mit einem Pflaster am Hintern - abgesehen vom Sand der evtl. in die Wunde könnte - macht das bestimmt keinen Spaß. Außerdem ist es warm und man schwitzt mehr - was auch nicht unbedingt angenehm ist. Also ich persönlich würds nicht machen.
@Tina
Hallo Tina,
ich bin zwar kein Arzt, aber ich würd sagen, Sport geht prinizipiell schon, ABER - bei mir ging die ersten Tage gar nix, da war ich froh, als ich liegen konnte. Mittlerweile - bin ich schmerzfrei, würds aber trotzdem nicht übertreiben, DA ich nach den ersten zwei Wochen auch gemeint habe, “Es geht schon” und dann ist mir bei blöden Bewegungen immer winder meine Wunde (nicht genäht) an den Rändern eingerissen - was zwar nicht sooo dramatisch ist, aber immer wieder brennt.
Also überlegs dir….
LG
Manuel
Juli 4th, 2007 at 12:59 pm
Hallo an alle Leidensgenossen,
ich habe morgen früh einen Termin zur OP im Krankenhaus, wo sie mir die Steißbeinfistel rausschneiden. Wenn ich das hier alles lese krieg ich schon ein bisschen Wackelige Knie. Man Man und am Samstagabend habe ich Karten für eine Klitschko Kampf in Köln. Meint ihr es währe mir nach der OP möglich dort hinzugehen ??
mfg
Denis
Juli 5th, 2007 at 11:35 am
Hey Denis,
wenn du zum Boxkampf gehst, stellt sich die Frage, wer mehr Schmerzen hat - du mit deiner frischen Wunde oder Klitschko, wenn er zu Boden geht
Spaß beiseite, ich würde es dir nicht empfehlen. Es sei denn, die Wunde ist wirklich sehr klein. Aber wenn man bei dir, wie bei den meisten anderen, die Wunde offen lässt, dann ist das schon meist ein ziemliches Loch. Und Ruhe und gesunde Ernährung find ich zur Genesung immer noch besser als einen Boxkampf.
Wünsch dir jedenfalls alles Gute!
Juli 7th, 2007 at 10:26 am
Hallo zusammen,
bin heute raus aus dem KH. Also zur OP, die ist nicht schlimm, nach der Op hatte ich auch so gut wie keine schmerzen, naja heute wurde dann auch da erste mal der Verband gewechselt, das ist schon unangenehm aber zu ertragen, das Loch ist schon ziemlich groß aber es geht so, die Tamponage wahr heute morgen gut durchblutet und beim Duschen ist auch noch ein bisschen Blut gelaufen, aber nur wenn ich mich gebückt habe, also die Wunde gedehnt, aber alles in allem gehts mir gut, also mach euch keine Sorgen
Gruß
Denis
Juli 20th, 2007 at 8:03 pm
hi an alle,
ca. 2 wochen isses nun her das sie mich operiert haben. ich bin eine woche nachdem ich die ersten unregelmäßigkeiten an meinem körper entdeckt habe und kaum mehr sitzen konnte zum arzt gegangen und wurde einen tag später operiert (die wunde wurde nicht vernäht). danach war ich 3 tage im krankenhaus. ich muss jetzt jeden zweiten tag die wunde ausduschen und zum hausarzt der mir das ganze verbindet. ich hab keine schmerzen (nehme auch keine mittel) , kann aber natürlich auch nich sitzen oder auf dem rücken liegen. das schlimmste is die langeweile hier und das unerträgliche jucken das immer mal kommt. der heilungsprozess hat jetzt begonnen nachdem, wie mein arzt sagt, der körper sich jetzt dran gewöhnt hat. ich hoffe das ich in 4 wochen wieder arbeiten kann. die wunde is nich ganz so groß wie das was ich hier schon gelesen hab. mein arzt meinte ich wäre relativ früh zu ihm gekommen und meinte damit das viele patienten vorher noch selbst mit salben usw versuchen abhilfe zu schaffen. also das beste is wohl gleich zum arzt zu gehen. einige meiner freunde/bekannte hatten das auch schon und es war gut für mich das ich mit ihnen darüber reden konnte und sie mir ein bischen aufklärungsarbeit leisten konnten. insgesammt betrachtet hoffe ich nur das ich nach der heilung keine probleme mehr damit habe. auf einigen seiten hab ich gelesen das man sich dann rasieren soll. was kann man noch tun um einer weiteren fistel zu entgehn?
Danke fürs durchlesen und gute besserung an alle
gruß duffy
Juli 21st, 2007 at 8:39 pm
Ich hatte es vor 2 Jahren und das war 2Monate die Hölle ich war 17 damals und hab täglich geweint vor schmerzen hab jetzt wieder schmerzen aber es war alles gut verheilt und man sieht auch nichts. Aber es drückt schon wieder!!!Ich bin voll fertig hab angstzustände diese Hölle noch mal durchzustehen!!!Bitte antwortet mir soll ich zum arzt gehen oder abwarten!!!danke jeden der mir antwortet im vorraus!!
Juli 22nd, 2007 at 9:46 pm
hey beni,
also ich an deiner stelle würde auf jeden fall zum arzt gehn. ich meine was bringt es wenn du jetzt wartest und schmerzen hast? je länger du wartest desto größer und damit unerträglicher könnte es werden. jetzt sitzt du vielleicht da und hoffst das es nix is und das es wieder weg geht. aber ich fände es besser einen facharzt oder einen dem du vertraust aufzusuchen und dich untersuchen zu lassen. evtl. isses ja auch was anderes. so hättest du zumindest klarheit. mein arzt hat gesagt ich hatte glück das ich so früh zu ihm bin. so isses nich so groß und wird auch nich so lange zum heilen brauchen. klar geht man da mit nem unwohlen gefühl hin. grade wenn man es schonmal hatte und weiß wie schlimm es ist aber ich würde es wissen wollen.
egal was du machst. ich wünsch dir viel erfolg und gutes gelingen falls das “schlimmste” eintrifft.
gruß duffy
August 31st, 2007 at 4:53 pm
Ich durfte auch ne laaaange Zeit auf dem Bauch schlafen und wurde vom Schmerz min 20 mal im Schlaf geweckt. Das wünshct man nichtmal sienen Feinen!
September 8th, 2007 at 5:05 pm
Bin gestern ambulant operiert worden. Wunde wurde von der Ärztin als “klein und sauber” beschrieben.
Die Tamponaden sind jetzt raus, ich soll täglich mehrfach spülen und dann einen “Damen-Ziegelstein” (Windeleinlage) auflegen. Schmerzen habe ich, aber die sind auszuhalten, wenn ich still liege, bin ich nahezu schmerzfrei.
Habe allerdings Angst vor dem ersten Stuhlgang, das könnt ihr mir glauben.
September 13th, 2007 at 8:41 pm
Ein Freund von mir hatte das Problem - er hat Bilder gemacht und sie mir geschickt - das Loch ist….wirklich erschreckend groß - so etwas habe ich noch nie gesehen und wünsche es niemanden.
September 14th, 2007 at 1:04 pm
Hallo, is ja echt Horror was hier alles steht. Werde in 3 Wochen operiert. Meine Fistelöffnungen am Steißbein sind nicht entzündet aber ca. 5 cm in Richtung rechte Arschbacke habe ich eine Art Schwellung(Fistelgang)der sich jetzt am Ende geöffnet hat(Loch mit 0,5cm wo sogar der kleine finger Platz hat. Hat das auch schon jemand gehabt?? Sieht aus wie ein großer Pickel auf der Arschbacke aber Eitern tut nix!? Hab aber schon seit ca. einem Jahr Schmerzen. Der Doc meinte mann müsste das alles komplett ausschneiden, also Loch am Steißbein plus zusätzlichen Ausschnitt in Richtung Arschbacke???
September 15th, 2007 at 8:15 pm
Hallo =))
Ich kann kaum noch sitzen und auf dem Rücken liegn geht schon mal gar nicht . Ich habe diese Beule zu spät bemerkt hat mir der Arzt gesagt , da sich schon sehr viel Eiter angesammelt hatte.
Und da ich es nicht bemerkt habe, hab ich weiter hin Sport gemacht (leichtathletik).Und dann bin ich mal zum Hausarzt gegangen , weil ich die Schmerzen einfach nicht mehr aushalten konnte.Der hat mich natürlich gleich zum Chirurgen geschickt.:-( *toll*
mhm … kann mir jemand sagen ob das normal ist????
ich wurde vor 4 wochen am Steißbein das erste mal operiert und habe immer noch höllische schmerzen
Da wurde ich am nächsten Tag gleich operiert. Die Heilung hat ungefähr 1 Woche gedaurt =)))) –> zum Glück. Und vor 2 wochen bin ich das zweite mal operiert worden. Das war ehrlich gesagt schon sehr viel schmerzhafter
Der Abszess wurde ganz entfernt und mit 8 Stichen zugenäht . Aber ich verstehe nicht warum ich immer noch eine kleine Wunde neben der Narbe hab?! Und das blutet immer noch sehr stark und Wundsekret kommt auch noch raus –> aber nicht grad wenig
Außerdem tut mir die ganze rechte Arschbacke weh und überhaupt mein ganzer rechter Fuß …. !!!!
Ich hoffe mal das ich so ein Teil nie wieder bekomme und das es schnell verheilt da ich in 2 Wochen einen Siebenkampf habe und da fit sein will =)) hehe^^
Wünsch allen die auch so leiden müssen viel Glück und alles Gute !!!! Dück euch die Daumen *gg*
Liebe Grüße
Nicole
September 25th, 2007 at 3:23 pm
Hallo zusammen!
Ich gehöre auch zum Club der “Steißbeinfistler”.
Meine OP war am 22.August 07. Ich habe jetzt ein riesen Loch (L:6cm,B:2cm,T:2-3cm ->Aussage des Arztes) über meiner Arschbackenfalte.
Nach den gelesenen Storys bin ich froh, dass man bei mir nicht zugenäht hat. Es heilt von Innen heraus und das dauert. Mein Chirurg hat mir gesagt, das der Heilungsprozess 10-15 Wochen dauert. Ich hoffe so lange habe ich keine Schmerzen.
Jetzt habe ich immer noch Schmerzen, aber ich hoffe, dass das irgendwann mal nachlässt. Laut meinem Hausarzt (so einen wünsche ich jedem, der solch eine OP hinter sich hat) ist die Heilung sehr gut.
An Nicole, wenn es so läuft wie bei mir, dann kannst dir Deinen Siebenkampf echt abschminken.
Ich kann nicht mal Autofahren, weil die Wunde beim sitzen so schmerzt.
Mein Mann ist letztens aus Versehen gegen meine Wunde gerempelt, ich bin vor Schmerzen an die Decke gegangen. Insgesamt fühle ich mich gerade 50 Jahre älter als ich wirklich bin (29).
Außerdem glaube ich, dass ich auch zu spät zum Arzt mit meinem Leiden gegangen. Ich habe meine Schmerzen immer auf das Steißbein geschoben. Da hatte ich letztes Jahr im November einen Unfall. Ich bin ausgerutscht. Mich hat es so auf den Hintern gesetzt, dass es mir die Lichter ausgeblasen hat. Danach hatte ich auch Wochenlang Schmerzen. Der Arzt sagte damals, dass ich ein lebenlang immer mal wieder Probleme deshalb haben werde.
Jetzt weiss ich, dass es die Fisteln waren, die mich geärgert haben.
Zum Schluss noch ein paar Fragen:
Wie lange ist man nach so einer OP eigentlich krankgeschrieben?
Hat man Eure Fisteln auch ambulant operiert?
Waren die Schmerzen weg, oder hattet ihr mit der Narbe Probleme?
Können diese Fisteln wirklich nachwachsen?
Wäre nett auf meine Story ein paar Antworten zu lesen.
Eine gute Besserung und viel Geduld an alle die wegen Steißbeinfisteln noch krank sind.
Grüßle aus dem Allgäu von Sandra
September 25th, 2007 at 8:49 pm
Hallo heute hat der Arzt das erste mal eine Fistel diagnostiziert.Anscheinend hatte ich shon mal welche die zwar weh taten aber immer on selbst aufgingen. Jetzt hae ich wieder eine und mich würde ineresieren ob man das auch ambulant operieren kann und wie langwierig so ewas ist.Grüsse
September 26th, 2007 at 2:55 pm
Hallo,
eure Geschichten hören sich wirklich erschreckend an. Ein Bekannter von mir hatte vor kurzem eine OP und das Loch sieht milde gesagt “riesig” aus - da schaudert es mich immer, wenn ich sowas sehe. Ich wünsche euch allen auf jeden Fall gute Besserung und dass wir lange von so etwas verschont bleiben…
Liebe und viele Grüße,
Ferdinand
September 28th, 2007 at 9:52 am
Hallo zusammen!
Wie gehts euch jetzt? Ich wurde auch schon an der Steißbeinfistel operiert. 6x innerhalb eines Jahres. Ich wurde erst vor zwei tagen aus dem KH entlassen und weiss nicht ob ich dieses “Ding” nun besigt habe. Zu dem kommt das ich einen angeborennen Herzfehler habe, der mich im Leben schon genug beeinflusst, und nun das noch. Ich darf nur auf der Seite liegen, weil Bauch ist unmögllich aufgrund des Herzens. Sitzen tue ich auf einem Sitzring. Ist zwar ein komisches Gefühl,jedoch gewöhnt man sich dran. Die Ärzte haben mich bis zur letzten Op immer zugenäht, hat aber nichts genützt. Wunde öffnete sich immer wieder. Nach der 6. Op, wurde ich nach der OP an so einen “Staubsauger” angeschlossen,dass der Eiter und das Blut raus zog. Der KH Aufenthalt dauerte wieder 4 Wochen an. Echt, meine Herznarbe ist locker 30 cm lang und macht keine Probleme, diese Steißbeinnarbe ist vielleicht 5-10 cm und k**** mich an. Man sagte mir der Schnitt sei so tief, dass amn 2 Fäuste reinstecken kann. Amok oder? Wenn ich mir das voerstelle. Bin nur froh wenn ich wieder auto fahern und zur schule gehen darf. Vor allem hoffe ich das ich endlich erlöst bisn von diesem “Ding”. Ich wünsche allen Leuten die damit behaftet sind alles gute und noch einen schönen Tag. Falls Sie mit mir mail Kontakt aufnehemn wollen, meine adresse lautet : afa_Pollok@web.de Würde mich sehr freuen. Gruss joni
September 28th, 2007 at 12:38 pm
Hallo zusammen!
Habe 2 Tipps an alle Steissbeinfistel-Geplagten.
1. Lasst Euch einen Sitzring aus Latexschaumstoff vom Arzt verschreiben. Das hilft beim Sitzen im Auto, auf dem Sofa,…
Ich habe einen und die Krankenkasse hat bei mir den Hauptanteil der Kosten übernommen. Ich habe nur 5,-€ dazu bezahlt.
2. Kauft Euch eine Stillrolle oder leiht Euch von Bekannten die ein Baby haben eine.
Von der einseitigen Belastung tat mit beim Liegen immer alles wehliegen.
Ich habe eine gekauft (Investition für die Zukunft-möchte noch Kinder) und kann Nachts mit dieser Stillrolle viel besser schlafen. Die Schultern und Knie schmerzen seitdem nicht mehr.
Gute Besserung und Kopf hoch an alle Fistel-Geplagten!
Verregnetes Grüßle aus dem Allgäu von Sandra
September 30th, 2007 at 8:14 am
Hallo Zusammen
Ich habe auch so eine Steissbeinfistel habe aber totale angst vor der OP kann mir jemand sagen ob es auch eine möglichkeit gibt die Fistel auf anderem wege weg zubekommen ??? Mein arzt meint das geht schon aber sie kommt dann immer wieder aber ich habe hier gelesen das sie nach ner OP auch wieder kommen kann ???
Oktober 7th, 2007 at 5:02 pm
Melde mich mit einer guten und einer schlechten Nachricht zu dem Thema. Nach Streß hatte ich 1985 die erste OP, ein Jahr später nochmal ambulant und hoffte, damit meine Quote erfüllt zu haben. Aber die Fistel kam wieder, eine homäopatische Behandlung brachte keine Besserung. Es ging auf und ab, aber die Entzündung zehrte jeden Tag an der Kraft. Weitere Versuche: Entgiftung, Zahnamalgan raus, Eigenblut-Therapie, Sauerstoff und Antibiotika - alles ohne durchgreifende Wirkung! Dann war es plötzlich vorbei, die Wunde verheilte und Ruhe war! - 1 Jahr verging, ich spürte ungeahnte Kräfte! Dann gab es ein Ziehen dort, aber keinen Ausbruch, das Ziehen kam mehrfach wieder. Das Monster lebte im Verborgenen und im Januar 2005 war es wieder da, schlimmer als je, Not-OP eines großen Areals (ich hatte die bisherige Geschichte ja erzählt)! Sehr langsame Heilung unter fachkundiger täglicher Kontrolle - und noch währenddessen ein neuer Herd. Absolute Ratlosigkeit bei den Ärzten, angeblich noch nie so ein Fall… Erklärungsversuche: ein genetischer Defekt, d.h. egal was man tut, die Fistel kommt wieder. Zum Trost: Diese Diagnose muss nicht für andere Patienten gelten! Aber wenn es nicht zu operieren ist, wäre es eine Erklärung. Allgemeiner Eindruck, auch auf Grund der bisherigen Artikel: Es wird sich medizinisch viel zu wenig ernsthaft damit beschäftigt. Schon in Büchern aus dem Mittelalter steht letztlich fast das gleiche wie in der heutigen Literatur: OP mit hohem Restrisiko. Da könnte sich mal jemand Lorbeeren verdienen!!! -
Und die gute Nachricht? Man wird demütig und freut sich über gute Tage!
Oktober 16th, 2007 at 4:56 pm
mein papa hatte das mal.. war keine schöne sache..
Oktober 17th, 2007 at 4:03 pm
Hi an alle steissbeinkranken
ich = arzthelferin und wir haben bei uns in der praxis auch ambulante operationen durchgeführt, natürlich auch steissbeinfistel-Op`s. und alleine bei so einer OP mit zu assistieren wahr eine höllenqual… es wurde herausgeschnitten was nur konnte.. und anschließend die tamponadeentfernung am nächsten tag war schlimmer als die OP selber.. das schreien des Patienten war durch die ganze Praxis zu hören… ich wünsche das meinem ärgsten feind nicht.. und jetzt habe ich selber ein steissbeinfistel und werde morgen um 14 uhr ambulant im KH operiert… ich kann euch raten nehmt vor und nach der OP Arnica Kügelchen
( homöopatische Kügelchen, in fast jeder Apotheke zu kriegen) und dann nach der OP Tramadoltropfen, haut euch von dem zeug viel rein, macht die schmerzen erträglicher… und auf jeden fall noch kamillenbadlösungen, die gibt es in allen apotheken zu kaufen oder ganz einfachen kamillentee. vorbereiten und abkühlen lassen und 2-3x am tag sitzbäder machen. hilft 1 a laut unseren operierten Patienten. ich werde das alles auch selber ausprobieren. wie lange ich beruflich ausfallen werde konnte mir keiner so recht sagen, kommt auf den OP-Verlauf und Größe der Wunde an. meine 2 brüder hatten das auch, bei dem einen hat es 6 wochen gedauert und bei dem anderen hat es 8 wochen gedauert bis alles verheilt war und letzteres wurde während des behandlungprozesses noch 2x nachoperiert. drückt mir die daumen….
Oktober 22nd, 2007 at 11:51 am
Gute Besserung an alle.. ich habs hinter mir, die OP ist schon ein Jahr her
Oktober 23rd, 2007 at 5:09 pm
hey leute, ich hab mir das meiste durch gelesen aber ich habe jetzt noch mehr angst, als ich davor überhaupt hatte… =(
ich muss auch operiert werden, aber ich soll mich entscheiden, ob ich mich in kürze oder erst, wenn sich die fistel wieder entzündet ist, operieren lassen soll…
what shell i do guys? aber abe zur zeit auch schmerzen…
gute genesung an alle hier =)
Oktober 26th, 2007 at 8:29 am
Hallo *eda*,
habe keine Angst und mach Dich nicht fertig - ich habe diese OP auch vor ca. 6 Wochen durchlebt und auch überlebt. Nach der OP gehts Dir besser als vorher - ich selbst hatte KEINE Schmerzen.
Viel Erfolg!
Chris
November 2nd, 2007 at 7:40 pm
Hallo,
meine Tochter wurde am 9.10.07 an der Fistel operiert. Schnitt ist 6 cm lang und sehr tief. Es heilt alles gut. Alledings kann sie schlecht bzw. gar nicht sitzen. Der Arzt meinte, sie solle auch nicht sitzen, das belastet die offene Wunde. Sie möchte allerdings wieder zur Berufsschule gehen ab 7.11.07. 6 Stunden Unterricht am Stück. Nützen Kamilenbäder was?
Danke für eine Anwort
Jule
November 2nd, 2007 at 8:20 pm
Hallo Tabeo,
hab gerade mit grossem Interesse Deinen Eintrag gelesen, mein Vater wurde nun zum 68. mal an solch einer Fistel / Abszess operiert. Diese Fisteln plagen ihn nun schon seit 1993, mittlereweile ist er so eingeschränkt, dass das wirklich kein Leben ist. Ich habe schon so viel recherchiert und es wurde schon so viel an ihm getestet, doch bislang verlief leider alles ohne Erfolg. Darum möchte ich Dich bitten, ob Du evtl. schreiben könntest welche Tabletten und welche Salbe Dir so gut geholfen hat. Wir sind echt am verzweifeln. Ich flehe alle Betroffenen an, die eine Lösung zur Heilung gefunden haben, mich zu informieren. Danke für Eure Antwort. Liebe Grüße Jenny
November 6th, 2007 at 8:51 am
Hallo Jenny,
siehe mein Eintrag vom 11. April. Da steht alles drin, was ich bekommen habe. Eine zusätzliche positive Grundeinstellung setze ich mal voraus. Obwohl das nach so vielen OP´s natürlich leichter gesagt als getan ist.
Wünsche gute Genesung.
Tabeo
November 7th, 2007 at 12:15 am
Hallo alle zusammen,
habe meinen Ar***kameraden vor ca. 7-8 Wochen entdeckt. Als das Ding größer wurde und auch etwas schmerzte bin ich zu Arzt, der meinte wenn ich Glück habe geht das Ding auch ohne OP weg (also seit ca. 4 Wochen bin ich in Behandlung). Die ersten zwei Wochen habe ich Antibioticker erhalten und das Teil gekühlt (ersten beiden keine Scherzen und es ist etwas kleiner geworden), dann ca. ne Woche eine Antibiotische Salbe und Kühlung(in der dritten Woche starke doch einigermaßen erträgliche Schmerzen ), in der letzten Woche ist der Vulkan ausgebrochen (keine Schmerzen aber Eiter fliehst). Da es eine bakterielle Infektion ist habe ich eine Aloe Vera Pflanze aufgeschnitten und auf das Ding gelegt(von wegen Aloe Vera gut bei bakteriellen Infektionen & Eiter aus der Wunde ziehen und so), meiner Meinung nach ist der Kamerad etwas geschrumpft, . Mein Arzt hat mir heute trotzdem eine Überweisung in die Hand gedrückt (zwar habe ich die Vermutung, dass der Arzt nicht alle Pillen in der Dose hat).
Ich würde gerne drei Dinge wissen
1. ob ich es noch ein wenig mit Aloe Vera versuchen soll (damit bei der OP Später die Wunde nicht so groß ist) oder so schnell wie möglich zu Arzt gehen soll.
2. wie lange fällt man nach der OP aus (Arbeitunfähig), weil ich momentan in der Lehre stecke und langer Ausfall wäre da nicht so gut
PS. es ist ein Bürojob
3. hat schon Jemand positive oder negative Auswirkungen aufs Ar**h rasieren bzw. Harre entfernen
für Tipps und Ratschläge wäre ich sehr dankbar,
GUTE BESSERUNG an Alle !!!!
November 7th, 2007 at 8:31 am
Hallo Hanswurst
Wie du weiter oben sehen kannst, war ich auch mit Fisteln geplagt. Deine Fragen würde ich wie folgt beantworten:
zu 1. Mach dich zum Arzt, denn mit Aloe kommst du bei einer bakteriellen Infektion nicht weit. Das ist vielleicht bei einer kleinen Wunde, also etwa ein Schnitt oder ein Insektenstich, ganz gut; kommt aber gegen Bakterien nicht an.
zu 2. Ausfall ganz unterschiedlich. Bei mir war´s von einer Woche bis 2 Monate ganz unterschiedlich. War ja teilweise auch mehrere Tage im Krankenhaus. Beim Job solltest du dann darauf achten, deine Arbeit eher im Stehen zu machen - sofern das geht. Sonst bleibt nur die Krankschreibung.
zu 3. Das Rasieren ist sicherlich von Vorteil, aber erst nach der Behandlung. Wenn du jetzt rasiert und Haare kommen in die Wunde wird alles nur noch schlimmer.
Also einen Schritt nach dem anderen. Geh zu einem guten Arzt!
Gute Besserung
Dezember 5th, 2007 at 2:47 pm
Hallo Tabeo,
mit großem Interesse hab ich Deinen Post vom April gelesen. Nun die Frage die mich quält. ich wurde im Jahr 2001 operiert an einer Steissbeinfistel und damals sagte man mir das das nicht wiederkehren würde, nun hab ich seit heute ein ziehen und drücken an der gleichen Stelle und eine Rötung, wollte auf alle Fälle morgen zum Arzt gehen. Ich möchte ab Anfang des neuen Jahres bei einer neuen Firma anfangen nach 4 Monaten arbeitslosigkeit und nun das ich hab ehrlich gesagt keinen Elan mich nochmal operieren zu lassen und würde das mit den Tabletten etc. gerne mal probieren. siehst Du da grosse Chancen auf Erfolg? ich meine so wie es aussieht ist es ja viell noch relativ früh von mir bemerkt worden und von daher evtl. ohne OP machbar oder? ansonsten könnte ich es viell mit salben und Tabletten wenigstens noch ein halbes Jahr herauszögern bis die Probezeit rum wäre. Bitte um Hilfe und Rat von Dir
Gruss Martin
Dezember 9th, 2007 at 2:22 pm
Moin Ihr Gequälten,
Mit 15 (Pupertät) hatte ich einen “PICKEL” über dem Steisbein! Iiii Pfui, was war das? Ausgedrückt, Clerasil drüber fertig.
Baulehre, (Schmutz, Sand,Schweis,Stess) Die dann folgende Schule ging ohne Auffälligkeiten; aber dann Bundeswehr, wurde gut rangenommen, aber Stress fördert diesen Mist wohl stark. Es kam, immer wieder DER PICKEL. Mit 27 Jahren war ich beruflich gut im Stess. Dann das erste mal wegen der Schmerzen beim Doc. Bla, bla kennt Ihr alle. Wer da alles ein zulassung bekommt? Erste OP, ambulant. Pah, 2. ein halbes Jahr später offen.
Freunde! Arbeitgeber! Solchje Dinge wie Sex! Wissend, überall nur nicht da!
Heute 2007, seit 10J nicht mehr beim Doc. Alle 2-3 Monate, vermutlich wegen Stress, öffnet nich der Kanal/Wunde. Ausdrücken Druckweg, Schmerz wech. Und täglich eine halbierte Damenflachbinde mit Toilettenpapier in der Hose. Erstmals in diesem Format stelle ich folgende Frage! Eiter, Steissbein, Wirbelsäule, Nervenwasser? Doc? Hirn/Blutschranke!? Na, wie dumm. Lumbalpunktion- positiv-. Bis 2001 wusste ich, dass ich bei einner Berufsunfähigkeit ca. 65-70% meines letzten Nettogehaldes bekomme. Ok, vor allen Diagnosen BU versichert ca. 30%. Seit 2001 gibt es nur keine 65-70% mehr sondern Hartz 4 Höhe+ meine 30%=1100€ Doof nur, das mein Haus mich bis 2029 1500€ kostet.
Wenn dieser Pool, aus verbitterten und kritischen Menschen besteht, rührt Euch. Diesen Stand beibehaltend, lasse mich nicht mehr operieren. Es wäre offen und würde neben der Lensqualität, viel Geld, 2-4 Monate Zeit kosten und über einen Arbeitsplatz müssen wir nicht reden. Ich vermisse Berichte von Operierten die seit Jahren Beschwerdefrei sind!
Dezember 13th, 2007 at 6:32 pm
Hi Leute,
Hab seit dem letzten mal sogar etwas Positives berichten, denn meine Steißbeinfistel ist viel kleiner geworden (ohne OP). Ich seit dem die Fistel mit Salben behandelt (Gentamycin [antibiotische Salbe]®, Ichtholn®[Zugsalbe] und zwischendurch mal etwas Aloe Vera) ach diese Esberitox®-Tabletten nehme ich auch ein 3 x 3 tägl. Zwei Wochen ging es hin und her, die Fistel wurde mal etwas kleiner, dann wieder größer, es hat sich auch ein „Hüppel“ oder so gebildet. Vor ca. zwei Wochen war ich wieder beim Arzt der war ganz überrascht, dass die Fistel kleiner war, und verschrieb mir wieder Antibiotika (ClindaHEXAL®150) von den ich 3 x1 tägl. eingenommen habe. Die Fistel hat sich sehr verkleinert ich natürlich wieder zum Arzt (das war vor zwei tagen), der meint das sieht gut aus muss aber trotzdem aufgeschnitten werden weil der „Hüppel“ nicht weg geht. Ich habe den Arzt gefragt wie lange die Erholungsphase sein (also bis ich wieder arbeiten kann), er zu mir nicht so lange weil sich beim mir jetzt wohl um einen leichten Fall handelt. Ich habe vom 20.12.07 bis zum 07.01.08 Urlaub, der Arzt hat mir geraten die OP spätestens am 17.12.07 machen zu lassen.
Ich hab drei Fragen,
1.
komme aus einem kleinem Ort in der nähe von Bielefeld, kenn einer einen guten Chirurg in Bielefeld oder Gütersloh der sich mit solchen Sachen auskennt
2.
wie ist es so nach der OP kann man gar nicht sitzen oder nur mit Hilfsmitteln wie Sitzkissen oder so, bei mir liegt die Fistel nicht direkt in der Mitte der (wie soll ich sagen der „Poritze“) sondern etwas recht davon, und auch etwas höher (also sitze ich nicht direkt drauf)
3.
wenn die OP gelaufen ist wie lange liege ich dann flach und bin arbeitsunfähig, schaffe ich es mich in ca. 3 Wochen so zu erholen, dass ich wieder arbeiten kann (Bürojob, viel am PC sitzen)
Bin für jeden Rat & Hinweis dankbar
Natürlich wünsche ich allen Geplagten gut Besserung.
Dezember 18th, 2007 at 11:35 am
Hast du einen sinus pilonidalis im Steiß?
Dezember 19th, 2007 at 12:01 pm
Bei mir wurde ebenfalls ein Pilonidalsinus festgestellt. Zuerst wollte ich mir das Teil ambulant operieren lassen, habe mich letztendlich aber dafür entschieden, ins Krankenhaus zu gehen. Wenigstens für die ersten paar Tage, denn daheim komme ich nicht zur Ruhe - ich habe eine Tochter mit vier Jahren und einen Säugling mit drei Monaten. Die OP wird aber wahrscheinlich erst nächstes Jahr im Januar sein.
Wie ich so im Internet nachgelesen habe, kommt so ein Pilonidalsinus vom vielen Sitzen und Schwitzen und von starker Behaarung und von angeblicher schlechter Hygiene im Analbereich. Das viele Sitzen bei mir stimmt ja, aber der Rest? Könnte jetzt nicht behaupten, daß ich sehr behaart bin, außerdem dusche ich täglich…
Ich bin gespannt, welch großes Loch die OP mir bringt, die Bilder, die zum Teil im Internet zu sehen sind, sehen nicht sehr lecker und vielversprechend aus.
Jedenfalls habe ich mich bei meiner Krankenkasse schon erkundigt wegen eines Pflegedienstes zum Verbandswechsel. Würde es auch genehmigt bekommen, da ich selber ja an die Stelle nicht wirklich hinsehe und mein Mann mir noch drüber spucken würde (weil´s ihm schlecht wird).
Allen Mitleidenden gute Besserung!
Dezember 21st, 2007 at 1:41 pm
Hi Leute bin am 16.12.07 ins Krankenhaus wegen der OP, bei der Anmeldung hat sich ein Doc. die Fistel angesehen, und mich beruhigt („Keine Sorge der Schnitt wird ca. 2-3 cm groß sein, nach einer Woche kannst du wieder sitzen und nach einem Monat ist die Wunde komplett verheilt“). Alles klar soweit Montag(OP Tag, auch ja mit Vollnarkose), doch bei der ersten Visite am Diensttag habe ich gefragt wie groß die Wunde denn sei, zeigte mir der Doc mit den Fingern ca. 8 cm (der Doc. meinte das noch 4 Fisteln direkt n der Spalte waren), (mein erster Gedanke war „die haben mir den Arsch aufgerissen“ PS. So kann man meiner Meinung auch den Schmerz am besten beschreiben). Die Zeit bis es komplett verheilt ca. 3 Monate, aber mein Hausarzt empfahl mit Mumio (oder so, ein pflanzliches Mittel das oft in Russland verwendet wird damit Wunden schneller heilen) der Hausarzt sagt er hätte vor kurzem noch einen Fall gehabt, der meinem ähnelte (doch die Wunde war nicht ganz groß wie bei mir) jedenfalls hat dieses Mumio zeug wohl gut geholfen.
- Meine frage hat schon einer mit diesem Mumio schon
Erfahrungen?
- Auch ja, eine Eigenbluttherapie ist das ne Option bei der
Heilungsphase ?
Zu guter letzt meine Erfahrungen bis jetzt (ca. 4 Tage nach der OP)
- versucht den Chirurg, vor der OP zu fragen wie groß der
Schnitt seien wird
(sagt ihm ruhig er soll euern Arsch so genau wie
möglich untersuchen, Vorteil: ihr seit
einigermaßen auf die Folgen Vorbereitet)
- plant für die Heilung genüget Zeit ein
- besorgt euch für nach der OP ein Sitzkissen,
Schmerzmittel, etwas zur Beschäftigung
(DVDs, PS2, PS3, X Box 360) und für Khaus ne PSP
oder Gameboy)
Alles Gute und gute Besserung
Dezember 23rd, 2007 at 1:02 pm
hat irgendjemand Erfahrungen mit Steißbeinfisteln, der sich nicht hat operieren lassen. Ich hatte vor 10 Jahren eine Fistel, die alleine abgeheilt ist. Und seitdem hatte ich Ruhe; höchstens Abszesse an anderen Stellen. Meint Ihr es gibt Hoffnung, dass die Fistel auch diesmal wieder abheilt? Was ist letztlich die Ursache für die Abszesse und die Fistel?
Dezember 23rd, 2007 at 3:23 pm
Hallo, einen schönen Sonntag,
vor 10 Jahren bekam ich mehrfach Abszesse an meiner
Steißbeinfistel, die vom Arzt geöffnet und mit Leukase-
kegel vorsorgt wurden, damit die Öffnung sich nicht zu
schnell schloss (von Operation war keine Rede).
Danach war in den besagten 10 Jahren Ruhe.
Vor 1 Woche wurde ein neuer Abszess der Fistel
geöffnet und zieht noch eitrig aus; siehe Behandlung
oben.
Zur Zeit möchte ich abwarten - ohne Operation -
da manchmal wie ihr schreibt nicht sehr erfolgreich.
Hat jemand einen Rat für mich, wie die Fistel sich evtl.
- ohne OP - nochmals beruhigen könnte.
Was habt ihr gemacht? Oder lassen sich etwa alle
operieren?
Grüße
Dezember 27th, 2007 at 10:56 am
Hi Leute,
seit der OP sind jetzt 10 Tage vergangen, die Schmerzen sind nach ca. 7-8 schon erträglich (also ohne Schmerzmittel) es juckt aber wie sau. War heute beim Hausarzt, der hat sich meine Wunde (kleine Korrektur die war doch ca. 10 cm [also ich habe sie selber nicht gesehen und um Gotteswillen das will ich auch nicht]) angesehen, der sagt, dass die Wunde überraschend gut aussieht und seiner Meinung nach wird die Wunde in einem Monat schon komplett verheilt sein (also Heilungszeit nach der OP insgesamt ca. 1,5 Monate), im Khaus wurde mir gesagt ca. 3 Monate. Ich nehme Täglich meine Esberitox® (3* 3 täglich) und morgens dieses Munjo/Mumio. Dieses Munjo/Mumio zeug scheint es ja voll zubringen, ich will euch nicht zuviel Hoffnungen machen, denn mein Hausarzt sagt es wirkt bei jedem verschieden, also einfach mal ausprobieren (also danach googlen, oder denn Hausarzt eures Vertrauens mal fragen).
PS.
Auch wenn es sehr oberflächlich aussieht, weiß du nie wie die Situation darunter ist.
Meiner Meinung nach sollte man sich aus jeden Fall die Steißbeinfistel operativ entfernen lassen, und am besten so schnell wie möglich, (klar kann man sich einen für sich selber geeigneten Zeitpunkt suchen, denn der Heilungsprozess ist je nach fall immer mindestens 1 Monat, aber länger als 2-3 Wochen würde ich nicht mit der OP warten)
Keine Angst die OP ist nicht so schlimm (bei mir Vollnarkose), am Anfang ist es schmerzhaft und sehr unangenehm (Tamponage wechseln, Wunde ausspülen), aber nach ca. 2 Wochen ist es schon viel besser. Mit einem Sitzkissen / Sitzring kann man sogar nach 2 Wochen auch schon einigermaßen sitzen (mit nem Sitzring habe ich Heute mein Auto umgeparkt).
Und wenn die Steißbeinfistel nicht wieder kommt ist es den Aufwand wert oder nicht
Alles Gute und gute Besserung
Dezember 28th, 2007 at 10:32 am
Hallo habe eure erfahrungen mit der Steißbeinfistel gelesen.Ich habe am 7.1.08 bei meinem Hausarzt einen Termin wegen dem Scheiß ding.Ich wurde schon 4mal Stationär und 3mal Ambulant operiert,aber das Ding ist einfach nicht klein zu kriegen.Ich hoffe daß die Ärzte mir diesmal nicht wieder die ganze Arschkimme aufschneiden,bin echt gespannt wie das diesmal wird .gruß Michael
Januar 2nd, 2008 at 11:34 am
Hallo Martin und hallo Thomas,
an Martin: Die Tabletten würde ich auf jeden Fall versuchen. Da sie pflanzlicher Natur sind, kann dir nichts passieren. Es gibt also keine Nebenwirkungen o.ä. Und wiederkommen
kann eine Fistel immer. Wer dir was anderes erzählt, lügt. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.
an Thomas: Ich bin 7 x operiert worden und seit über 10 Jahren beschwerdefrei. Habe einige taube Stellen (logisch bei den vielen OP´s) und mein Allerwertester
sieht auch nicht mehr so aus, wie man sich das vielleicht wünschen würde. Aber damit kann ich leben.
Zu deiner Frage, was da hinten rauskommt, würde ich doch am ehesten auf Wundsekret tippen. Müsste durchsichtig bis leicht gelblich sein.
Mittlerweile sind hier so viele Fragen aufgetaucht. Ich möchte nur noch mal kurz zusammenfassen, dass man sich einen Sinus pilonidalis auf jeden Fall operieren
lassen sollte, da er immer weiter wandern kann. Und damit natürlich einen noch viel größeren Schaden anrichten kann, als “nur” am A***. Von Darmfisteln träumt
hier sicherlich niemand. Aber auch die gibt es.
Man sollte sich vielleicht einen Arzt/Krankenhaus suchen, die sich ein bisschen damit auskennen. Die Chance, dass die kompletten Fisteln bei einer OP ausgeräumt
werden, ist denke ich bei einem erfahrenen Arzt wesentlich höher, als bei einem “Anfänger”.
Woher Fisteln an der Stelle kommen, hat meines Erachtens nach noch keiner so richtig rausgefunden. Es gibt da sehr verschiedene Theorien. Bei Männern soll´s wohl
an der Behaarung liegen, wo sich ein Haar verwachsen kann und damit diese eitrigen Fisteln verursachen kann. Ein Arzt erzählte mir mal, dass ich als Embryo an der
Stelle (also am A***) eine winzige offene Stelle hatte, die nicht so gewachsen ist, wie es normal gewesen wäre. Tja, man kann glauben, was man will. Stress spielt
sicherlich auch eine Rolle. Dadurch wird ja immer die ganze Immunabwehr geschwächt.
So, jetzt wünsche ich allen Geplagten trotzdem noch ein gutes oder besseres Jahr als 2007.
Januar 3rd, 2008 at 9:21 pm
Hallo zusammen!
Ich bin auch einer von den Geplagten. Vor einem Jahr bin ich zum ersten Mal operiert worden. Die Wunde war ca. Hühnerei groß…vielleicht ein kleinen wenig größer. Ich habe ewig auf die Wundheilung gewartet. Im Oktober wurde ich nun erneut operiert, da die Wunde nicht verheilt war. Im Vorgespräch erwähnte der Chefarzt ein Problem mit dem Steißbein. Dieses würde die Wundheilung zusätzlich beeinträchtigen, da die Wunde stets von innen aufgestochen würde. Hat jemand ähnliches gehört?!
Also..im Oktober wieder ne Op. Die Wunde ist wieder genauso groß. Bis heute ist die Wunde nicht verheilt. Tägliches Ausduschen und die Behandlung mit Betaisadona (Jod) hilft überhaupt nicht. Heute war ich beim Arzt…dieser meinte erneut “operieren”. So langsam finde ich das extrem nervig. Ist es normal, dass die Wunde nicht zuheilt?! Ich höre stets, dass die Wunde verheilt und später wieder aufgeht. Bei mir ist nicht mal die Heilung in Sicht.
Kann ich die Heilung evtl. mit anderen Dingen unterstützen?!
Zudem nehme ich homöopathische Tabletten (Silicia D30). Hilft mir persönlich nicht.
Liebe Grüße
Mathias
Januar 7th, 2008 at 10:24 am
Ich war heute beim Arzt,wegen meiner Steißbeinfistel.Ich wurde seit 1997 3x Ambulant und 3x Stationär operiert.Jetzt hat mein Doc gemeint,daß er mit einem Spezialisten aus Dessau spricht,wie und wo man das Ding am besten Operieren kann.Er meinte auch noch,daß es eine Klinik in Mannheim gebe,die darauf Spezialisiert sind.Ist ja auch nur einen Katzensprung von mir (150km),ich glaub der hat zu heiß gebadet,oder hat noch einen Dampf von Sylvester.gruß Michael
Januar 9th, 2008 at 9:19 am
Hallo ihr “Wunderheiler”. Ich möchte niemandem zu Nahe treten oder die Hoffnung nehmen; aber ohne OP läuft so gut wie nichts. Es handelt sich letztendlich um defektes, bakterielles Gewebe, welches durch Salben nicht zu beruhigen ist. Macht Euch bitte nichts vor, je eher ihr euch in die Hände eines kompetenten PROKTOLOGEN gebt um so größer sind die Chancen, das Ganze schnell und relativ schmerzarm zu überstehen. Ich selbst wurde 1994 zum ersten Mal operiert, vernäht, offen; das volle Programm. Erst die vierte OP brachte alles zur Ruhe. Ich habe danach ca. 25kg abgespeckt (wog damals 105 kg bei nur 1,80 Körpergröße) und hatte meine Ruhe. Leider habe ich in den letzten 2 Jahren wieder zugelegt und wiege wieder 98kg; und siehe der alte “Freund” kam wieder. Ich wurde letztes Jahr im Februar operiert; vernäht, alles Sauber und ok. Nach 4 Wochen mit ständigem pochen, zucken, drücken, ziehen wurde die Narbe teilweise wieder geöffnet, es hätte sich eine Hautfalte gebildet. Danach wieder beschwerdefrei, sobald das “Löchlein” wieder verheilt war, schmerzte es gleich wieder. Jetzt man es wieder ambulant operiert und sagte mir, dass alles super wäre und ich nun endlich damit durch wäre. Wunde ist seit 2 Tagen verheilt (es nässt nicht mehr) - Es drückt und pocht wieder und Morgen gehe ich wieder zum Arzt…
Ihr seht, auch Profis wissen nicht weiter. Es ist halt (Gott sei Dank) kein Krebs und wird deshalb, leider, von Ärzteseite, nicht besonders Ernst genommen, auch wenn es einem das Leben merklich einschränkt. Einer meiner Ärzte sagte mal “Ertragen Sie es wie ein Mann, oder wollen Sie mal unsere “Krebs-Station” besuchen und Leid den Patienten dort vortragen?”
- Das will man natürlich nicht hören; aber ein bisschen hat er ja recht ;-(
Ich wollte mir nur mal meinen Frust von der Seele schreiben, fühle mich ja schon wie ein Hypochonder.
TROTZDEM - NIE DIE HOFFNUNG AUFGEBEN! Und dran denken: Wer das ganze gut überstanden hat und keine Probleme mehr damit hat, der will davon nichts mehr wissen und schreibt wahrscheinlich auch nichts in Foren und Blogs hinein, gelle?
Januar 10th, 2008 at 11:30 pm
Hallo liebe Leidesgenossen,
überrascht bin ich das doch so viele Frauen diese Fisteln bekommen, mir wurde gesagt das nur Junge Männer diese Fisteln bekommen. Als Jung würde ich mich nicht mehr Einstufen (44J) vor 4 Jahren hatte ich das erste mal diese Horror OP Ambulant, Faustgroß, 1 Jahr hat die Wundheilung gedauert, seitdem gehe ich regelm. zur Kontrolle, genützt hat es nichts. Seid Sonntag wieder unerträgliche Beschwerden, mein Doc will aber nicht mehr Ambul. OP durchführen, daher morgen früh ins KKH mal schauen wie lange ich drin bleiben muss. Das Hauptproblem sind bei mir die Schmertzen, da ich wegen anderer Erkankung bereits Frührentner bin und 3xtägl Oxigesic 80mg bekomme, wirkt eine normale Betäubung nicht, das habe ich bei der letzten Ambul. OP schon erfahren dürfen!
Die Schmerzen vor und nach der OP sind der Horor, aber Angst habe ich vor den Schmerzen während der OP!
Melde mich in einigen Tagen wenn ich es hinter mir habe!
Hat man bei euch die Fistel vor der OP eingefärbt? Dadurch soll man den Verlauf sehr genau sehen können!?
Euch allen wünsche ich Gute Besserung
Januar 11th, 2008 at 12:18 am
Ich bins nochmal,
das wichtigste habe ich gerade noch Vergessen, alle schreiben das ihr alle nur auf Bauch oder Seite liegen könnt. Das Problem ist das falsche Bett!
ich habe auf Grund meiner 6maligen Bandscheiben OPs vor 7 Jahren ein Wasserbett gekauft, das ist Billiger als zwei vernünftige Matratzen und Lattenroste, der Komfort ist unbezahlbar und Seekrank wurde bestenfalls Münchhausen!
Dafür kann man sich aber bereits ab Tag 1 nach OP auf den Rücken legen, das schmertzt nicht mehr als die Seitenlage. Die Bauchlage wird aus Ärtzlicher Sicht eh nicht empfohlen und nach Bandscheiben OP ist die Bauchlage sowieso nicht mehr möglich.
Habe noch mal nachgelesen, wenn vor dem Schnitt, vor der OP Methylenblau über die Fistelöffnung gespritzt wird färbt sich die gesamte Fistel und sogar die Fistelhöhle, daher kann wesentlich genauer und sorgfältiger geschnitten werden!
Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen, ich Drücke euch die Daumen.
Allen weiterhin Gute Besserung
Januar 18th, 2008 at 7:38 am
Hallo ich war gestern im Enddarmzentrum in Mannheim,und wurde dort untersucht.Der Arzt hat zuerst die Fistel angeschaut,und dann den Darm auch noch untersucht.Er meinte es könnte durchaus sein,daß die Fistel auch den Darm angreifen könnte.Am Darm hat er aber Gott sei dank nichts gefunden.Jetzt habe ich am 18.Februar einen Termin im Universitätskrankenhaus in Mannheim.Er meinte ,daß er es richtig groß herausschneiden muß,und in der Form wie ein Trichter.Bis das Loch wieder verheilt ist,dauert es ca.3 Monate.Mann könnte aber nach etwa 4 Wochen wieder Arbeiten,glaub ich aber noch nicht,da ich als Gerüstbauer tätig bin.Außerdem meinte er,daß ich mich nach der OP auch immer am Po rasieren muß,oder einer Laserbehandlung unterziehen soll.Wie soll man sich den allein am Po rasieren?und ob die AOK eine Laserbehandlung zahlen will,glaube ich nicht.Werde mir auf jedenfall vom Arzt ein schreiben geben lassen,daß er eine Laserbehandlung vorschlagen tut. gruß Michael
Januar 28th, 2008 at 2:40 pm
Hallo liebe leidensgenossen,
bei mir ist die op jetzt eine woche her. die wunde geht vom steissbein bis zum anus und ist ca.3-4 cm tief. am anfang hatte ich auch scmerzen jetz gehts mir schon viel besser,. ich kann jedem nur raten zum arzt zu gehen da das problem bei diesen fisteln ist das sie unter der haut wachsen, es kann also auch sei das, der schliessmuskel beschädigt wird. lieber 4 wochen genesung und schmerzen als irgendwann riesige probleme mit der gesundheit. chiruge, proktologe die jungs können meistens helfen.
geht zum arzt lasst euch operieren alles halb so wild. zähne zusammen beissen. gute besserung.
Januar 29th, 2008 at 11:36 pm
Ich hatte wohl auch eine Steißbeinfistel, große Schwellung am Steißbein. Nachdem ich diesen Strang hier gelesen hatte, wollte ich sofort zum Arzt, aber eine innere Stimme sagte mir, daß diese Operationsmethode sinnlos ist, daß es einfach zu viel Rumgeschneide ist.
Und siehe da: Die Beule hat sich innerhalb von 3 Monaten wieder komplett zurück gebildet. Ich habe viel Sport gemacht, u.a. bin ich Rad gefahren, habe viel getrunken und habe mir gesagt, daß das alles großer Unsinn ist, mit so einer OP.
Ich finde diese Behandungsmethoden maßlos übertrieben. Wartet erst mal ab, solange ihr kein Fieber habt und die Schwellung nicht extrem ist, kann man das wohl selbst auskurieren. Wäre ich zum Arzt gegangen, wäre ich jetzt wohl auch mit offenem Arsch zumgelegen. Mano Man, die zocken doch echt nur ab.
Februar 3rd, 2008 at 9:26 pm
hallo an alle. habe am 3.3.2008 einen op termin wegen einer steissbeifistel. nun will der behandelnde arzt die wunde vernähen, womit ich gar nichts anfangen kann da mir jeder sagt die wunde müsse offen bleiben. wer von euch kann mir seine erfahrungen mit vernähten wunden sagen?
März 8th, 2008 at 7:43 pm
Hallo zusammen, Mathias, glaube ruhig weiter das man die Fistel mit Sport weg bekommt, Krebsgeschwüre verschwinden ja auch durch Kerzen anzünden!!!!
März 8th, 2008 at 8:18 pm
Ich hatte am 11.Januar 08 einen Untersuchungstermin im Krankenhaus, das war 5 Tage nachdem ich die Fistel erneut gespürt habe, die letzte habe ich mir vor 4 Jahren entfernen lassen!
Ich Ärgere mich nur das ich ganze 5 Tage gewartet habe, ich wäre besser sofort ins Krankenhaus gegangen, so eine Fistel wächst wirklich Stündlich und wie gesagt, von Aussen sah man rein garnichts, noch nich einmal einen winzigen Pickel oder ähnliches!
Im Krankenhaus war ich eigentlich nur zur Ambulanten Untersuchung, gute 2 Stunden später lag ich schon auf dem OP Tisch.
Die Ärztin hat mir von der Ambulanten OP strikt abgeraten, weil man ja alleine bei der Betäubung schon die Situation verchlimmert, weil unter Umständen die Badel der Spritze ert durch Entzündetes Gewebe geht und dann verschmutzt ins Tiefere Gewebe vordringt, da kann es dann von neuem Los gehen!
Die OP hat ungefär eine Halbe Stunde gedauert, die folgende Nacht habe ich dann noch im Krankenhaus verbracht, am Morgen das erste mal die Wunde ausgeduscht, dann Visite und dann nach Hause in mein geliebtes Wasserbett! Mittlerweile haben wir den 8. März und zurückblickend kann ich nur sagen das ich jederzeit wieder ins Krankenhaus gehen würde und nicht erst den Umweg zum Hausarzt.
Was die Wunde angeht kann ich folgendes sagen, sie war so groß das eine große Männerfaust bequem reinpassen würde, die Ärzte im Krankenhaus waren auch von der größe der Fistel überrascht, damit halte ich den Traurigen größenrekord, habe nur Glück das mein Darm und mein Schließmuskel nichts abbekommen haben, war knapp!Über Jucken wärend der Wundheilung kann und konnte ich nicht klagen, es war immer auszuhalten, Schmerzmittel habe ich nur Novalgintropfen genommen, davon aber so wenig wie möglich, da ich ja ohnehin schon wegen meiner anderen Beschwerden 3×80mg Oxigesic Tgl bekomme, da wirkt eh kein Schmertzmittel mehr anständig. Im übrigen war die Vollnakose für den Narkosearzt eine echte herausforderung, wobei ich die Narkose gut vertragen habe. Durch mein Oxygesic ist es sehr schwer eine vernünftige Narkose hin zu bekommen, Örtliche Betäubungen sind fast gar nicht mehr möglich!
Die Versorgung der Wunde wurde ohne Wunderheilmittel durchgeführt, das wichtigste war und ist Hygiene und 2x Tgl. mind. ausduschen. Seid der OP kommt jeden Tag der Ambulante Pflegedienst zu mir nach Hause und versorgt die Wunde mit Kompressen und immer wenn sich neue Haare zeigten, wurden diese wegrasiert, auch dies geschiet durch die Plegeschwestern vom Pflegedienst! Ich bin mit der Wundheilung wirklich zufrieden, das Loch ist jetzt nach über 2 Monaten zwar noch nicht geschlossen, aber die Wunde sieht schon sehr gut aus, mein Arzt ist selbst überrascht dass das Loch sich so schnell wieder gefüllt hat und das die Wunde so gut ausschaut! Vor 4 Jahren das war zwar auch schon ein Ordentliches Loch, aber dieses mal wars leider noch größer aber dennoch schneller und Unkomplizierter in der Wundheilung!
Ich glaube das dies an der guten Versorgung durch den Pflegedienst lag, jeden Tag, auch Samstag und Sonntag wird die Wunde Desinfiziert und ein Blick drauf geworfen und natürlich alles pingelig genau zugeklebt damit sich auch von aussen kein Haar oder sonstwas rein setzen kann!
Beim ersten mal, also vor 4 Jahren habe ich unmengen von Beta Salbe in die Wunde gehauen und meine Frau hat Komressen drüber gelegt und Pflaster drauf und drei bis vier mal die Woche ein Sitzbad, so wollte es der Doc damals!
Heute wie gesagt Morgens ausduschen und auf jeden Fall nach jedem Stuhlgang und dann immer den Brausestrahl kräftig in die Wunde und danach Desinfektionsspülung reingesprüht und dann eine Kompresse in die Wunde, eine davor und Pflaster drauf, aber keine Beta Salbe und keine Sitzbäder, Duschen ist viel viel besser, bei den Sitzbädern sitzt man im eigenen Schmuddel und der Siff läuft schlimstenfalls in die Wunde!
OK, bis die Wunde ganz geschlossen sein wird kann es noch etwa 2 Monate dauern Denke ich, aber beim ersten mal hat es insgesamt ein Jahr gedauert!
Ich Hoffe und Bete das ich nie wieder eine Fistel bekommen werde, auch wenn die Schmerzen im nachinein gesehen erträglich sind, es ist eine unangenehme und doch sehr langwierige Sache und man ist ständig auf Fremde Hilfe angewiesen!
Ich kann nur jedem raten sofort zu Arzt zu gehen, es gibt schlimmeres, Steißbeinfisteln mögen Schmerzhaft, Langwierieg und Unangenehm sein, aber zumindest sind sie Gutartig!
Ich wünsche allen Leidensgenossen eine gute besserung und vor allem Gute Wundheilung, zudem kann ich jedem nur Raten den Pflegedienst in Anspruch zu nehmen!
LG Hennaman
März 10th, 2008 at 6:07 pm
hallo,
bei mir fings am 10.01. an mit schmerzen am steißbein während tischtennis-training, dachte aber wäre nur ein pickel oder so. Den tag darauf konnte ich mittags so gerade noch und nachmittags dann fast garnicht mehr vom stuhl aufstehen, es tat höllisch weh. Bin dann direkt zum doc, der meinte er könnte mir jetzt auch nicht helfen hat aber sofort die steißbeinfistel diagnostiziert. Habe dann das schlimmste wochenende überhaupt erlebt bevor ich montag wieder zum hausarzt bin, der hat mir dann eine überweisung in die hand gedrückt, womit ich direkt zum krankenhaus gegangen bin. Wurde dort dann in der aufnahme untersucht und direkt ins krankenhaus eingewiesen. Da das krankenhaus recht klein ist und ich 2006-2007 dort meinen zivi gemacht hab und daher ziemlich jeden kenne, hab ich sogar noch am selben nachmittag nen op-termin gekriegt
(hatte auch passenderweise seit 9 uhr nix mehr getrunken + gegessen)
op wurde dann in vollnarkose durchgeführt da ich an akne auf dem rücken leide was eine rückenmarksnarkose verbietet, das ganze hat mit aufwachraum ca. ne stunde gedauert. ein teil der wunde wurde zugenäht (fäden 10 tage nach op gezogen), ein teil wurde offen gelassen. war dann noch bis mittwochs (also 3 tage) im krankenhaus. habe danach 4 wochen krank gefeiert, musste 1x pro woche zum hausarzt zum nachgucken, er hat mir dann bescheinigt dass er in 20 jahren hausarzt-tätigkeit noch nie eine fistel hat schneller zuwachsen sehen als meine, obwohl meine sehr tief war. habe den vorteil, dass meine mutter krankenschwester ist und meine wunde jeden tag versorgt hat: duschen, den strahl direkt in die wunde reinhalten für ca. ne minute, dann die wunde mit octanisept ausspülen, nen tupfer falten und reinstecken, vorlage in die unterhose und fertig, ist absolut wunderbar.
mittlerweile habe ich jedoch das problem dass der hausarzt mir zu früh gesagt hat keine tamponade mehr zu nehmen, jetzt habe ich einen leichten “überschuss” an nachwachsendem wundfleisch, aber er meinte das würde sich mit der zeit geben, ich hoffe es mal
so das war meine story zu dem thema
und an Matthias, wir sprechen uns in ein paar monaten.
März 10th, 2008 at 8:48 pm
hi,
hier bin ich mal wieder. ich will nur allen mut zu sprechen die sich grad mit ner fistel rumschlagen. bei mir isses ja nun ca 8 monate her und es ist alles gut verheilt. ich kann wieder normal sitzen und spür auch kaum noch was. eigentlich nix mehr. es kann natürlich wieder kommen was ich nicht hoffe. ich achte schon sehr darauf das ich nicht mehr so viel vor dem pc sitze. ein kumpel von mir hat das auch. der wurde 4 wochen vor mir operiert und bei ihm will es einfach nicht verheilen. jetzt versuchen sie es mit honig (was wirklich helfen soll) und tatsächlich scheint es sich langsam zu schließen. also parole an alle die auf dem bauch liegen: haltet durch. es wird schon wieder. gute besserung
gruß duffy
März 20th, 2008 at 12:04 pm
Hey Ho!
So, bin gerade auf das Forum hier gestoßen.
Bei mir ist die OP nun auch genau zwei Wochen her. Ich war sechs Tage im Krankenhaus und nun “Krank zu Hause”. Bis jetzt gehe ich alle zwei Tage wegen des Verbandwechsels ins Krankenhaus - ist nur fünf Minuten entfernt.
Bei mir wurden zwei Löcher in den “Pelz” geschnitten. Eine Wunde ist ungefähr so groß wie ein Deckel von einer Wasserflasche und die andere hat ungefähr die Größe einer Streichholzschachtel. Beide sind ca. sieben cm tief.
Ich muss sagen, dass ich am Anfang auch extrem Angst vor dem Eingriff hatte - zumal ich bis zu dem Zeitpunkt, außer dem kleinen Loch, aus dem Eiter austrat - keine Schmerzen hatte. Habe es dann trotzdem sofort operieren lassen. Was wweg ist, ist weg…
Nun ja… es sind jetzt zwei Wochen seit dem Eingriff vergangen. In der Wunde bildet sich noch kein Granulat - ansonsten habe ich keine Schmerzen. Auf dem Rücken ligen geht zwar (noch) nicht, bin aber auch kein Rückenschläfer. Von daher habe ich da kein Problem mit.
Ich kann nur allen sagen, die solch einen Eingriff vor sich haben, dass vieles sich in den Boards und Foren extrem anhört. Sicher gestaltet sich der Heilungsverlauf bei jedem auch anders, allerdings kann ich nur positives von meinem Eingriff berichten. Wie gesagt: bis auf die ersten zwei Tage nach der OP hatte ich leichte Schmerzen. Heute kann ich fast normal am PC sitzen und auch die restliche Bewegung ist nur bedingt eingeschränkt.
Kopf hoch… die Wochen der Heilung gehen irgendwann zu Ende und außerdem sind hier viele Menschen, die das gleich durchlebt haben oder durchleben und sicherlich viel Trost spenden können.
Alles Gute für die weitere Genesungund beste Grüße
Benedikt
April 4th, 2008 at 8:30 am
Hallo ihr Lieben!!
ich gehör auch seit heuer Anfang Jänner zum Kreis der Betroffenen Steißbeinfistel züchter:-(!!
Im Jänner begann das leiden!! 1 Woche tierische Schmerzen! schmieren, schmieren, schmieren laut Hausarzt! irgendwann is as dann von selbst aufgebrochen, wieder abgeheilt und die geschichte war vorbei!!dachte ich!!
so 2 Monate später, mitte März, wieder die gleichen anzeichen!! Schmerzen hoch 10n! Ab zum Hausarzt!! Überweisung ins Krankenhaus!Bis ich ins Krankenhaus kam hat sich die geschichte wieder von selbst erledigt, wieder aufgebrochen übers wochenende!Montag dann ins krankenhaus, war nur mehr eine kleine schwellung zu spühren und fast keine schmerzen!!
Arzt meinte ich kann es auf wunsch “sanieren” lassen! er würde es mir empfehlen!! Nach den ostern zwecks Kontrolle wieder vorbeischaun und einen Termin ausmachen für eine Op!!
ANGST…..!
hilft eh nichts, nach den ostern wieder ins Krankenhaus!!Ärzte meinten sieht gut aus, wird nicht so schlimm werden!! huch…
So am 1. April hatte ich die Op!! alles ganz wunderbar verlaufen!! sie legtn mir zwar einen kleinen Schlauch aus der Wunde heraus, damit das sekret auslaufen konnte (der wurde aber am nächsten Tag gleich wieder entfernt)! wunde wurde auch größer als vermutet!!aber wirklich fast keine schmerzen nach der op! bin dann am nächsten Tag gleich wieder heim und einen tag später nochmal verband wechseln!besser gesagt aus dem verband wurde ein pflaster!! Sie sind sehr zufrieden!! sieht ganz gut aus!!
in 14 tagen muss ich wieder ins Krankenhaus Fäden ziehen!
in der zwischen zeit wirft mein Hausarzt hin und wieder einen Blick auf die Wunde!!muss nur aufpassen das sich die geschichte ja nicht enzündet und das wars dann hoffentlich!!ich hoff ich hab das böse Ding dann besiegt!!
Also ich kann euch allen nur mut zusprechen!! Mein verlauf war hervorragend und fast schmerzfrei!! Mir gehts jetzt 3 Tage nach der op dem umständen entsprechend sehr gut!! sitzten ist noch etwas schwierig aber sonst alles im grünen!!
Hatte auch tierische Angst vor dem ganzen, da es mein erster Aufenthalt im Krankenhaus war und ich schon vor der op auf diese Seite gestoßen bin!!Ihr könnt mir glauben, ich hatte wirklich so richtig bammel davor!!
Ein Tipp macht euch nicht schon vorher verrückt so wie ich!das bringt wirklich gar nichts! jeder hat einen anderen Krankheitsverlauf!also wartet bitte ab!!
ich weiß wie es euch da draußen allen geht!!ich kann mich gut in euch hineinfühlen!!
ALSO KOPF HOCH!IHR SCHAFFT DAS!!
liebe grüße
eine von vielen Betroffenen dieses gewächs
April 11th, 2008 at 10:12 am
Hi, nachdem was man hier liest bekommt man schon leicht Angstzustände…
Ich hatte vor ca. 1 Woche plötzlich eine kleine Schwellung am Steißbein (ganz oben an der Pofalte), sie tat etwas weh aber ging nach 3-4 Tagen fast vollständig weg so das ich nichts mehr spürte!
Nachdem ich im Internet über die Steißbeinfistel gelesen bin ich direkt zum Hausarzt (die OP Bilder gingen mir nicht mehr aus dem Kopf…), der hat sich das angeschaut, konnte keine Schwellung mehr festellen oder irgendwas “schlimmes” sehen nur ein ganz kleine gerötete Stelle. Hat mir Antibiotika und eine Wundsalbe verschrieben!
War es das wirklich? Kann es sein das ich mich selber nur wahnsinnig mache?
April 16th, 2008 at 2:51 pm
Ich bekam auch Esberitox®-Tabletten. Das ist ein pflanzliches Mittel, zusammengesetzt aus mehreren verschiedenen Kräutlein. Hab davon 3 x tägl. 3 oder 4 Tabletten genommen. Hat mich auch vor chirugischen eingriff bewahrt.
April 22nd, 2008 at 9:39 pm
ich habe seid ca 2 jahren ein “knubbel” am steißbein alle paar monate wurde es dicker und tat weh. hab erst gedacht das es ein folgeschaden vom rollerunfall ist (bin damals voll aufem hintern gelandet und war damit nie beim arzt). bisher ging die beule immer wieder zurück aber seit dem wochenende wurd es richtig dick und ich kann kaum sitzen und liegen, bücken und treppe steigen tut auch weh. heute morgen hab ich mich voll erschrocken wie dick das geworden ist aber im laufe des tages gehts ein bisschen zurück. bin jetzt erstmal 1,5 wochen krankgeschrieben und hab so schmerzmittel gekriegt. in einer woche hab ich erst den termin beim chirug und bin ma gespannt ob es so eine fistel ist… nachdem was ich im inet gelesen und gesehn hab will ich gar nicht mehr zum arzt…
April 24th, 2008 at 6:45 am
hallo an alle mitleidenden,
da ich selbst nächste woche bereits das vierte mal wegen eines pilonidalsinus operiert werde, kann ich die beschwerden nachfühlen. aber ich muss auch sagen: so schlimm, wie manche es beschreiben, habe ich es gar nicht empfunden. vielmehr war die op eine erleichterung. der verbandswechsel tut zwar in der ersten woche weh, aber dafür war ich ansonsten immer relativ schmerzfrei. sitzen ging eben in den ersten drei wochen nach der op nur eingeschränkt. aber es ist keineswegs so gewesen, dass ich nur auf dem bauch liegen konnte. es ist natürlich eine lästige angelegenheit, aber es gibt wahrlich schlimmeres. und ist erst eimal die erste woche nach der op überstanden, geht es ziemlich rasch bergauf!
Mai 21st, 2008 at 4:31 pm
Hallo ihr armen Leute!
Seit Sonntag gehöre ich offiziell auch zu euch
Scheiss die Wand an was hier alles steht. Ich habe meine OP morgen und mache mir fast vor Angst in die Hosen. Was ich nicht verstehe dass es bis heute keine andere Methote gibt als diese mit der Wunde offen zu lassen. Das ist doch krank! Unglaublich! Ich werde das Gefühl nicht los das es noch eine andere Methode haben muss. Ich werde heute Abend mit meinen Kollegen in Detroit telefonieren und herausfinden was die Amis gegen die Arschkugeln machen!
Ich wünsche allen gute Besserung und Heilung!
Juni 13th, 2008 at 2:02 pm
Hallo, Ihr Armen!
Das hört sich alles furchtbar an, was ihr da erzählt, und hätte ich das Ganze nicht bereits (toi toi toi) hinter mir, dann würde ich ja komplett den Mut verlieren!
Also ich hatte diese Fistel/Pilonidalsinus knapp über 15 Jahre mit mir rumgeschleppt und habe mich nicht ins KH getraut. Im Oktober 07 hatte ich dann endgültig keine Lust mehr und dachte - weg weg weg.
Zur Vorgeschichte:
angefangen hatte es bei mir mit einem winzigen Böppel da hinten, ungefähr grad da, wo die Pobacken zusammenlaufen. Im Lauf der Jahre immer im Wechsel entzündet - wieder beschwerdefrei (bis auf zu langes Sitzen, Autofahren, das Übliche wo´s sich dann gerne wieder entzündet hat).
Auf die Dauer, wie gesagt 15 Jahre, hatte ich mich schon gut daran gewöhnt, aber nach jeder Entzündung ist es etwas größer zurückgeblieben.
Vor 10 Jahren setze ich mich schwungvoll ins Auto und es macht irgendwie “batsch” und das Ding ist aufgeplatzt und jede Menge Eiter kam rausgeflossen. Von da an ist es immer mal wieder aufgegangen etc. Da war es von außen tastbar so etwas größer als eine Walnuß. Und wuchs langsam… durch die entstandene Narbe konnte der Eiter aber immer gut abfließen und falls es zu sehr drückte hab ich halt mit einer Nadel reingestochen (bloß nicht machen!!!). Ruhe gab das dadurch natürlich nie. Ein Ostheopath hat mir dann mal das Steißbein “grade” gerichtet, ich hatte es wohl beim Skifahren und hinknallen mal verdreht/verknakst, was auch immer.
Der holt das quasi von drinnen raus, sprich ein Finger im A…, andere Hand draußen und dann wurde genackelt und leicht gezogen, ich hab geschrien, weil´s so weh tat, aber danach war für 3 Jahre komplett Ruhe, war ganz abgeflacht und nicht ein bisschen mehr entzündet.
Irgendwann wieder zu elanvoll hingefläzt und dann hab ichs wieder knacken hören. Der Ostheopath konnte da dann nichts mehr machen, weil´s zu groß geworden war (ich hatte natürlich mal wieder zu lange gewartet) und er es nicht mehr gescheit tasten konnte. Als es noch ganz klein war hatte er vorsichtig gemeint, wir warten ein wenig, ob es sich beruhigt, sonst muss OP sein. Andererseits die Rezidivrate…mit oder ohne Op. Folgender Gedanke auch nicht zu verachten: nicht die Symptom-Beseitigung, sondern Ursachenforschung. In meinem Fall halt das defekte Steißbein, wo ich immer auf dem abgeknickten Knochen saß.
Nun, Heilpraktiker hin oder her - er meinte wenn´s wieder kommt, ab ins KH, da kann er nicht weiter.
2004 hatte es sich auf einmal mir nichts, dir nichts dermaßen entzündet, dass ich fast mit einer Blutvergiftung ins KH wäre, dafür aber zu schwach war, Fieber, Angst vor KH allgemein etc! Ich hab Ziehsalbe drauf, Umschläge mit Salzwasser (zum Aufweichen und öffnen) und am nächsten tag hab ich nur leicht draufgedrückt (da war´s schon handtellergroß) und es ist aufgeplatzt. Vorsicht beim weiterlesen:
der Eiter - gelb-grün - spritzte bis an die gegenüberlegende Wand und es stank wie Hölle. Ein paar Tage hat´s gedauert und dann war es mehr oder minder wieder zu, nicht abgeheilt, nur zu. Genommen hab ich bis dahin nie was, auch nichts gecremt oder so. Aber ab da hab ich mir selbst immer kurzfristig mit Notakehl von Sanum helfen können ( ungefähr: homöopathisches Antibiotikum, Penicillin). Zu dem Sinus hatte sich aber jetzt noch ein Fistelgang gebildet, der bis kurz vor den Anus ging, und wo von jetzt an sozusagen der Eiter imer abfließen konnte. Es war aber immer leicht dauer entzündet, und ich hab´s für die nächsten 3 Jahre dabei belassen…
Jetzt im Herbst 07 hab ich meinen inneren Schweinehund überwunden und bin zum Proktologen, der mich ins KH und ab in den OP.
Sie mussten bis auf den Knochen runterschneiden und haben eine Fläche “ausgehoben” von 10×20 cm!
Bei mir wurde es zugenäht und ein Drainage-Schlauch gelegt (die offene Methode wurde mir auch in Aussicht gestellt, aber da hab ich wohl Glück gehabt. der Arzt meinte vor der OP, wenn´s zu arg entzündet ist muss es offen bleiben, aber all das könne man erst beurteilen, wenn es geöffnet ist).
Zehn Tage lag ich im KH mit der Drainage und drüber einem schicken durchsichtigen Pflaster, hatte ein Fläschen mit mir rumzuschleppen, wo das Wundsekret reinfloß. Am 8. Tag haben sie die Drainage entfernt, weil der Arzt meinte, evtl. reagiert der Körper auf den Fremdkörper, sprich den Schlauch und hört deshalb nicht auf Wundflüssigkeit zu produzieren.
Nachdem ich wieder zuhause war musste ich 2x die Woche zum punktieren. Insgesamt zehn Wochen lang. Das punktieren war aber gar nicht so schlimm. Auch nach der OP konnte ich MIT dem Schlauch drin schon besser liegen und sitzen, als vorher.
Kurzer zeitlicher Überblick: OP war am 23. oktober 07, bis Weihnachten immer wieder zum punktieren. Jetzt im April ungefähr kam das Gefühl in der Narben-Region langsam wieder und ist jetzt fast vollständig wieder da. Ab und an hat die Narbe etwas geziept, aber das ist jetzt auch vorbei. Im Übrigen hat er leicht neben der Wirbelsäule geschnitten, damit man eben nicht später - falls die Narbe verhärtet oder was auch immer, ganz eben ist es ja selten, denke ich - auf dem Schnitt liegt. Damit hätte man ja wieder eine Art Störfaktor, de eine Neuentstehung begünstigen würde.
So, und heute merke ich davon so gut wie nichts mehr. Die einzige bemerkenswerte Nachwirkung ist, dass ich nicht gut zwei Treppenstufen auf einmal nehmen kann, weil die Muskelanspannung in/an/um die Narbe “reißt”, es tut weh. Dasselbe beim Radfahren. Ich hab mir einen anderen Sattel besorgt, wo ich wirklich auf den Sitzknochen lande und nicht wieder auf dem Steißbein. Ja, und zugegebenermaßen kann ich da noch nicht fest in die Pedale treten, das ist die ähnliche Art Muskelanspannung, wie beim Treppensteigen. Für den straffen Po muss ich mir also (hoffentlich vorübergehend) eine andere Methode suchen.
Allgemeines: zu knackige Jeans haben die Entzündung immer gefördert, auch das Liegen auf zu harter Matratze (hab ich jetzt auch einen andere, aber das v.a. auch deshalb, weil ich Bandscheibenschaden hab).
Und nebenbei: ich hab da hinten keine Haare, zumindest nicht sichtbar. Zur Vorsorge sollte ich aber Enthaarungscreme nehmen, hab ich aber bislang noch nicht, weil wie gesagt ich seh da nichts.
Und falls auch das von Interesse sein sollte: ich bin weiblich, 33. Angefangen hatte es mit 17/18.
So dala. Ansonsten bin ich aber mittlerweile echt - und Gott sei Dank! - zufrieden. Wenn ich obige Beiträge lese, hab ich Glück gehabt. Das ist ehrlich schlimm und ich kann wirklich mit euch fühlen. Ich hoffe, dass es vielleicht irgendwem hilft auch mal was positives zu hören. Kopf hoch! und Gute Besserung an alle Betroffenen!
Juni 17th, 2008 at 8:23 am
Hallo Zusammen,
habe es auch mal gehabt (und immer noch) erstnmal war anfangs April Steißbeinfistel dann in 2 Monaten am Schlißmuskel (2 mal in eine Woche!)
geschnitten und etc.
vermute noch ein neues, noch immer klein, Ich versuche es mit Kalanchoe (nur bestimmten Arten mit Brutblättern nicht Dekor) blätter zu heilen (habe per Ebey besorgt) die sehen wie Kaktee ohne Nageln aus.
Weiß nicht ob es effektiv.
Wo kommt diese Krankheit überhaupt her?
Gruß
Roman
Juni 17th, 2008 at 1:40 pm
Hallo!
Hauptsächlich durch eingewachsene Haare erklärte man mir. Mein Arzt meinte, dass das Friseure auch gerne zwischen den Fingern kriegen. Haare können ja auch echt winzigst sein. Auch mal gucken unter Stichwörtern “Jeep-Disease”, auch “Dermoid-Zyste”, oder “Zyste” allgemein. So ungefähr ausgedrückt produziert der Körper wohl weiter Haare und Zellen drin, durch Reibung, Druck oder so entzündet es sich dann. Flüssigkeit ist glaub ich eh drin und eventuell zusätzlich Blut und/oder Eiter.
sozusagen…
Kann wohl auch eine allgemeine Veranlagung zu Zystenbildung sein. Ein kleines zweites Ich
“Pilonidalsinus” ist - glaub ich? - nur der Ausdruck für das in der Proktologen-Gegend (???).
Die Dinger können anscheinend klar begrenzt sein, oder mit Fistelbildung entweder nach außen oder in den Körper hinein. Das sieht der Arzt bei CT/OP mit einem Kontrastmittel (heißt irgendwasEthylen-Blau o.ä.). Nach innen ist freilich eher etwas unpraktisch… Weg geht das meines Wissens nicht von selber, es läßt sich höchstes hoffen, dass sich nichts entzündet.
Der Arzt weiß das besser, frag ihn doch lieber nochmal! Der freut sich vielleicht auch über das Interesse. Wikipedia ist für die erste Info mit o. g. Stichworten aber auch nicht schlecht.
Von Kalanchoe hab ich so (außer als Zimmerpflanze) noch nie was gehört! Weißt Du noch, wo Du das her hast?
Grüße!
Juni 30th, 2008 at 1:36 am
Also ich bin jetzt 21 und hab das problem schon seit ich 15 bin!! Ich hab 10 Operationen hinter mir und die aerzte koennen sich bei mir nicht erklaeren warum es doch immer wieder kommt. Wenn ich bei meinem arzt immer wieder ankomm schlaegt er dann immer nur die haende ueber dem kopf zusammen! Er meint er waere sich zu 99% sicher das es angeboren waere bei mir das ich einen riesen abszes war am anfang. Die fisteln kommen immer zurueck. Hab diese woche die naechste OP vor mir.
Beim dritten mal wurde die wunde genaeht mit ueber 25 stichen das zu ziehen war auch super rate ich keinem. Naja wuensche es keinem. Allen anderen viel glueck!!
Juli 1st, 2008 at 9:50 am
Hallo,
hab die Op auch hinter mir. Alles nicht so tragisch.
Nach jedem Stuhlgang ausduschen und neu verbinden.
Hab jetzt 4 Wochen nach der Op keine Probelme, die Heilung verläuft sehr gut. Laut Doc soll Ende der Woche alles verheilt sein.
Die Wunde wurde nicht genäht - also offene Heilung ( von unten zuwachsen)
Haltet die Ohren steif und bleibt gesund.
Juli 6th, 2008 at 1:30 pm
Keine Angst die OP ist nicht so schlimm (bei mir Vollnarkose), am Anfang ist es schmerzhaft und sehr unangenehm (Tamponage wechseln, Wunde ausspülen), aber nach ca. 2 Wochen ist es schon viel besser. Mit einem Sitzkissen / Sitzring kann man sogar nach 2 Wochen auch schon einigermaßen sitzen
Juli 9th, 2008 at 8:38 pm
Hallöchen ihr miteinander.
Habe endlich mal ein Forum gefunden zu dem Thema Steißbeinfisel.
ich bin 20 Jahre alt und ein weiblein ^^
Ich wurde am 8.April mal wieder operiert das dritte mal schon und bin langsam am ende mit mir. Ich musste 05 schon die Schule deswegen schmeißen und nun steht meine Ausbildung in Gefahr weil ich nicht an den Prüfungen teil nehmen konnte. Ich bin bzw. werde von Beruf Kosmetikerin.
Habe auch gehört das dies kommen soll weil man unhygienisch sein soll. Der Arzt in dem ersten Hospital hatte dies sogar in den entlassungsbericht geschrieben. Und mal ehrlich, ich bin total hygienisch !
Ich hab schon einiges versucht um endlich gesund zu sein und zu werden. Hatte Schüssersalze genommen, Eigen-Blut-Therapie, andre Globolies eingenommen. Nichts half.
Ich kann euch allen so nach empfinden, es ist einfach der Horror wenn man diese Krankheit hat!!
Seid 2005 wurde ich 3 mal operiert und es hat jedes mal zw. 4-6 Monaten gedauert bis es zu war. Und jedes mal kam es wieder. Dieses mal hatten die ärtze während der Op mit Kontrastmittel gearbeitet. Wer hat damit noch erfahrungen ??
Wäre schön wenn mir jemand antwortet.
Bin froh das es andren menschen auch so geht wie mir…habe immer gedacht sowas hat man alleine.
liebste grüße Jenni
Juli 10th, 2008 at 11:58 am
Hallo liebe Fistelgemeinde
Kurz zu meiner Geschichte: 1993 trat die Entzündung erstmals auf, nach vier vergeblichen Versuchen hatte es dann irgendwann einmal geklappt und ich hatte bis Anfang 2007 meine Ruhe. Damals hat man tatsächlich viel experimentiert und “geschnippelt”, das Problem war wohl eher mein Chirurg der halt nicht vom Fach war, d.h. er war kein Proktologe und immer alles radikal und großräumig (nur das zählte für Ihn) rausgeschnitten. Sicherlich muss die Entzündung raus aber intaktes Gewebe entfernen???
Im März 2007 (ich hatte schon lange wieder Probleme, war jedoch zu Feige) ging ich zu einem Proktologen, der mir gleich seine Kompetenz in einem ausführlichen Gespräch bewies. Ohne Panik wartete ich auf die OP in der daraufliegenden Woche. Es sollte eine offene Wundheilung folgen. Die OP verlief ohne Probleme und wurde; heute selbstverständlich und ein Muss; unter Verwendung von Blau (einem Kontrastmittel) durchgeführt. Natürlich hatte ich nach dem Erwachen schmerzen, die waren jedoch zu ertragen. Zu meiner Überraschung wurde die Wunde vernäht und ein Antibiothikum in Kissenform eingelegt. Ich dachte nur, das kann ja nichts werden; offene Wundheilung… ohne mich vorher zu informieren… Nein, er sagte es wäre eine Schande gewesen, wenn man eine so saubere Wunde nicht nähen würde. Zugegeben verlief die Heilung nicht ohne Probleme und dauerte fast ein Jahr (es wurde 2x ambulant operiert, da sich kleine Hauttaschen gebildet hatten, das hatte jedoch nur indirekt mit der Fistel zu tun).
Auch ich bin bis Heute extrem sensibel bzgl. dieses Themas und noch vor drei Wochen beim Arzt gewesen, da ich immer wieder Narbenschmerzen habe und ein Gefühl als würde da irgendetwas Sektret absondern, Feuchtegefühl. Aber nichts war je zu sehen, meine Frau rasiert fast jede Woche die Narbenstelle und hat absolut nichts gesehen und auch der Arzt fand alles i.O., nicht einmal ein Ultraschallbild hat irgendwas ergeben. Manchmal pocht es leicht und langes sitzen ist lästig, besonders bei meiner sitzenden Bürotätigkeit, ich muss dann immer mal wieder aufstehen.
Ich versuche einfach zuversichtlich zu sein, denn Heute haben sich die Methoden stark verbessert und keiner sollte “abgeschlachtet” werden. Begebt euch besser gleich in die Hände eines Fachmannes, der das nicht als lächerlichen Routinefall abtut, denn das ist er für den Patienten sicher nicht!
Manchmal hilft es auch ein wenig an die Leute zu denken die ebenfalls große Wunden o.ä. erlitten und obendrein noch um Ihre Leben kämpfen müssen.
Ich wollte einfach mal etwas Mut machen (auch mir ;-), denn Unwohl fühle ich mich machmal immer noch).
Danke und Gruß
Ronald
Juli 21st, 2008 at 2:41 am
Hallo!
Weiß wer Rat?
Ich glaube meine Freundin hat auch eine Steißbeinfisteln. Ihr tut’s höllisch weh, will aber unter keinen Umständen zum Arzt weil sie da ne ziemliche Phobie hat.
Gibt es im Internet irgendwo Fotos wo ich ihr zeigen kann, was passiert wenn man sich ne Steißbeinfisteln nicht behandeln lässt? Um sie doch zu einem Arztbesuch überreden zu können…
LG
Juli 27th, 2008 at 1:16 am
hallo
ich wollte auch mal was dazu sagen.
also ich hatte vor 3 wochen meine op.
alle schreiben hier was von schmerzen usw.ich muss sagen
nach 3 tagen nach der op hatte ich beim auf den rückenliegen
ein unangenemenes gefühl wegen den druck auf die tamponade
aber keine schmerzen nach einer woche konnte ich sitzen und auto
fahren.nach2 wochen durfte ich im schmerzfreien bereich sport treiben (joggen)natürlich mit absprache mit doc .
warte jetzt nur noch auf das heilen der wunde .
ich weiss nicht ob ich glück gehabt hab aber das sind meine erfahrug
ich wünsche euch allen eine gute genessung und eine schnelle wundheilung.
lg
Juli 28th, 2008 at 11:58 pm
Hallo an alle,
habe seit ca. 6 Jahren diese Fistel, habe also nur einen Ausgang. Z.Z ist dieser auch nicht entzündet oder sonstiges, er ist halt nur da. Meine Frage ist jetzt, sollte das trotzdem operativ behandelt werden oder soll ich lieber weiter hoffen das sie sich nicht entzündet?! Bin total feige was das angeht… offenen Wundheilung wird auch kategorisch von mir abgelehnt …
Bitte um Rat!
August 2nd, 2008 at 4:58 pm
Hilfe. Ich bin erst 13 Jahre alt und werde morgen aufgrund eines Steißbeinfistels operiert…
Angefangen hat der Schmerz vor ca einer Woche.
Bin Gott sei Dank sofort zum Arzt gegangen, denn seit dem ich diese Schmerzen habe kann ich auch nicht mehr sitzen…
Nun ja, morgen habe ich den OP-Termin & das was ich hier so lese macht mir richtig Angst…
Ich bekomme eine Vollnarkose & werde 3 Tage da bleiben, meinten die Ärzte.
Ist das echt soo schlimm wie ihr das alle beschreibt?
Hab echt Angst.
Auch vor der Narkosespritze…
Wird meine erste Operation, und ich bin halt noch kein “Alter Hase”
Liebe Grüße.
August 3rd, 2008 at 11:30 am
Tach auch
ich bin jetzt das zweite mal am Steißbein operiet worden und beide male mit offener wundheilung,das erste mal hat es ca. 8 wochen gedauert bis ich wieder fit war.
Habe dann ca.3 jahre ruhe gehabt, dann kam der knaller. Es war NUR eine haselnußgroße Beule gehabt. Hat die folge gehabt 6 monate SCHMERZEN nach der op 5 maonate offene wunde .HÖLLE heute fast ein jahr dannach immer noch heftige probleme und wieder ein dickes ei am Steißbein. da ich weiß was auf mich zu kommt habe ich mir tramal besorgt ist zwar nicht die beste lösung ABER mann hat mal ein paar momente OHNE SCHMERZEN.
Ansonsten gibt es nicht wirklich was mann dagegen tun kann außer es so hinzunehmen wie es ist. ES GIBT schlimmeres.
kopf hoch
August 17th, 2008 at 5:16 pm
Hallo Leute
Bin erleichtert, dass ich nich der Einzige bin mit dieser Krankheit,,,vor einigen Tagen, wusste ich nämlich gar nicht was das für eine Krankheit ist.
Darf mich seit letzten Donnerstag auch zu den “Glücklichen” zählen:-(
Die 0p ist an und für sich gut verlaufen, was stresst (meine Freundin vor allem):-) sind die täglichen Verbandswechsel!! Bin aber froh, dass ich das gemacht habe, vorher hatte ich grausame Schmerzen.
Hoffe schwer dass die Wunde gut verheilt und die Fistel nie mehr auftritt.
Grüsse
August 27th, 2008 at 1:28 pm
Hatte vor 3 Monaten die ersten Probleme. Dachte es wäre ein hartnäckiger Pickel. Bin mehr aus einer Laune heraus zum Arzt. Hatte nach den hier gefundenen Infos schon wenig Hoffnung….ABER
Oh Glück! Die Fistel war ohne Abzessbildung und glücklicherweise vollkommen “leer”, so dass bei der OP vor 14Tagen der Chefarzt das Experiment zunähen gewagt hat!!! Ich muss dazu sagen, dass ich Chefarztbehandlung als Wahlleistung “gebucht” habe und sehr gute Kontakte zum Arzt habe. Heute sind alle Fäden gezogen und nur eine Stelle ist leicht oberflächlich irritiert!!! Wundkontrolle und Pflasterwechsel fand nur alle 3 Tage statt….wichtig war die Wunde absolut steril und möglichst unbelastet zu lassen. Es kam lediglich etwas Betaisodona und ein großes luftdichtes Pflaster zum Einsatz. Wenn ich bedenke, dass meine Hausärztin mich ambulant versorgen lassen wollte um anschließend gerne die Wundversorgung zu übernehmen, denkt mal über das Warum? nach….also meine Empfehlung: Nicht lange warten oder verdrängen und auf keinen Fall ambulant!!!!! Wer es sich Leisten kann, sollte 50-100 Euro pro Tag investieren und auf die Privatstation gehen…oder wenn nicht, halt dem Besuch der 2-3 Zimmergenossen der Kassenfraktion den offenen Hintern präsentieren…..Gute Besserung
August 29th, 2008 at 1:10 am
Hallo war heute im krankenhaus bin auch so ein steißbeinfistel typ muss gestehen habe das vor 3 jahren das erstemal bemerkt bin damit zum haut arzt gegangen der hatte ambulant was entfernt aber keine bessereung bin ca 2jahre damit rumgelaufen weil ich angst und graulen hatte davor das nochmal durch zumachen jetzt habe ich am 18 die op meine frage mit was für ein loch muss ich rechnen auch wenn die fistel in den 2jahren die ganze zeit offen ist
September 3rd, 2008 at 3:17 pm
Hallo liebe leidenden,
meine Geschichte…
Morgen den 04.09.08, ist es 2 Wochen her seitdem ich operiert wurde. Vor der OP so empfand ich unendliche Schmerzen, die ganz plötzlich kamen, ich war so verwundert, als ich mir die Stelle mal ansah und es geschwollen und stark gerötet war. Die Schmerzen waren so unerträglich, musste man aufstehen die zähne zusammen beißen und dann nurnoch stehen, liegen? Ob Rücken/Bauch, nichts ging, durch den Druck auf dem Steißbein gings nicht, selbst bei jedem Schritt den ich machte schmerzte es extrem.
1.Frage: Ist das normal mit den schmerzen`? Ist es bei einigen auch so gewesen oder bin ich einfach nur wehleidig? Ich kann das nämlich nicht glauben.
Dann als die Fistel herausgeschnitten wurde, wurde ich 4 Tage stationär da behalten, die ersten 2 Tage komischer weise sehr geringe schmerzen, nur ein Druckgefühl. Es war immer frisches Blut in den Einlagen also alles lief ganz normal ab. Dann meine ersten Sorgen, weniger bis kein frisches Blut mehr, sondern ein gelb-bräunliches Sekret, das fast so ausschaut wie Eiter und übel roch. Dann kams zu beruhigung da mein Arzt meinte es ist normal, das sind die zellen die in der Wundhöhle absterben und völlig normal.
Gut keine Sorgen mehr drum gemacht, weiterhin immer 3-4 mal tägl. die Wunde ausgewaschen so wie verordnet. Und mit steriler einlage abgedeckt. Jetzt waren nach dem Krh-Aufenthalt jedoch die Schmerzen extrem angestiegen und wieder machte ich mir Sorgen, die Schmerzen waren fast wie vorher und ich dachte, boah hoffentlich keine neubildung, auch da meinte der Arzt alles normal und es sei nur der Wundschmerz, gut!
Darauf hin ein Schmerzmittel bekommen ( Tilidin-Ratiopharm* plus ) Schmerztropfen, helfen gut!
Dazu ein weiteres harmonierendes Schmerzmittel ( Metamizol-Hexal ) mit Fiebersenkendem Effekt.
Ich war gestern beim erst zur Kontrolle wieder beim Arzt und er meinte alles sieht gut aus und es beginnt zu granulieren, also das heilgewebe bildet sich.
2.Frage: Gehen dadurch auch die Schmerzen weg, wenn es anfängt zu granulieren? Will die Schmerzmittel endlich absetzten.
Durch die ganzen Geschichten von manchen von euch, mache ich mir echt Sorgen, habe so langsam schiss vor einem Rezidiv. Weil nochma möchte ich das alles nicht erleben und werde froh sein, sehr froh, wenn das alles gut verheilt.
Bitte um antworten, eindrücke .
Liebe grüße Dennis (18j)
September 6th, 2008 at 10:13 pm
hilfe,wenn ich das hier alles so lese,bekomme ich noch mehr angst,als ich schon hab,bin nämlich am 17.9.dran und soll eine vollnakose bekommen und da ich auch noch alleinerziehend bin,weiß ich gar net wie ich dat alles schaffen soll….lg danie
September 9th, 2008 at 4:34 pm
Wurde vor 1 woche operiert … konnte ned mehr sitzen/liegen weils so weh getan hat. Bin zum hausarzt. Dann Narkose im Krankenhaus. Wurde nicht ganz zugenäht. aber die Schmerzen sind weg ich komme ohne schmerzmittel aus. 1x am Tag baden mit Gerbsäurenzusatz und dannach mit Perubalsam Tamponieren. Nur der Perubalsam brennt leicht und stinkt richtig.
September 18th, 2008 at 9:08 pm
Hallo,
habe eine Frage:
ich werde heuer am 20. oktober das 2. mal operiert - diesmal soll zugenäht werden. ich werde vom oberen steissbein bis ca. 2-3 cm vorm after komplett aufgeschnitten, anschließend zugenäht… lt. aussage vom arzt besteht eine 30-%-ige Wahrscheinlichkeit, dass es nachher “aufreissen” könnte… davor hab ich bisschen bange…weiters bin ich sehr stark behaart, wo auch der arzt meinte, dass das erheblich die wundheilung verschlechtern wird, und er mir rät, die haare dort lasern zu lassen (sorry, bin erst 22, und das geld für eine lasertherapie hab ich leider nicht…)…
jetzt wollte ich von euch wissen, ob es jemanden gibt, der auch so eine große wunde hatte und genäht wurde, wie da der verlauf nach der OP und so war… ?!?
vielen dank im voraus für eure zahlreichen antworten…
Lg, der von der Fistel geplagte :o(
September 21st, 2008 at 5:33 pm
Interessanter Link zum Thema:
http://www.vis.usz.ch/PatientenUndBesucher/Proktologie/Erkrankungen/Seiten/Steissbeinfistel.aspx
September 30th, 2008 at 11:46 pm
Hallo,ich werde am Montag auch operiert.es sollte ambulant werden.Nachdem ich hier alles gelesen habe,möchte ich lieber zur KH.
pfuiii ich habe so komisches Gefühl.
Oktober 8th, 2008 at 9:20 pm
ich hab mich am 17 september op die ersten drei tage nach der op waren echt schlimm aber jetzt sind ja 3 wochen vergangen und jetzt geht es mir besser meine wunde ist in etwa nur noch 5cm tief am anfang hätte eine faust locker hinein gepasst aber bei mir wechst es von tag zu tag und das merke ich auch ich hoffe nur das es nie wieder kommt ist schon schlimm genug ciao
LG francys
Oktober 9th, 2008 at 8:19 pm
Hallo Leute !
Ich bin 45 Jahre alt und hatte mit 20 meine erste Erfahrung mit
Steißbeinfistel.
Sie wurde aufgeschnitten (war alles Live), es wurde nichts weiter gemacht,
Nach 2-3 Wochen (als der ganze Siff rauskamm) hat die wunde verheilt.
Nach 2 Jahren kam es wieder…und das gleiche noch mal…
Ich sollte mich operieren lassen (leider war ich zu feige) - was ich bis heute nicht bereue.
Die Stelle hat sich ab und zu entzündet..ich habe einfach Penaten-Creme aufgetragen..und nach 2-3 Tgen war o.k. (es kam bisschen was raus).
Seit 2 Jahren bin ich in Behandlung bei einem wirklich guten Akupunktur- Spezialisten…und meine Wunde ist fast verschwunden.
Meine Erfahrung:
Lässt es aufschneiden…aber nicht Operieren…dann immer schön
Hygiene halten (A.nach dem K. waschen) und Ihr wird mit der Fistel ohne Schmerzen leben .
Toi.Toi.
Oktober 24th, 2008 at 5:12 pm
Hallo Ihr Lieben,
ich bin gerade mal zufällig auf diesen Blog gestoßen.
Ich habe damals in meiner Ausbildung zum Rettungssanitäter einiges im OP mitbekommen, eben auch die Entfernung einer Steisbeinfistel. Es ist wirklich nichts dramatisches, nur eben leider etwas unangenehm. Im Grund heilen die Wunden recht schnell wenn Sie gut gepflegt werden. Die Op Geht recht schnell von statten, eigentlich nicht länger als 1 Stunde. Die Ärzte haben unterschiedliche Meinungen bzgl. der Herkunft. Die einen meinen es sind nach innen gewachsene Haare, die Anderen sagen es ist praktischen ein verkümmerter Zwilling, bzw. einer der sich nicht weiter entwickelt hat. Ich möchte keine Angst machen, aber die Natur spielt uns ab und an denen ja mal einen Streich. So kann es sogar sein, das ausser Haaren auch ansätze von Zähnen gefunden werden. Aber keine Angst, nach der Op ist alles weg und wie gesagt, mit guter Pflege heilt die Wunde recht schnell. Euch alles Gute. Max
Oktober 26th, 2008 at 5:16 pm
Hallo,
zu meiner Geschichte:
Bei mir wurde vor 3 Jahren eine Pilonidalzyste entdeckt, nachdem ich wegen schmerzen am Steißbein zum Arzt bin, der meinte zu mir es liegt an mir, wann ich die Op machen lassen möchte, da keine Entzündung vorliegt.
Tja und letztes Jahr im November hab ich mich operieren lassen unter Vollnarkose, und war über Nacht im KH.
Offene Wundheilung. Die Wunde war so groß da hätte ein Ei reingepasst, die Ärzte meinten ich soll die Wunde 2x täglich ausspülen und mit kompressen stopfen.
Keiner der Ärzte war der Meinung ich müsste zur Nachuntersuchung kommen oder irgendwelche Cremen benutzen oder die Wunde abkleben.
Nach 3 Monaten war dann die Wunde ganz verheilt, ich lag mindestens 1 Monat lang nur auf dem Bauch und konnte kaum was machen.
Nach 6 Monaten hab ich bemerkt, dass die Narbe weich geworden ist und eine Woche später ist die Stelle aufgeplatzt und Eiter ist rausgekommen. Im Krankenhaus wurde ich Ambulant behandelt, es schien als ob alles ok ist doch 3 Monate später wieder der selbe Mist, eine erneute Ambulante Behandlung brachte auch nichts, die Ärzte waren auf einmal alle der meinung ich müsste wieder unter Vollnarkose operiert werden oder genau zu wissen wie tief das ganze ist.
Also hab ich das KH gewechselt und es wurde erst einmal eine Computertomographie gemacht um das ganze genau zu sehen.
und anfang Oktober war dann die 2te OP unter Vollnarkose, diesmal im anderen KH, haben einiges rausgeschnitten, in die Wunde hätte ne Faust reingepasst :(… 1,5 Wochen waren die Schmerzen schrecklich, hab Novalgintropfen genommen, aber jetzt ca. 3 Wochen nach der Op hab ich kaum noch Schmerzen, ich geh täglich ins KH wegen dem Verbandswechsel, und Dusche die Wunde 1mal täglich aus, die Kompressen werden mit NaCl Lösung getränkt und mit Ortalgan wird die Wunde Täglich vom Chirurgen gesäubert und die Wunde wird mit einem großen Pflaster abgeklebt damit kein schmutz reinkommt und die Kompressen nicht verrutschen.
mein Rat an alle, lasst den Verband den ersten Monat über lieber von einem Arzt wechseln und 1x täglich duschen reicht anfangs, da die wunde nicht zu sehr gereizt werden darf, auf jeden Fall nicht zu nähen lassen!!! offen ist zwar mühsamer aber die wunde muss eben von unten zuheilen und wundsekret muss rauslaufen können, und lieber entwas mehr entfernen lassen als zu wenig, so wies eben bei mir war, hätten die ärzte bei der ersten OP gründlicher gearbeitet , musste ich mich nicht zum 2ten mal operieren lassen
ich wünsch euch alles gute
November 3rd, 2008 at 6:14 pm
So meine lieben,
ich habe nun meine 2. OP hinter mir, diesmal wurde alles vernäht.
wurde am 20. Oktober operiert, unter Vollnarkose. Der Arzt sagte, sie haben ein ziemlich großes Stückchen rausgeschnitten. Nun gut. als ich aufgewacht bin hatte ich keinerlei Schmerzen, kein ziehen, kein Spannen, NICHTS :o) eine Drainage hatte ich auch bis Mittwoch drin, an dem Tag wurde ich dann auch entlassen. Nun 2 Wochen nach der OP, noch immer keine Schmerzen (die Nahtentfernung war leicht unangenehm) und ich sage euch, macht euch keinen Kopf drüber, ich selbst hatte soooo große angst, mir war zum weinen zumute… Doch es ist alles ein klax, wirklich leute… ich kann jetzt (2 Wochen nach der OP) schon sitzen und alles machen, muss die Wunde trotzdem 2-3 x täglich ausspülen, um die Wundheilung zu beschleunigen. Also in diesem Sinne kann ich nur sagen - KOPF HOCH!!
Liebe Grüße, Christopher
November 6th, 2008 at 10:09 pm
hallo zusammen ich wurde am 4. november op.
hatte schon 2 sollche op`s. nunja was soll ich euch sagen. bis jetzt ist es schmerzfrei. bleibe 3 wochen daheim. ich glaube, das, wenn jemand das öffters hat, es am imunsystem liegt. ich versuche es auf akkupunktur und erkundige mich gleichzeitig mit alternativmedizin. furunkel habe ich bis jetzt ca 8X mit vollnarkose op müssen.
ist schon ein shit. jetzt war es etwas anderes und ich hoffe das ich drauf komme was es ist. aber he leute, schaut bitte ganz genau euren zuckerspiegel an. ich hatte 11,2 und das ist nicht normal. einfach mal ein test beim arzt machen. mein arzt hat gemeint, das er in 30 jahren erst 2 solche fälle hätte wie ich bin. ich habe im jahr ca 2-3 op wegen dem. ich wünsche euch alles gute auch in zukunft. ich halte euch auf dem laufenden. vielleicht liege ich ja in 3-4 monaten wieder im spital. ach ja, bei mir ist es am freitag auffällig geworden und am montag konnte ich nicht mehr gehen oder sitzen geschweige den liegen. macht etwas bevor es soweit ist. am montag musste ich mit notfall op.
wartet nicht sondern zeigt es. bis bald liebe grüsse annett
November 7th, 2008 at 7:39 pm
Hallo die Ihr in diesem besonderen Club seid. Ich wurde vor 8 Tagen operiert und durfte nach einem Tag Klinik auch nach Hause. Mein Arzt sagte mir ich das er mehr rausachneiden musste als gedacht. Dennoch bin ich froh es gemacht zu haben, denn Wer wartet dem wird eben mehr rausceschnitten das sich dieser fistelgang ausbreiten kann. Nun muss ich jedentag ausduschen mit dem Föhn trocknen und tampnoieren. Natürlich gehe ich jeden Tag zum Arzt( zum kontrollieren). Ich weiß hier werden viele Leute die Seite lesen die sich nicht trauen weil sie sich schähmen, aber lässt mfg eins sagen. Als ich hier das erste mal drauf war hätte ich einen riesigen Abszess der unerträglich war, wüsste nicht das ich eibe Fistel hatte, war nur auf der Seite weil ich es zufällig gefunden hatte. Aber dennoch habe ich erst nach 4 Wochen mich operieten lassen. Der schmerz nach der op ist ein andere den es tut nur die Wunde weh und man merkt es wird immer besser, aber es ist im Vergleich zu vorher der Himmel, ok ich konnte mfg früher tiefer Bücken (zb zum Schuhe anziehen) aber der schmerz der aufkamm wenn Mein abszess gegen meine Hose kamm war tausend mal schlimmer. Ich bitte euch es operieren zu lassen, denn ich hab nur so zur Ruhe gefunden. Außerdem macht alles was dich nicht umbringt auch stärker. Wer in Hamburg lebt kann mich anschreiben, kenne einen guten Arzt mit Klinik. Er repariert mich schon seit etwa 10 Jahren und war immer sehr gut.
26/100000 ( die Wahrscheinlichkeit einen Sinus pilonidalis zu kriegen)
Bei Soldaten 50/100000 deswegen auch Soldaten krankheit genannt
November 8th, 2008 at 8:20 pm
sorry muss mich berichtigen 150/100000 Soldaten.
Dezember 15th, 2008 at 11:12 am
hallo leute!!!!
ich sag euch, dieses Ding da hinten ist sicher seelisch bedingt!!überlegt mal! also ich bekomm dieses Ding immmer sofort wenns mir net gut geht oder ich mich über irgendwas ärgern muss!! es entzündet sich, tut dann 2-3 Tage weh (gib dann immer eine sale drauf)und dann verschwindet es langsam!!ich bekomm dieses ding sicher einmal im monat! hab heuer aber auch schon eine op hinter mir!
hab schon jedes mal ein ziemlich ungutes gefühl wenn ichs wieder hab, aber ich muss damit leben! LEIDER!!!
liebe grüße
Dezember 18th, 2008 at 12:05 pm
Habe eine Bekannte die hatte dieses auch !
Dezember 18th, 2008 at 11:46 pm
Hallo ihr mitleidenden!
Nachdem ich hier so einige Schauermärchen gelesen habe, muss ich auch mal meinen “Senf” dazu geben.
Ich bin 23 Jahre alt und bin von diesen Fisteln seit 3 Jahren betroffen. Habe vor einer Woche die 5. OP hinter mich gebracht und werde mal kurz meinen Werdegang schildern.
Nach anfänglichen, meiner Meinung nach sinnlosen Versuchen von irgendwelchen, entschuldigt das Wort, Pfuschern, das Problem ohne Operation in den Griff zu bekommen, bin ich auf Anraten einer privat bekannten Ärztin nach Chemnitz zu einem Chirurgen gegangen. Dieser hat dann auch die erste OP durchgeführt und die Wunde primär verschlossen (genäht) und eine Drainage gelegt, die ich ca. 3 Wochen mit mir rumgeschleppt habe. Die Schmerzen waren furchtbar. Hab mich mit soviel Schmerzmittel zugedröhnt, dass ich 16 Stunden am Tag geschlafen habe. Nachdem die Drainage entfernt war und die Fäden gezogen, war ich relativ schmerzfrei. Als nach 3 Monaten die Wunde immer noch nicht verschlossen war und die gleichen Fistelgänge an derselben Stelle wieder da waren, wurde zum zweiten mal eine Männerfaustgroße “Ausgrabung” vorgenommen und die Wunde gleichermaßen verschlossen. Erfolglos. Wieder Schmerzen, wieder Fistelgänge. Diese versuchte man dann durch desfektion und tamponade zu verschließen. Es ist weiter nichts passiert, als dass der letzte Gang 2 Tage verschlossen war und sich dann wieder von selbst geöffnet hat. Wieder stinkender Eiterausfluss und nun die 3. OP.
Diese wurde erstmals offen behandelt. Die einzige Schlussfolgerung, die ich ziehen kann, ist dass ich da zum ersten mal eine schmerzfreie Behandlung genossen habe.
Nachdem ich mit dem Arzt richtig zusammengeraten bin, weil er immer wieder operierte, rumdoktert und nichts passiert, als dass die Fistel immer noch aktiv ist, habe ich ihn gefragt, ob er mich weiter behandeln will und diesmal richtig oder ob ich den Arzt wechseln Soll. Seine Antwort: “Machen Sie doch, was Sie wollen, ich habe keinen Bock mehr auf Sie.” Na prima. Soviel zum Thema täglich bis 2-tägig 1-2 Stunden im Wartezimmer auf nen primitiven Verbandswechsel warten…
Nun begann ich, intensiv Nachforschungen nach eine SPEZIALISTEN auf diesem gebiet zu betreiben. Dabei bin ich auf einen Dr. J. aus einem evangelischen Krankenhaus in Dresden gestoßen (Chefarzt). Ich hoffe, hier werden die Infos zum Arzt nicht herausgelöscht!
Dieser hat mich dann auch zum 4. mal operiert. Wieder an der gleichen Stelle wie der Arzt in Chemnitz. Die Wunde war etwa 12×12cm groß und 8cm tief. Jedoch war ich nach der OP völlig schmerzfrei, schon am Tag der OP. Dies beweist mir, dass die Schmerzen ein Ende haben, sobald das ganze Fistelgewebe entfernt ist. Auch Verbandswechsel verliefen schmerzfrei.
Nachdem ca. 1 Monat mit ausduschen und feuchten Oktenisept-Verbänden vorüber war, begann ich die Verbände Honigbasis umzustellen. Dies tat ich unter ärztlicher Aufsicht!!! Also statt allem medizinischen Schnickschnack und teuren Mitteln einfach Honig (beim Imker erkundigen, da geht auch nicht alles!) auf die Tamponadekompresse, eine Abdeckkompresse und Pflaster drüber. Hat super funktioniert und ist so schnell wie noch nie zugewachsen. Gesamtheilungszeit: ca. 3 Monate
Leider hat sich vor ein paar Wochen eine neue Fistel gebildet, welche allerdings an einer andren Stelle war also die vorherigen. Habe mich wieder von dem Arzt in Dresden (90km Anfahrt) operieren lassen und bin wieder völlig schmerzfrei. Einzig und alleine habe ich im Laufe der Jahre eine Pflasterallergie entwickelt. Kleb jetzt das Pflaster täglich an eine andere Stelle und auf die Rötung Zinksalbe drauf.
Was ich damit sagen will, sucht euch einen Spezialisten! Nicht jeder Chirurg kann euch weiterhelfen, obwohl alle operieren.
Verbände machen mir seit eh und je Eltern und Freundin bei 1x wöchentlicher Kontrolle durch einen Chirurg in der Nähe und 2monatlicher Kontrolle in Dresden.
Nur eins kann ich nicht bestätigen, dass die Fistel im Stundentakt wächst. Bei mir ist immer sofort ein Gang bis zum Steißbeinknochen da gewesen.
In diesem Sinne. Lasst es euch gutgehen zu Hause :o)
Dezember 18th, 2008 at 11:48 pm
Noch eine kleine Anmerkung: Autofahren kann ich auch seit dem 1. Tag nach der OP. Auto ist tiefer und ziemlich hart… Je nach Position der Wunde mit oder ohne “Schwimmring”. Diesmal sogar ohne.
Januar 10th, 2009 at 12:54 pm
Hi,
diese Seite mit all ihren Erfahrungsberichten klingt wirklich beängstigend. Ich wollte die Heilungszeilen recherchieren, da die Reaktion der Krankenschwester über die Grösse der Wunde mich etwas erschreckte..
Ich wurde vor 5 Tagen operiert (lokal, 1 Tag KH) und habe bisher kaum Schmerzen gehabt (bei mir war 3 cm langer Kanal in Richtung Steissbein). Habe ab dem zweiten Tag kein Schmerzmittel eingenommen. Klar, das Autofahren und Sitzen ist teilweise schwierig. Insgesamt bin ich aber über die Schmerzlosigkeit überrascht. Wundpflege erfolgt 1x am Tag (Tamponage), (leichtes Ziehen). In die Wunde passt ein Tischtennisball, sie ist 4 cm tief. Hoffe natürlich auch, dass die Wunde entsprechend schnell heilt. Übrigens sagte mein Arzt, dass diese Prozedur (Fistelentfernung und Folgen) i.A. recht schmerzlos ist. Ich dachte erst, dass er nicht weiss von was er redet, da ich schon Abszesse an Brust, unter Arm und Scheide entfernt bekam und die Tamponage grausam war. Aber in meinem Fall musste ich ihm zustimmen. Dies war bisher wahrlich peanuts, wirklich nicht der Rede wert. Das Schlimmste war die lange Betäubung meiner Beine nach der Operation.
Ich wünsche allen viel Glück und schnelles gesund werden. Mein Artikel soll vielleicht denen Mut geben, die die Operation vor sich haben. Es kommt wirklich auf die Lage dieser Fistel an. Nicht jeder hat solche schlimmen Schmerzen. Gute Wundpflege ist in dieser Angelegenheit das Wichtigste. Noch WIchtiger, nicht warten, wenn man so ein Ding hat. In 90% wird ein Abszess an dieser Stelle zur Fistel. Und die Fistelgänge wachsen wirklich verdammt schnell.
Vic
Januar 18th, 2009 at 8:11 pm
hallo
werde am mittwoch operirt habe eine steißbeinfistel
die muss weg gemach werden
was kommt da genau auf mich zu?
und was ist nach der op habe ich da schmerzen?
habe voll angst davor
Januar 27th, 2009 at 8:33 pm
hi leutz, ich wurde auch vor einem jahr operiert. die verheilung hat 5 monate gedaurt. über die schmerzen nach der op will ich euch gar nicht erzählen ich will hier keinen angst machen… naja aufjedenfall ist das so eine verf… krankheit das man das gute glück hat, dass es paar monate nach der op wieder entsteht. es bilden sich wieder löcher und ja man weis nicht was man machen solll…. übrigens hab ich von einer studie gehört die besagt das ungefähr von 400.000 menschen 30 von dieser krankheit erkrankt werden…was für ein glück was…:P
Februar 1st, 2009 at 1:27 am
Hallo alles zusammen,
Bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich nähere Informationen über die Krankheit haben wollte, da mein Freund ( 22 Jahre alt, er hat sehr viele Haare) an diesem häßlichen Ding leidet.
Angefangen hat es bei ihm vor ca. 2 Jahren mit einem Pikel. Zuerst haben wir keine große Beachtung diesem Pikel geschenk, da mein Freund allgemein sehr viele Pikel auch am Rücken hat. Dann hat angefangen diese Ding zu wachsen und er konnte irgendwann nicht mehr sitzen. Natürlich sind wir daraufhin zum Chirurgen, welcher eine Op empfohlen hat. Der Hausarzt war aber gegen eine OP und meinte, dass man das mit Salben auch sehr gut unter Kontrolle kriegen könnte. Natürlich war mein Freund davon begeistern und hat sich nicht operieren lassen. Die Salbe hat wirklich geholfen, aber die Fistel ist nie wirklich weg, sie hat einfach nur etwas Ruhe gegeben.
Aufgrund finanzieller Probleme musste mein Freund sein Auto abmelden und ist sehr lange nicht gefahren, natürlich war das vorteilhaft, da sich die Fistel nicht mehr so leicht entzündet hat.
Seit einiger Zeit fährt er wieder und sofort hat dieses Ding reagiert und sich entzündet. Heute Nacht ist die Fistel ( hat die Größe einer Kirsche) aufgegangen….es kam sehr viel Flüssigkeit raus, aber nicht wirklich viel Eiter.
Am Montag zwinge ich meinen Freund zum Arzt zu gehen, aber ich habe schon jetzt Angst davor.
Ich bemitleide euch so sehr und wünsche jedem von euch, dass dieses Monster verschwindet.
März 24th, 2009 at 9:20 pm
hallöchen..

ich bin weiblich & mittlerweile 17 Jahre alt
bei mir wurde am 1.Juli 2008 ein Abzess am Steißbein festgestellt. Ich bin zum Arzt gegangen da ich weder sitzen noch auf dem Rpcken schlafen konnte & auch so höllische Schmerzen hatte. Mein Hausarzt hat die Stelle mit Eisspray vereist, aufgeschnitten & ausgedrückt.. das waren vielleicht Schmerzen! Am nächsten Tag tat es immer noch so weh & ich bin wieder zum Hausarzt, dieer hat mich dann gleich ins KH eingewiesen. Dort meinte der Arzt das unbedingt am selben Tag noch operiert werden muss da es kurz vorm platzen ist. so wurde ich operiert.. Das ist jetzt schon 8 Monate her. Nach der Op musste ich 2 wochen zum Arzt - zur Kontrolle -. Jetzt vor ca 2 Monaten hatte ich wieder starke Schmerzen & ging zu meinem Hausarzt, dieser meinte es habe sich wieder was gebildet & hat gedrückt & es eingesalbt & verbunden.. seid dem musste ich 2 mal die Woche hin.. Letzte Woche war ih bei einem anderen Arzt & habe ihn meine Beschwerden geschildert & gezeigt. Er meinte es sei unmenschlich was der Hausarzt gemacht hat. Da diese Wunde mit einer Tampunage versorgt werden muss damit es ordentlich abheilt. Nun gehe ich seid 6 Tagen täglich (am Wochenende in die Notfallpraxis) dahin, da die Tampunage täglich gewechselt werden muss, die ersten 2 male tat es richtig dolle weh aber mittlerweile ist der Schmerz auszuhalten
März 24th, 2009 at 11:18 pm
Hallöchen Ihr Armen…
Ich darf mich seit 2 Wochen auch zu euch gesellen.
sollen in 2 Wochen umziehen.
Frau und Herr Fistel
So nachdem ich mich schon so ziemlich überall erkundigt habe und nun auch hier gelandet bin, frage ich mich eines. Warum schreibt keiner etwas über die Wundheilung? Wachsen die Osterei-Parklücken am Hinterteilchen auch wieder zu? Oder hat man nach einer OP für immer ein Versteck für Allerlei? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Hab nämlich keine Lust mir da nach der OP Buaschuam reinzupumpen um ne Delle aufzufüllen
Gute Besserung an alle und Danke schon mal im vorraus.
März 27th, 2009 at 10:43 am
hallo zusammen….bin vor einer woche operiert worden, war eine reizlose fistel, pflaumengross, man konnte sie zunähen. alles scheinte tip top. vor zwei tagen pochte die wunde, man musste einen faden aufmachen und sekret entlassen, ich muss starke antibiotika nehmen. ich dachte OKAy jetzt wird es guet gehen. nun heute wache ich auf und es hat wieder sekret. muss wieder ins krankenhaus heute nachmittag ;-S ich habe starke schmerzen , die fäden ziehen bei jeder bewegung. nun ich denke ich muss heute alle 7 fäden rausnehmen und die Wunde offen behandeln… ich habe angst davor…wie lange dauert so eine Heilung??? kann man sitzen wenn die Wudne offen ist? geht ihr arbeiten?? und denkt ihr dass 4 wochen reichen, ich verreise nämlich aufgrund einer wichtigen arbeit ins ausland.
ich halte es nicht aus..wäre froh um erfahrungsbeiträge!!!
danke und allen gute besserung
April 2nd, 2009 at 8:22 am
Hallo zusammen,
also ich habe jetzt das dritte Mal eine Fistel. Bis jetzt sind sie immer ambulant geöffnet worden! Nun hat mir mein Arzt empfohlen, das ganze mit einer OP machen zu lassen. Habe auch Angst, wieder ewig lange eine offene Wunde zu haben. Das letzte mal hat es zwei Monate gedauert, ehe die Wunde wieder verheilt war. Mein Arzt meint, wenn alles gut geht, dauert es diesmal auch wieder so zwei Monate. Zu Deiner Frage liish, also verreisen würde ich mit dieser offenen Wunde eher nicht, denn Du musst dann mindestens alle zwei Tage zum Verbandwechsel. Sitzen konnte ich bis jetzt immer schon nach vier-fünf Tagen wieder recht gut. Ich bin Restaurantfachfrau und habe nach zwei Wochen wieder arbeiten können, war aber schon etwas unangenehm!
Ich wünsche euch alles eine gute Besserung!
April 18th, 2009 at 7:13 pm
Hallo,
jeder der diese probleme mit diesen steißbeinfisteln hat, ich kann euch nur raten die wunden niemals zunähen zu lassen und darauf zu bestehen das das gewebe ( fistel ) großflächig herausgeschnitten wird.
Und das allerbeste ist sprecht eure Ärzte an wegen einer VAKUUMTHERAPIE man kann der Wunde beim zuheilen zuschauen also es geht super schnell grade für personen die im berufsleben stehen ist es einfach das beste um schnell wieder gesund zusein. Ich wurde in den vergangenden 18 Monaten 3 mal operiert und habe alles mit erlebt von nicht gut operiert bis zu genäht und letzlich ein riesen loch und berufverlust also echt scheiße. Naja nach der letzten OP habe ich die VAC bekommen hat sehr gut geholfen. Leider kennen viele Ärzte diese art der Therapie nicht deshalb mein beitrag um euch den aufmerksam zumachen das man nicht so ewig leiden muß also sprecht eure Ärzte & Krankenkassen an (muß nämlich von den KK`s genehmigt werden-lasst euch nicht abwimmeln). Also Gutebesserung
Mai 8th, 2009 at 10:45 am
hi.
ich hab mir hier jetzt bestimmt 90% aller beiträge durch glesen,mir wird ganz bammel=(
bei mir war es am anfang ein kleiner pickel am steißbein (dezember 2008) ich hab mir nix dabei gedacht,is auch wida verschwunden nach ein 2 oda 3 tagen…..hat auch nich geschmerzt.
dann mitte februar wida das gleiche,nur hat es diesmal ein wenig weh getan beim sitzen und liegen auf dem rücken,aba war auch wida schnell vorbei….
und jetzt diese woche wida der kleine freund da….diesmal hat es richtig geschmerzt und nach 3 tagen is da eiter und so raus gekommen,aber nicht viel……nun hab ich das mal im internet gesucht und ganz erschrockend fest gestellt das ich vllt ein steißbeinfistel hab=(
ich hab ja mal richtig angst zum arzt zu gehn bzw das er mir dann sagt es muss operiert werden!!!
soll ich warten oda zum arzt? und zu welchem arzt?reicht der hausarzt da hier viele schrieben sie wären zum hausarzt gegangen.
bitte um hilfe!!
lg
Juni 5th, 2009 at 11:29 am
Steißbeinfisteln haben also vorallem wie ich gehört habe stark behaarten Personen!
Es fängt harmloser an dann steigert es sich laut einem bekannten!
Juni 9th, 2009 at 5:04 pm
Hallo zusammen,
bin vor ca 20 Jahren an einer SB-Fistel operiert worden. 8 Wochen im
Krankenhaus - Loch offen - wie üblich und alles ist gut abgeheilt.
Druckschmerzen hatte ich immer. Da ich auch noch Schuppenflechte habe, natürlich auch zwischen den Backen, bin ich immer auf Sauberkeit bedacht. Jetzt hat sich aber nach der langen Zeit wieder eine Absonderung von Sekret gebildet und die Schmerzen werden immer größer. Ich kann schlecht sitzen, auf dem Rücken liegen und längeres Autofahren fällt auch schwer. Es ich keinerlei Knoten zu tasten.
Morgen gehe ich zum Hausarzt.
Ist eine OP unausweichlich?
Danke
Juni 19th, 2009 at 11:52 pm
Ich habe aufschneiden lassen und nicht operieren. Der Artzt sagte immer schön säubern. Das war vor 5 Jahren bis jetzt nie schmerzen gehabt. Ich würde es wieder so machen.
Juni 22nd, 2009 at 3:04 pm
Hey Leute!
Ich bin 18 Jahre und musste bereits vor 2 1/2 Jahren meine erste Steissbeinfistel operativ entfernen lassen. Dabei schitt man mir das Gewebe bis kurz vor dem Steissbein heraus. Ich wurde im Notfall behandelt, da ich höllische Schmerzen hatte und nich sitzen, stehen, liegen… konnte. Nun habe ich seit ca. 2 Monaten wieder eine blutende Stelle am A… (xD) und sie ist seit gestern druckempfindlich. Ich habe am Mittwoch einen erneuten OP-Termin und denke, dass alles gut wird. Danach bekomme ich Mefenacid (Generikum von Ponstan). So spüre ich kaum Schmerzen. Witzig und interessant finde ich vor allem die Gründe zur Ursache die so kursieren. Beim ersten Mal hat man mir etwas von i-welchen Fistelgängen erzählt, die nicht zugegangen sind (als Embryo). Heute hat mir eine Ärztin gesagt, dass es so eine Art Schweif sei (also Schwanz wie bei Tieren). Das finde ich ziemlich genial! (denk da immer an Catwoman! xD) Jetzt bin ich halt gespannt, was ihr so gehört habt… Danke für eure Antworten!
Juni 22nd, 2009 at 3:06 pm
Ich bin 18 Jahre und musste bereits vor 2 1/2 Jahren meine erste Steissbeinfistel operativ entfernen lassen. Dabei schitt man mir das Gewebe bis kurz vor dem Steissbein heraus. Ich wurde im Notfall behandelt, da ich höllische Schmerzen hatte und nich sitzen, stehen, liegen… konnte. Nun habe ich seit ca. 2 Monaten wieder eine blutende Stelle am A… (xD) und sie ist seit gestern druckempfindlich. Ich habe am Mittwoch einen erneuten OP-Termin und denke, dass alles gut wird. Danach bekomme ich Mefenacid (Generikum von Ponstan). So spüre ich kaum Schmerzen. Witzig und interessant finde ich vor allem die Gründe zur Ursache die so kursieren. Beim ersten Mal hat man mir etwas von i-welchen Fistelgängen erzählt, die nicht zugegangen sind (als Embryo). Heute hat mir eine Ärztin gesagt, dass es so eine Art Schweif sei (also Schwanz wie bei Tieren). Das finde ich ziemlich genial! (denk da immer an Catwoman! xD) Jetzt bin ich halt gespannt, was ihr so gehört habt… Danke für eure Antworten!
Juni 26th, 2009 at 11:42 am
hallo,
sehr gut gemachte und vor allem informative Seite, die Ihr da ins Netz gestellt habt.
Ich bin/ war zum Glück kein Betroffener- habe aber von dem interessanten Thema schon in meinem Freundeskreis gehört.
Macht weiter so und viel Spass & Erfolg beim Ausbau der Seite!
Viele Grüße von der Ostsee,
Juli 3rd, 2009 at 1:12 pm
Hallo Leute,
ich bin auch nicht betroffen. Wie ich bei meinem Onkel sehe und vor allem höre, keine feine Sache.
Zwecks Schmerzlinderung kann ich Rügener Heilkreide empfehlen. Man kann diese sogar auf offene Wunden anwenden. Super Naturprodukt!!
Für alle Betroffenen meine besten Wünsche auf Heilung.
Juli 3rd, 2009 at 1:16 pm
Hallo,
super interessantes Thema und die passenden Erklärungen. Vielleicht ist dies ja mein Problem mit meiner “Lieblingsstelle”. Ich denke ich gehe damit schnellstens zum Arzt.
Euch allen gute Besserung
Juli 12th, 2009 at 7:08 pm
Hoffentlich muss ich nicht ins krankenhaus…
danke für die Infos
grüsse Patrick
Juli 13th, 2009 at 12:44 am
Eine sehr unangenehme Sache!
Auch von mir eine gute BEsserung an die betroffenen!
Juli 17th, 2009 at 3:51 pm
Ich kenne einen Kollegen der kommt aus der Security Scene, muss halt immer viel Sitzen, der hatte schon öfter damit zu tun. Ich weiss das er schon mehr als 2mal daran operiert wurde. Sehr schmerzhaft und was sol ich sagen, jetzt hat es mich selber erwischt. Komme am Montag ins Krankenaus und hoffe das es wieder gut wird.
Juli 20th, 2009 at 10:17 pm
Hallo,
finde das ist ein echt Toller Blog und ein super interessantes Thema.
Gruß
Markus
Juli 23rd, 2009 at 10:00 am
Hallo!
Wollte gerade mal nachschauen wies anderen so mit ihren Hintern geht *gg*.
Habe im Februar 2008 zum ersten Mal mit diesem Problem zu tun…muss aber ehrlich gestehen, dass ich die totale Arztpanik schiebe. So weit so gut. Ging dann trotzdem zum Hausarzt, der mich in die nächste chirurgische Ambulanz schickte. Der “nette” OA hat mir dann die ärgsten Horrorgeschichten erzählt…Wunde braucht 6 bis 10 Wochen bis halbwegs geschlossen usw…ganz toll, denn 8 Wochen später gings ab in die Karibik. Hab das dann selber in die Hand genommen (bin sowieso für Selbstheilung *gg*). Wurde dann immer größer und irgendwann konnte mans dann aufstechen. Danach war dann eigentlich Ruhe. Nur kam “Paul (hab ihm einen Namen gegeben)” dann leider etwa alle 6 Wochen in einer kleinen Version wieder. Entzündung ist dann aber mit Zugsalbe und so immer wieder abgeklungen.
Im Februar 2009 war es dann so weit (wieder 10 Wochen vorm Karibikurlaub *gg*). Paul war riesig!! Hab mich nur noch von Schmerzmitteln ernährt, nachdem da auch nichts mehr ging musste ich dann leider doch ins Krankenhaus. Bin am Vormittag rein und wurde, nachdem die Aufnahmeuntersuchungen abgeschlossen waren, eigentlich fast gleich operiert. Wunde war dann 5 hoch, 3 breit und 4 cm tief. Bei mir war es allerdings nicht so, dass die Wunde richtig offen blieb, weil ich eine Unterdrucktherapie bekam (inkl. Penizilin). War zwar menschlich und psychisch auch nicht das goldene vom Ei, aber bis jetzt ist alles gut.
Man bekommt da einen speziellen Schwamm in die Wunde, der dann luftdicht abgeklebt wird und mit einer Vacuumpumpe (Umhängetasche) wird dann das ganze böse Wundsekret abgesaugt. Muss alle drei Tage gewechselt werden (man muss den ersten Vac-Wechsel im Krankenhaus abwarten dh 3 Tage Krankenhaus) und der Wechsel und das herumstochern in der Wunde tut ehrlich gesagt höllisch weh. Diese Unterdrucktherapie dauert im Normalfall 10 bis 14 Tage (bei mir fast 3 Wochen), danach wird die Sekundärnaht gesetzt und dann ist schon fast alles wieder gut.
Bekam dann eben (Gott sei Dank) nach 3 Wochen die Pumpe weg…da die Stelle nicht unbedingt die am Besten zugänglichste ist, war es leider oft nicht so einfach die Pumpe total luftdicht “anzuschließen”. Deshalb hat das Ding oft, wie soll ich sagen, einfach komische Geräusche gemacht, was das Schlafen ohne Fernseher oder Radio nahezu unmöglich gemacht hat, aber es hat geholfen!!
Sekundärnaht wurde dann gesetzt (im Normalfall für 10 Tage). Durfte dann nicht sitzen, nur liegen, stehen oder gehen. Mein Freund hat dann zuhause den Verbandwechsel gemacht (ist Krankenpfleger) und eben die Wunde gereinigt und so. Leider war dann ab Tag 5 in einem der kleinen Löcher zwischen den Nähten ein bisschen Eiter am Wundrand. Haben dann mit AquaCell (Wundauflage mit Silber) weiter gemacht und es wurde wieder besser. Sind dann aber trotzdem am 7. Tag ins Krankenhaus, wo mir dann die Nähte entfernt wurden, weil sie eigentlich mittlerweile mehr Irritation als Hilfe waren.
Hat dann in etwa noch 2 oder 3 Wochen gedauert bis die Wunde bis auf ein paar Stecknadelkopf-große Stellen zu war.
War insgesamt 5 Wochen im Krankenstand, da ich den ganzen Tag sitzen muss und zusätzlich noch täglich 4 Stunden pendelnd im Bus verbringe, war es nicht anders möglich. Bei einem stehenden Job hätte ich auch schon viel früher wieder arbeiten können.
Danach noch ein paar Wochen mit einem Nackenhörnchen (statt Sitzring weil eine Seite offen) sitzen und seitdem ist eigentlich alles gut. Nur wegen Schwitzen muss ich aufpassen, also hin und wieder mal trockentupfen. Narbe ist auch nackt kaum zu sehen, geht nur 1 cm über die eigentliche A….falte hinaus. Hin und wieder ziehts mal wenn ich schlampig sitze aber sonst…?
Alle Gute und gute Besserung an alle Leidenden!!
Lg Karin
Juli 23rd, 2009 at 4:20 pm
Hallo!
Auch ich habe jetzt dieses Problem, hatte zwar am Steisbein schon öfters so Entzündungen oder Pickelähnliche Erscheinungen, aber jetzt ist es ganz schlimm da ich einen kleinen sehr schmerzhaften habe und gleich daneben eine große harte Entzündung.
Auch dürfte mir jetzt min. einer davon aufgeplatzt sein da ich seit Mo unter Blutungen hier leide, was äußerst unangenehm ist.
Also gestern zum Hautarzt Überweisung zur Chirurgie erhalten.
Muss Operativ entfernt werden mit Vollnakose, OP findet am Mo statt, Aufgenohmen werde ich am So.
So nur hat mir die Ärztin die mich abgetastet hat und auch “reingestochen” hat aufgeklärt das die Wunde offen bleibt und ich mich auch auf eine sehr große und tiefe Wunde (kann zum knochen gehn) einstellen soll.
Tja wie soll ich sagen.
Habe jetzt etwas Panik, bzw Angst davor bekommen,
Ich kann mir jetzt nicht wirklich was drunter vorstellen wie diese Wunde dann aussieht?
ein richtiger Hohlraum? oder eher wie ein Grater?
Wurde auch darüber aufgeklärt das die Wunde nach ca 4 Tagen aufhört zu Bluten.
OK Das ist ja was Positives. aber kann mir nicht vorstellen das das Leben mit einer offenen Wunde (Heilung dauert ja so um die 4-6 Wochen) so angenehm ist.
Ich mag auch nicht wochenlang nur rumliegen……..das kann ich nicht und sitze auch gerne vorm PC……..angeblich bekomme ich auch eine Ringluftkissen das ich sitzen kann.
Aber habe auch große Bedenken davor das ich durchs sitzen……….bzw beim Duschn oda beim Schlafen (bewegungen im Schlaf) die Wunde schädige.
Auch habe ich etwas Sorgen wegen den Schmerzen will mich nicht Wochenlang zudröhnen mit Schmerzmittel……!!!
Also vl kann mir ja jemand etwas genaueres zu meinen Fragen und Ängsten sagen und mir Tatsachen schreiben (egal ob Schlimm oder gut)
Danke
Juli 29th, 2009 at 3:19 pm
Hallo Mario,
ich hatte am 24. juli op. seit dem sind 2×400mg ibuprofen das letzte was ich abends zu mir nehme und das 1. was ich morgens zu mir nehme. der 3. tag war bisher der schlimmste und die nacht die hölle. konnte kaum schlafen vor schmerzen. eute gehts soweit und ich habe mit sitzbädern und mehrmals duschen täglich seit gestern begonnen. laut aussage meines arztes habe ich ein recht kleines loch (ca.3×3x3cm). ich hoffe nur das er genug weggeschnitten hat und es nicht wieder kommt. wenn ich hier lese wie viele das ganze 2x oder noch öfter durch machen mussten. darauf kann ich echt verzichten. nicht das ich das generell gekonnt hätte ;o)
ich hoffe du schaust hier mal wieder rein und schreibst mal wie es dir bisher ergangen ist.
ich mache mehr als 3 kreuze wenn ich das hinter mir habe. das wird dann gefeiert. könnte jetzt schon einen saufen, vielleicht wäre es dann erträglicher.
also meld dich hier mal und schreib über deine vortschritte.
gruß
patrick
Juli 29th, 2009 at 5:16 pm
Hallo!
Also ich hatte jetzt am Mo meine OP, bin heute um 10 Uhr vom Krankenhaus entlassen worden.
Die Aufregung war vor der OP sehr groß, hab auch nicht gut geschlafen in der Nacht davor.
Von der OP weiß ich nichts!! soll so ca 40Min (mit Enhaaren etc.) gedauert haben.
Als ich wieder im Krankenzimmer war, hatte ich etwas schmerzen, was normal sein soll, bekamm ein Schmerzmittel.
Konnte aber so ca 3 h nach der Op schon gehen und auch etwas sitzen (zwickte etwas halt gg).
In der Nacht nach der OP bekamm ich wieder ein Schmerzmittel zur Vorsorge. Danach nur noch per Tabletten.
Die Wunde war bei mir in der Tat sehr groß.
Der Arzt der mich operierte hat viel rausschneiden müssen, und klärte mich aber auch auf das mehr weggeschnitten wurde als die Farbsprirtze zeigte (wegschabung glaub ich).
Die Wunde wurde Teils zugenäht zur verkleinerung, und ich sehe im Grunde keine Wunde, zwischen den Fäden ist es aber offen das ja wichtig ist zur Ausheilung.
Sie ist ca 7cm lang, hört kurz vorm Knochen auf und ca 5 cm breit und wurde laut arzt Oval ausgeschnitten.
Ich habe keine wirklichen Schmerzen zum Glück.
Muss mich nur halt viel Schonen (nicht zu lange sitzen) und viel liegen.
Bevorzuge hier die Seitenlage da nur am Bauchliegen was zwar vom Arzt empfohlen wurde, aber ich nicht auf dauer schaffe.
Es hat sich zwar schon ein Faden etwas gelockert aber laut arzt brauch ich mir deswegen keine Sorgen machen da durch die Wundversorgung das auch vorkommen kann.
Habe am Fr meinen nächsten Kontrolltermin.
Als Verband nehme ich einfach eine Kompresse die ich in den “Spalt” reindrücken soll” darauf lege ich dann jetzt noch eine Einlage zur Hygienischen Sicherheit viel Bluten tuts heute nicht mehr.
Ich empfinde es sogar als sehr angenehm nach dem Duschn.
Sitzbäder oder ähnliches wurde mir abgeratten.
Ich habe aber eine Frage da ich alles unternehmen will (vorallem nach der Heilung die an die 8 Wochen dauern kann), um eine weitere Fistelbildung zu vermeiden.
Und zwar wird es ja durch zu viel Haarwuchs zu. 90% (auch laut Arzt) verursacht.
Zwar habe ich in der Vergangenheit schon mehreres ausprobiert wíe Trimmen, oder Nassrassur wobei Nassrassur nicht nur starkes Jucken und Ausschlag verursachte sondern auch etwas schmerzte danach.
Habe aber auch gelesen das eine Oberflächliche Rassur nicht vorbeugend genug ist.
Ich weiß jetzt nicht woher ihr seit, (komme selber aus Österreich), aber wenn feststeht das auf Grund der Behaarung sowas entstanden ist und auch wieder kommen kann, würde zmb eine Krankenkasse eine Laserenthaarung (die ja sehr teuer ist was ich weiß) übernehmen oder zumindest zum Teil).
Oder habt ihr andere Methoden gefunden zur Enhaarung???
mfg Mario
Juli 29th, 2009 at 7:17 pm
hallo mario,
also bei mir war es wohl kein haar sondern quasi angeborene poren, die mit großer wahrscheinlichkeit in einer fistel enden…irgendwann im leben.
laut meinem arzt hat er es ausreichend ausgeschnitten und sollte nicht wieder kommen, was ich mal ganz stark hoffen möchte.
also rasieren tu ich mir eh die brust und habe daher auch regelmäßig mal in der kimme mit rasiert. aber glaube kaum das eine krankenkasse eine laserbehandlung zahlt. weiß net wie das in österreich ist, aber in deutschland sind sie da geizig, dafür zahlen sie andere dinge die mir völlig unverständlich sind…egal gehört wo anders hin.
freut mich für dich das du kaum schmerzen hast.
warum haben sie dir von sitzbädern abgeraten?
ich dusche 2-3 mal täglich und mache danach ein kurzes sitzbad in kamilletee.
Juli 29th, 2009 at 7:54 pm
Hallo Patrick!
Ja rassiere mich so auch (Brust, Intim, Achseln) aber gerade dort ist es halt schwer gg!!! trimme es ab und zu!
Laut Arzt ist ein Sitzbad nicht gut für ne offene Wunde.
Da im Leitungswasser viele Keime sind die sich zwar schon beim Abduschn mit den Keimen der Wunde vermischen aber eine Anzahl mit die die Wunde und Körper zu Recht kommt.
Durch ein Sitzbad kommt hier angeblich zu viele dieser Keime in die Wunde.
Ich denke mal hier ist jeder Arzt anders je nach Erfahrungen mit dieser Krankheit/Wunde einfach.
Darf ich fragen wie alt du bist?
Habe zwar auch damals in der Pupertät und auch jetzt noch zeitweise Pickelprobleme im Gesicht bzw Schultern (bin jetzt 25)
Aber was ich so weiß und auch von den Schwestern und dem Ärzt und der Ärztin die mich das erste mal untersuchte kann man das nie ganz sicher feststellen was der Auslöser war.
Gibt ja ne ganze Liste von möglichen Gründen was ich so durch Internetsuche gelesen habe.
Wie musst du dich verbinden? Verband ankleben?
Aber es ist zumindest auch aufbauend für mich und ich denke auch für andere das es keine seltene Krankheit ist sondern sogar eine sehr verbreitete und zu 95% auch reine Männerkrankheit.
Nur halt nicht so viel besprochen wie andere Krankheiten.
Wie ich im Krankenhaus aufgenommen wurde, lag neben mir ein 19 jähriger der das auch hatte, der bekamm aber nach ca 1ner Woche nach OP in der Wunde einen Bluterguss mit starken Blutungen und auch Schmerzen, was aber auch eher ein seltener Fall sein soll.
Was ich aber auch mitbekommen habe war der auch relativ faul mit dem ausduschn, da ihm die Schwestern oft dazu regelrecht zwingen musten.
Ich empfinde es sogar als serh angenehm und vorallem mit dem frischen Verband sehr serh angenehm (vergleiche es immer mit einem Baby das ne neue Windel hat gg).
Hattest du zufällig auch direkt nach der OP Probleme beim Stuhlgang bzw Blähungen?
Bei mir ist es gerade so, hatte zwar bis her jeden Tag einen kleinen Stuhlgang aber auch starke Blähungen, was angeblich durch die Schmerztabletten Volteran retard 100 mg 2mal täg.) und die Tablette die ich während ich die Schmerztabletten nehme für den Magen nehme muss (Pantaloc 20mg 1mal täg.) zusammenhängt.
So ich leg mich wieder ins Bett.
Hab zwar Polster auf dem Sessel, aber soll ja auch nicht zu viel und zu lange sitzen.
mfg
Juli 31st, 2009 at 6:39 am
Habe einige Zeit auf dieser Seite gelesen und muß wirklich sagen: “Hut ab wie ihr das alle geschafft Habt!” hört sich wirklich sehr schmerzhaft an. Wünsche Euch allen gute Besserung und schnelle Heilung.
August 2nd, 2009 at 10:51 pm
Hallo zusammen,
ich hatte vor ein paar monaten eine OP mit Vollnarkose (lokal hätt´s aber
auch getan) und hab mir die Fistel rausschnippeln lassen, konnte zugenäht
werden, da relativ klein und nicht besonders entzündet.
Nach der OP halb verdurstet und vergungert (unzumutbare Vorschriften
und OP-Termin um fünf Stunden nach hinten verschoben) durfte ich aber
schon nach 24 Stunden gehen (schmerzfrei, obwohl keine Schmerzmittel!).
Mein Tip also: Schon bei noch erträglichen Schmerzen (und leichten Sekretfluss, falls kleine Öffnung, es gibt ja auch die geschlossenen Fisteln…….) in den OP, dann muss nicht so viel rausgeschnitten werden wie ein paar Wochen/Monate später, wenn´s richtig dicke wird.
Ob es wiederkommt kann ich nicht sagen…….bis jetzt nicht, aber seit
meiner Fahrradreparatur liegt (vertrage wohl nur den einen Sattel).
Viel Glück allen!
August 4th, 2009 at 12:35 pm
wenn ich an meine fistel denke wird mir manchmal sogar etwa schlecht, eigentlich wäre das alles nicht so wild gewesen wenn diese tollen schmerzen nicht gewesen wären.
August 5th, 2009 at 10:49 pm
Hallo an alle im Fistelklub.
Habe mir mal ganz sporadisch eure Einträge durchgelesen.
Ich bin 1986 auf einer Treppe ausgerutscht,habe 18 stufen mit dem Steißbein mitgenommen.Hatte danach ,,,,logisch,,,super schmerzen und nen riesen bluterguß oder hämatom.Dann ging der spass los.Ende 1986 hatte ich die erste OP,ab da 2 mal im jahr bis 1995.War sehr shmerzhaft und ganz ehrlich -total nervig,man hat immer das gefühl nicht sauber zu sein .Weil die netten götter in weiß einem das ja erzählen wollen das man sich in diesen bereich auch waschen müßte((((ALS OB MAN DAS NICHT WEIS))).Also ganz ehrlich ,wenn das was mit sauberkeit zu tun hat dann dürfte ich,und mindestens 99 prozent aller betrofenen es nicht haben,,,aber egal… so !)1995 war die letzte OP jetzt haben wir 2009 und es geht schon wieder los.na ja Hatte wenigstens 14 jahre ruhe.
Kopf hoch an alle wir schaffen das,und wenn der Arzt sagt das kommt von mangelnder sauberkeit,,,rumdrehen rausgehen einen Arzt mit wissen suchen ,weil solche worte nur von einem deppen kommen und so was lass ich nicht an mir rumschneiden
LG Nicole
August 13th, 2009 at 1:43 pm
Hallo an Alle!
Ofenbar bin ich nicht der Enizige,der mit sowas zu kämpfen hat.Bei mir trat es erstmals vor ca 4 Jahren auf,so um 2005 herum.Ich hatte einen Reisenpickel am Gesäß der mächtig juckte.Ich ging nicht glich zum Artz,da ich mir dachte das wird schon wieder bzw muss wieder heilen.Ich stand gerade Beruflich gut da und wollte nicht wieder die Karriereleiter bergabsteigen,sonder nur bergauf!!!!!
Ich tat über ein Jahr damit herum,was tut man nicht alles für den Beruf.Schließlich wurde es dann im Mai 2007 sounhaltbar,dass ich um eine Op nicht herumkam.Weg mit der Karriere,ist eh nur zum Rechnungen zahlen da.
Ich wurde 2007 operiert,die Wunde wurde vernäht da man so wieder schneller fit ist,und nachdem mit Kontrastmittel gearbeitet wurde und sonst nichts dagegnsprach,wurde eben genäht.
Ich war happy und dachte mit das Ganze sei erledigt.
Lieder im April hat sich wider son ein Ding gebildet,diesmal aber direkt am Steiß und nicht an der Pobacke.Mir wurde auch gesagt,dass es diesmal kein “Zwilling” ist,sondern eine Fistel.
Jedenfalls zweite OP Sommer 2008!Danach hatte ich wieder so ca 8 Monate Ruhe bis es schließlich wiederkam.
Nächste (dritte) Op jetzt im Aug. 2009!Ich hoffe ich werde die Sache auch irgendwann mal los!!!!!!!!Inzwischen bin ich arbeitslos.Ich suche mir natürlich einen neuen Job,es nur fraglich wier lange ich ihn behalten werde…
August 16th, 2009 at 9:36 am
Moin Moin Leidensgenossen,
also ich Steißbeinfistel wurde vor ca. 6 Wochen von mir entdeckt… wobei, naja… sie hat sich eher aufgedrängt… Es fing alles mit “wohlriechenden” Eiter an. Vorher habe ich nie was bemerkt. Schmerzen hatte ich aber nun auch nicht, nicht mal beim sitzen. Zack habe ich den Spaß mal gegoogelt… schwierig dafür die richtigen Suchbegriffe zu finden
Aber dann habe ich halt erstmal per Selbstdiagnose die Steißbeinfistel gefunden. Wie es nun so ist, man bekommt Panik…
Eine Woche später (ging wegen Arbeit nicht früher) ging ich zum Hautarzt… der gab mir eine Überweisung in KH.
Wieder verging eine Woche… ich hab einfach zu viel um die Ohren gehabt… dann ging ich ins KH (HH Barmbek).
Dort wurde meine Selbstdiagnose ein weiteres mal bestätig. Der Chiruge schickte mich nach eingehender Untersuchung und einigen Gesprächen wieder nach Hause, da das erstmal abheilen sollte, damit die das vernünftig operieren können.
Ne Woche später war kein abheilen zu entdecken… also wurde unter örtlicher Beteubung (hat leider nicht sehr gut geholfen, aber immerhin etwas) die Öffnung für den Abfluss etwas geöffnet… die ersten 3 Tage danach waren echt nicht lecker… aber ging… nichts was ne Damenbinde am A**** nicht abfangen könnte
Eine Woche später… neuer Chiruge… Fazit… schon deutlich abgeheilt, aber noch nicht gut genug. Also wieder eine Woche warten…
Nun war alles gut… man sah schon wie er sich aufs Messer freute… er hätte am liebsten sofort operiert…. aber wegen Arbeit ging es nicht. 6 Tage später war es dann aber soweit.
Ich ging morgens total verdurstend in KH… zur Begrüßung erstmal eine Beruhigungstablette…. dann fast 3 Stunden warten… die Beruhigungsmittel wirken schon fast nicht mehr…
Dann wurde ich auf die Vollnarkose vorbereitet… 3… 2… 1… gute Nacht…
Ca. eine Stunde später bin ich dann wieder aufgewacht mit einer aus 3 Stichen genähten Naht übern A****. Nicht sehr groß von außen, drinnen aber sehr tief…
Ich hatte nie wirklich Schmerzen, das schlimmste waren die ganzen Nadel die die mir überall hingepickst haben… ich sag euch alles Nadel- und Messerfreaks
Am nächsten morgen wurde die Wunde für gut empfunden und ich konnte erstmal nach Hause. *freu*. Dann täglich zum Arzt, Wunde checken lassen.
5 Tage später (heute) dann das “im wahrsten Sinne des Wortes” böse erwachen… die Wunde eiterte… hmm… toll… naja… ab zur Notaufnahme (nur 5 Min Fußweg), mal checken lassen… fäden wurden also dann auch gleich gezogen. Die Wunde wurde ordentlich gereinigt… unangenehm, aber nicht wirklich schmerzhaft, nun wird der Spaß offen behandelt.
Mal gucken, heute noch 2-3 mal den Verband wechseln, und morgen dann mal zum Arzt, gucken was so abgeht.
August 20th, 2009 at 11:20 pm
Hallo!
So möchte mich auch mal wieder melden.
Meine OP liegt nun auch schon etwas über 3 Wochen zurück.
Die Nähte die die Wunde zwecks verkleinerung zusammengehalten haben, wurden bereits vor 1einhalb Wochen entfernt was eine gewaltige Erleichterung war, da die gewaltig gestochn haben und unangehm wurden.
Die Schnittwunde zwischen den Pobacken ist bereits gut am heilen, man kann auch nicht mehr wirklich mit den Fingern reintasten.
Die Hauptwunde beim Steissbein, mein schöne Delle, ist auch ganz gut am heilen, aber gibt noch viel Wundsekräte ab.
Muss nach wie vor wöchentlich ins KH zur Wundkontrolle wo auch immer der Arzt der mich operierte es sich anschaut.
Sitzen kann ich schon immer besser eigentlich, seit 10 Tage ca. fahre ich auch wieder mit dem Auto (seit 7 ohne Sitzpolster).
Habe auch mit dem Arzt wegen Enthaarungsmöglichkeiten gesprochen, und es wurde mir nach der Verheilung eine Enthaarungschreme empfohlen!
August 27th, 2009 at 11:06 am
Hallo!
Mein Leidensweg hat 2002 angefangen. Ich habe gemerkt, dass mich am Steißbein irgendwas stört und weh tut und anfangs bin ich aus Scham nicht zum Arzt gegangen. Damals war ich auch noch obdachlos und in vielen Kliniken wird man, dann eh schon mit gewissem Ekel behandelt. Als ich meine Stelle am Steißbein zeigte wurde ich doch tatsächlich darauf hingewiesen, ich hätte zuviel Analsex gehabt - dabei hatte ich noch nie Analsex und zu diesem Zeitpunkt (ich war 15!) noch nicht mal mein erstes Mal. Es ist eine Schande wie wenig manche Ärzte wissen!
Ich kam zum Chirurgen und der Pilonidalsinus wurde mir nur aufgeschnitten, ohne mich darauf hinzuweisen, dass nur eine OP wirklich hilft. Anfangs ging es mir wieder besser, da der Eiter endlich abfließen konnte aber ein paar Wochen später hatte ich eine rießige entzündete Beule, konnte weder schlafen noch laufen und meine Leukozytenzahl war so hoch, dass die Ärzte schon dachten, ich hätte Leukämie!
Daraufhin wurde ich richtig operiert, hatte eine Faustgroße offene Wunde und war zur Erstversorgung 2 Wochen im Krankenhaus. Dass die hygienischen Bedingungen nicht die besten sind, wenn man obdachlos ist, sollte wohl klar sein. Ich konnte zwar jeden Tag zu meinem Hausarzt zum Verbandswechsel, die Woche blieb jedoch trotzdem 27 Monate (!!!) offen und heilte nicht!
Mittlerweile habe ich die Probleme noch immer, aber ich bin froh, solange die Wunde ein Stück weit offen ist, da der Eiter dann wenigstens abfließen kann. Sobald die Wunde zuwächst, beginnen meine Probleme!
Ich wurde mehrmals operiert und es tritt einfach keine Besserung ein. Ich merke dass es gerade schon wieder schlimmer bei mir wird, und ich hab Angst, dass ich operiert werden muss. Das kann ich mir aber nicht leisten, da ich momentan in einer Ausbildung und in der Probezeit bin und ich weiß genau, dass ich nach der OP erst mal 4 Monate so gut wie nicht laufen oder sitzen kann!
Im Winter geht’s mir einigermaßen ok, im Sommer jedoch schwitze ich sehr stark und die Probleme gehen wieder los… so wie jetzt…
Auch nach mehreren OPs kann ich immer noch nicht auf dem Rücken liegen, da ich dabei sehr starke Schmerzen habe, eine Behandlung im Zahnarztstuhl ist die Hölle - nicht wegen dem Zahnarzt, sondern wegen meinem Steißbein.
Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Die Ärzte sind ratlos bei mir!
August 27th, 2009 at 1:57 pm
Warum wurde mein Beitrag gelöscht? Nur weil ich die Wahrheit schreibe?
September 22nd, 2009 at 10:04 am
Can subscribe your blog?
September 27th, 2009 at 9:46 pm
hallo erstmal wurde auch am mittwoch operiert also anfangs war es bei mir kein problem bin auch gestern motorrad fahren gewesen…
nur jetzt kommt es…kann nicht liegen nicht richtig schlafen…usw..vom sitzen will ich garnicht erst reden..will alle darauf hinweisen die schmerzen haben am steisbein GEHT ZUM ARZT und lasst euch behandeln
wurde jetzt das erste mal operiert die wunde is nicht so gros ungefähr wie ne mandarine…hab schon größere gesehn…
ABER ich bin gleich bei schmerzen zum arzt weil mein arzt es unbediengt sehen wollte…hab glück gehabt er meinte es wird nicht wieder kommen..bin da aber noch skeptisch
die operiations ist relativ gut verlaufen…und habe auch nicht soooo große schmerzen muss mich halt hüten….hab ne offene wunde…tipp…lasst sie euch nieeeeeeeee zunähen…..muss da jeden tag creme auf eine kompresse und in die wunde reindrücken….täglich wechseln is schmerzhaft aber muss da durch…..
AN ALLE SOBALD SCHMERZEN AUFTAUCHEN BITTE GEHT ZUM ARZT MACHT NICHT DAS DURCH WAS ANDERE JETZT DURCHMACHEN
….
meistens is es dan nicht so schlimm
bei fragen biete gerne meine hilfe an..shark007@arcor.de
gute besserung an alle
Oktober 5th, 2009 at 8:12 pm
Hallo, hört sich wirklich alles sehr unangenehm an. Habt ihr schon mal was von dauerhafter Haarentfernung gehört. Solltet ihr Euch wirklich mal anschauen.
November 9th, 2009 at 9:38 pm
Kann ein Buch drüber schreiben was ich mitgemacht habe. Bei mir hat das sich über ein halbes jahr hingezogen und heute noch ist das nicht ganze geheilt. Gruss Horst
November 10th, 2009 at 11:25 am
Das hört sich ja alles wirklich sehr unangenehm an..
Gerlinde
November 12th, 2009 at 9:38 pm
Meine ging von ganz alleine wieder weg, ich hatte wohl Glück!
November 13th, 2009 at 9:32 am
So ein medizinisches Problem ist nicht ohne und Betroffene werden sicherlich froh sein, wenn sie wieder gesund sind.
Klaus
November 15th, 2009 at 12:15 am
Hi Hagen, sag mal was ist ein Zwilling?
November 16th, 2009 at 9:33 am
Dieses medizinische Problem ist nicht zu vernachlässigen - deswegen ist Ihre Seite so gut, weil Sie Leuten mit dieser Krankheit hilft.
November 26th, 2009 at 6:33 pm
Na danke - zum Glück hab ich das nicht
Dezember 18th, 2009 at 8:41 pm
Oh, heisssses Thema. Viele Grüße und gute besserung
Januar 1st, 2010 at 4:20 pm
Frohes neues Jahr 2010 wünscht Euch Maike
Januar 17th, 2010 at 9:41 pm
Hallo,
also ich hatte am 8 / 2009 meine op und wenn ich das hier jetzt so lese bekomme ich angst das die ganzen schmerzen die nach der op hatte umsonst waren.
Naja ich hoffe mal das mein Loch in 2 bis 3 Monaten zu ist da es immer noch am bluten ist und die schmerzen beim arbeiten immerwieder an 12 uhr bis zum nächsten morgen da sind.
Aber ich denke das auch nur die hier ihren bericht reinschreiben die schlechte erfahrungen gemacht haben.
Ich hoffe das es normal ist das es nach dem Stuhlgang wieder leicht blutet.
Januar 17th, 2010 at 9:43 pm
Was ist eigendlich wenn haare die um die wunde drumrum sind in die wunde sich reinlegen oder wachsen ? Sollte man sich die entfernen lassen ?
Januar 23rd, 2010 at 4:29 pm
Hallo,
ich wurde am 14.1.10 ebenfalls an einer Steißbeinfistel operiert. Seit etwa 2 oder 3 Jahren hatte ich etwa eine Erbsengroße Stelle an der Poritze welche sich ab und an mal unter Schmerzen bemerkbar machte. Ebenfalls war immer ein kleines Loch zu sehen wo manchmal ein Fussel oder ein loses Haar drin war.
so weit so gut. Nie was draus gemacht, doch vor 2 Wochen war es dann so weit. Die kleine schmerzhafte Stelle kam wieder und eine Erkältung kam dazu.
Diesmal entwickelte sich die kleine Stelle jedoch zu ner walnussgroßen Beule welche mir das sitzen und auf dem Rücken liegen sehr erschwerte.
Also ab zum hausarzt; Diagnose Abszess mit Fistelbildung am steißbein
Dann kam unweigerlich die überweisung zum Chirurg welche ich jedoch noch 3 tage raus zögerte da mir die arbeit wichtige vor kam. Am 4 Tag nach meinem Arztbesuch gings dann zum Chirurgen da die Schmerzen echt heftig waren.
Der Chirurg meinte, hier haben sie ihre überweisung und viel Spaß im KKH.
Wir fuhren also zur Notaufnahme und 4 Stunden später lag ich schon unterm Messer. Momentan hat die Wunde ne Größe von etwa 2-3 cm Breite 5-6 cm Länge und ca 4 cm Tiefe.
Nach der Op ging es dann aber erst richtig los. Zum glück gabs die ersten 2 Tage ordentliche Dröhnungen mit Schmerzmittel sodass man diese wenigstens aushielt.
Die ersten 2 Tage nach der OP wurde die Wunde dann mit so einem Hydrogel zur besseren Wundsäuberung und Heilung behandelt. Das Gel wurde einfach in die wunde gedrückt verursachte keine Schmerzen und wurde hinterher mit einer Kompresse abgedeckt.
Danach hieß es dann nur noch 2 bzw. 3 mal täglich und nach jedem stuhlgang wunde ausduschen und neue kompresse drauf machen.
Nach 4 Tagen wurde ich aus dem KKH entlassen, mittlerweile habe ich recht starke stechende Schmerzen vor allem wenn man sich setzen muss beim stuhlgang. Sitzen geht im allgemeinen garnicht, nur knien oder auf der seite und aufm bauch liegen. Gegen die Schmerzen bekomme ich Novalmintropfen welche jedoch auch nicht wirklich helfen.
War dann beim Chefarzt der mich operierte und er meinte es sieht gut aus und wurde ordentlich aus dem gesunden Fleisch raus geschnitten laut Patologiebericht.
Nun meine Frage, der Chefarzt hat mir empfohlen es zuzunähen. Es läuft wohl folgendermaßen ab.
Antibiotikaschwamm in die Wunde einlegen ( löst sich auf)
Von unten nach oben zunähen sodass sich keine Gewebehöhlen bilden können
Drainage wird am tiefsten punkt eingesetzt das die restlichen flüssigkeiten abfließen können
Heildauer mit Zunähen ca. 2 Wochen nach der Nadelaktion
Heildauer von unten nach oben ohne Naht meinte er auf jeden Fall noch bis Ostern.
Was ist am Zunähen so schlimm?????????
Hab echt Angst das es nochmal wieder kommt bzw. das es echt so lange dauert bis es zu ist. Schließlich hab ich nen Job zu verlieren und Fang eigentlich meine Meisterausbildung im September an.
Lg und gute Besserung an alle
Andreas
Januar 24th, 2010 at 10:32 am
Gibt es eigentlich einen Grund warum die fisteln immer am Steißbein auftreten? Es gibt doch noch andere Stellen mit Haaren am Körper?
Januar 25th, 2010 at 9:28 am
Hallo an alle,
ich bin 23 Jahre und auch ein Opfer dieser bösen Steißbeinfistel.
Wurde am 07.01.10 zum 7.mal operiert
und auch dieses mal ist die Wunde bis zum Knochen hin ausgeschabt worden. Das Loch ist so groß, dass eine Birne hinein passen würde. War drei Tage im Krankenhaus und von da an musste mein Mann mich verbinden. Die ersten zwei Wochen waren unerträglich vor schmerzen. Die Wunde muss 2 mal täglich ausgeduscht werden. Das war die reinste Hölle. Mittlerweile ist die Wunde nicht mehr so empfindlich und das ausduschen tut nicht mehr so weh.
Jetzt muss ich 2 mal die Woche zum Arzt und am Wochenende ins Krankenhaus zur Kontrolle.
Schmerzmittel hab ich nur die ersten 4 Tage bekommen.
Wundbehandlung:
die Wunde wird mit octenisept eingesprüht und mit Kompressen gestopft und damit nichts verrutscht mit fixomul befestigt.
Der Arzt meint die Wunde verheilt gut und das Fleisch wächst von unten. (was mein Mann übrigens auch beobachten konnte)
Heilungsdauer: voraussichtlich bis Ostern
Naja jetzt hoffe ich, dass es die letzte op war.
Januar 30th, 2010 at 5:16 pm
ich hatte es auch 4 mal und naja hab den dok gewechselt.
nach der OP fragte ich ihn ob ich die wunde ausbaden soll
ER: ausbaden sowas macht man nicht und ist total sinfrei weil man damit die wunde nicht sauber macht.
und nun ist die wunde weg, sprich sollte euer dok sagen das ihr immer schön baden sollt wechselt den arzt den er hat kein plan
Mfg Marco
Februar 1st, 2010 at 2:02 pm
@marco mann soll die wunde auch niht ausbaden sondern ausduschen immer mit klarem wasser nachspülen und nicht im dreckwasser sitzen bleiben (baden)
Februar 9th, 2010 at 6:02 pm
Jetzt würd hier ein Medizinforum für Werbezwecke für Urlaubsangebote genutzt oder wie?
Februar 9th, 2010 at 6:38 pm
Urlaubsspam gelöscht…
Februar 11th, 2010 at 3:11 pm
Moin Leidensgenossen!
Bei mir ging die ganze Geschichte 2005 los, wie bei den meißten hier, erstmal nichts bei gedacht. Als die Schmerzen dann nicht mehr zu ignorieren waren, ab zum Arzt, Diagnose: Pilonidalsinus. Vorher noch nie etwas davon gehört, auch nicht unter den Begriff Steißbeinfistel.
Ende 2005 dann OP mit offener Wundheilung in einer chirurg. Praxis, Empfehlung vom Hausarzt. Nach ca. zwei Monaten war es dann verheilt, keine Schmerzen mehr, alles bestens.
Etwa acht Monate später ging der Spaß von vorne los. Diesmal nach den ersten Anzeichen wieder zum Arzt, wieder OP, diesmal mit geschlossener Wundheilung, viel angenehmer und schneller, hat nur drei Wochen gedauert, bis alles in Ordnung war.
Halbes Jahr später, inzwischen Anfang 2007, wieder eine Entzündung (wie ihr es ja kennt, erst mal eine Erbsengroße Blase am Steiß), wieder OP, diesmal wieder offene Wundheilung. Dann war ein Jahr Ruhe bis Anfang 2008, neue OP im April.
Dann hatte ich bis vorletzte Woche Ruhe, dachte wirklich, jetzt ist es aber überstanden. Denkste.
Diesmal werde ich aber einen anderen Arzt aufsuchen. Ich habe wirklich keine heftige Körperbehaarung und habe es auch regelmässig rasiert, hat alles nichts gebracht. Wie hier schon mehrfach erwähnt, lasst euch bloß nicht erzählen, es wäre ein hygienisches Problem, das ist Schwachsinn!
Jetzt bin ich mal gespannt wie die nächste OP läuft, ich melde mich wieder. Euch allen viel Glück und Toi Toi Toi das es nicht wieder kommt!
Februar 11th, 2010 at 3:27 pm
Hi,
also ich hab vor ca. 1 1/2 Jahren also am 10.10.2008 meine erste OP wegen der Fistel gehabt! Sie war ambulant und damals wurde sie vernäht aber ohne Drainage. Durch den extremen Juckreiz und das darauffolgende Kratzen lösten sich die Fäden und mein Chirurg sagte dass man es aufmachen muss! tja 1 1/2 Jahre lang hat man gewaret…gewartet…und gewartet ob die Wunde sich schließt! aber nix wahr! ich hatte keine Schmerzen nur Wundsekret und Eiter kamen raus und konnte ganz normal weiterleben. Und jetzt hat es geheißen es wird nochmal operiert weil sich eine erneute Fistel gebildet hat! da kam ich ins Krankenhaus und wurde jetzt am 8.2.2010 operiert wieder vernäht und mit Drainage. Musste aber 2 Tage im KH bleiben zur Wundversorgen und überwachung.
Das Problem was ich glaub bei den meisten ist, ist dass die Stelle einfach kreißförmig ausgeschnitten wird und zugenäht wird (wie es bei mir beim ersten mal war). Dies ist aber Problematisch weil die Haut auf Zug zugenäht werden muss. Deswegen hat der Chirurg im KH einen speziellen Schnitt angewandt. Eine art Zickzack-Schnitt der etwas richtung Po-Back verläuft. Dies soll eine Spannungsfreie Wundheilung sein und es verheilt schneller.
Naja aber ich bin froh dass sich bei mir die Schmerzen recht in Grenzen halten! Ich hab mehr Schmerzen in den Beinen vom vielen seitlich liegen als am Arsch ^^
Viele Grüße an alle Leidgeplagten
Februar 11th, 2010 at 11:44 pm
Hallo zusammen,
ich bin vor 2-3 Wochen operiert worden und habe eine eiergroße offene und tiefe Wunde am Steißbein die leicht blutet und Wundsekret abgibt. Nun läuft meine Krankschreibung aus. Ich sitze 8 Stunden am Stück im Büro, meint ihr, dass das schädlich oder ok ist? Soll ich die Krankschreibung verlängern?
DANKE DANKE DANKE für Antworten und allen weiterhin gute Besserung!
Februar 15th, 2010 at 12:28 am
Hallo heute hat der Arzt das erste mal eine Fistel diagnostiziert.Anscheinend hatte ich shon mal welche die zwar weh taten aber immer on selbst aufgingen. Jetzt hae ich wieder eine und mich würde ineresieren ob man das auch ambulant operieren kann und wie langwierig so ewas ist.Grüsse
Februar 17th, 2010 at 9:20 pm
Hallöchen,
Antwort auf Christians Frage:
Also mittlerweile ist das schon 7 Wochen her, dass ich operiert wurde.
Ich habe mich solange krank schreiben lassen, bis ich wirklich keine schmerzen mehr hatte, weder beim aus duschen und noch wichtiger beim sitzen.
Habe bei den letzten Operationen ständig den Fehler gemacht und bin gleich nach 3 Wochen wieder arbeiten gegangen.
Im nach hinein fragt man sich. Wieso??
Und die Quittung war,
das ich feststellen musste, dass die Wunde damals nie richtig zu gegangen ist und sich stattdessen immer weiter nach oben geöffnet hat.
Das ist mit Sicherheit vom langen sitzen gekommen, ich habe es ja selber bemerkt und bin dummerweise trotzdem arbeiten gegangen.
Ich arbeite auch im Büro jeden Tag 8 Stunden.
Und diesmal habe ich mich 6 Wochen krank schreiben lassen. Jetzt ist die Wunde aber “nur” noch so “klein” wie ein Eidotter.
Nun arbeite ich seit § Tagen wieder und das sitzen bereitet mir keinerlei
Probleme.
GUTE BESSERUNG !!!!
Februar 18th, 2010 at 11:07 pm
Hi an ALLE
haben vor einem Jahr auch so eine Fitstel gehabt. Oder es sind jetzt glaube ich schon 2 Jahre. Bei mir ist leider das Loch nicht komplett zugewachsen, nur die Haut ist zugewachsen und das Loch ist verschlossen. Aber unten drunter spüre ich das da was ist. Hat jemand noch Erfahrungen und was soll ich jetzt tun? Gruss Horst
Februar 25th, 2010 at 6:07 pm
Mein Freund hat das gleiche Problem gehabt. Er hat sich die Haare jetzt per IPL Laser entfernen lassen. Bisher hat er Ruhe gehabt. Bin mal gespannt ob das so bleibt
März 3rd, 2010 at 4:07 pm
Hallo
ich habe die Fistel nun seit 1999. Allerdings kann ich sitzen und es ist meistens zu. Nach vielen grusligen Geschichten frage ich mich, ob ich es überhaupt operieren lassen soll. Kann einem da die Krankenkasse einen Arzt empfehlen, der die neueste Methode anwendet - zunähen/offenlassen?
Gruss Claus
März 8th, 2010 at 1:45 am
Mein Vater musste sich operieren lassen und war vier Tage im Krankenhaus. Die Bilder sind wirklich unappetitlich. Nach dieser Sache, habe ich begonnen mir regelmäßig alle Haare abzurasieren… Bin etwas traumatisiert denke ich.