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Des Mannes bestes Stück durch Pistole verletzt

Vor kurzem betrat ein 27-jähriger Mann in Saarbrücken die Polizeistation. Mit blutverschmierten Händen gab er an, dass irgendein Fremder auf seinen Penis geschossen und in dadurch verletzt hätte. Nachdem die Beamten sich den “Schaden„ in der Hose angesehen hatten, wurde der verletzte und angetrunkene Mann in die nächste Klinik gebracht. Allerdings stellte sich schon nach relativ geringer Zeit heraus, dass der Mann gelogen hatte und sich die Schussverletzung unbeabsichtigt selbst zugefügt hatte. Wie? Er trug eine Pistole im Hosenbund, hatte damit hantiert und dabei löste sich ein Schuss. Was einerseits einen glücklichen Ausgang für den Pistolenhelden hatte, zieht nun allerdings eine Anklage wegen einem Verstoß gegen das deutsche Waffengesetz nach sich. Fragt sich nur, weshalb der Mann überhaupt in die Polizeistation ging.

Krampfadern lassen schöne Lippen entstehen

Der Traum vieler Frauen wird in Österreich zur Realität – Krampfadern loswerden und gleichzeitig einen verführerischen Kussmund erhalten. Eine Schönheitschirurgin hat hierzu eine neue Methode entwickelt, die es tatsächlich möglich macht die hässlichen und auch schmerzenden Venen zu entfernen und kurz danach diese in die Lippen einzuziehen. Wichtig bei dieser ästhetischen Operation ist allerdings, dass die Krampfader nicht entzündet und groß genug ist. Unter einer lokalen Betäubung wird die Vene dann gezogen, in kleine feine Streifen geschnitten und mittels einer Nadel in die Lippen eingezogen. Diese Behandlungsmethode soll den Vorteil bieten, dass sich keine unschönen Knötchen an den Lippen bilden, wie es oftmals bei dem verwendeten Material Goretex oder auch schaumstoffartige Materialen vorkommt. Nebenwirkungen konnte die Ärztin an ihren bisherigen 20 Patientinnen nicht feststellen, allerdings gibt es auch noch keine Langzeitprognosen. Die Kosten für diesen doppelten Eingriff in Sachen Schönheit liegen bei etwa 1800€. Wer zusätzlich gleich eine ganze Sanierung der Beine möchte, muss aber mit rund 3000€ etwas tiefer in die Tasche greifen.

18kg großer Tumor bei einer Frau entfernt

Unglaublich, aber wahr. Vor kurzem wurde einer nur 37kg leichten Frau ein Tumor im Beckenraum entfernt, der fast die Hälfte des Gewichts der Patientin ausmachte. Sage und schreibe 18kg wog der Tumor, der bereits im Jahr 2003 bei der 35-jährigen Frau aus Saudi-Arabien diagnostiziert wurde. Die Ärzte wollten damals in ihrer Heimat sowohl die rechte Beckenhälfte als auch das rechte Bein entfernen, worauf die Mutter von drei Kindern jedoch den Eingriff ablehnte. Nun konnte sie in einer Berliner Privatklinik nach einer Chemotherapie von dem riesigen Geschwulst befreit werden. Eine Amputation wurde trotz der Größe des Tumors nicht nötig.

Den Spieß umgedreht: Schneckenplage? Schnecken essen

Bei feucht-warmen Wetter kriechen sie besonders gerne an Salat und Co hinauf, um sich so richtig satt zu essen. Schnecken, an sich possierliche  und sehr langsame Gesellen, trieben es bei einer Waliserin im Garten etwas zu bunt. Nachdem die Frau ständig auf die Schnecken treten musste und diese auch von den Tomaten nicht mehr viel übrig ließen, entschied sich die Hobby-Gärtnerin den Spieß umzudrehen.

Den Schnecken mit Gift zu begegnen widersprach ihrer inneren Überzeugung, allerdings sagte der kleine böse Mann im Ohr nichts gegen ihre Kochversuche, denn sie warf die Schnecken kurzerhand in den Kochtopf. Mittlerweile vertreibt die Frau aus dem Walis auch Schneckenrezepte und tauscht sich mit anderen “Schneckenliebhabern„ aus. So kann man gleich zwei Fliegen mit einem Mal schlagen: Tomaten und Co können friedlich und unbeschadet wachsen und man selbst sich eine Extra-Portion Proteine zu Gemüte führen. Da bleibt nur noch zu sagen: Guten Appetit!

Männerversteherin zeigte sich unvollkommen

Die Geschlechterkommunikation ist eines der nach wie vor nicht ganz geklärten Themen, das im Privaten ebenso zu Diskussionen und Spekulationen führt als auch in der Wissenschaft. Männer, die dann tatsächlich dank der verbalen und mimischen Ausdrucksweise einer Frau diese richtig interpretieren können, werden unter den Geschlechtsgenossen meist als “Frauenversteher„ betitelt, was nicht immer als Kompliment aufzufassen ist.

In der Regel sind da die Frauen durch ihr “Zwischen den Worten lesen können„ die besseren Kommunikatoren. Allerdings zeigte sich eine besorgte Frau bei ihrem Spaziergang im Pfälzer Wald als eine unvollkommene Männerversteherin. Nachdem sie männliche Schreie gehört hatte, wollte sie die gute Fee spielen und rief die Polizei, denn seit drei Stunden saß ein Mann im Auto und schrie immer wieder. Neben den normalen Polizeieinsatzkräften landete auch ein Hubschrauber zur Rettung des Mannes. Der allerdings war mopsfidel, genoss lediglich die Ruhe im Wald zum Lesen und musste aufgrund witziger Passagen mehrmals laut lachen. So kann “Frau„ sich irren. Die Männlein-Weiblein-Verständigung sollte die Männerversteherin allerdings lieber noch etwas üben.

FSME im Frühling wieder aktiv

Die Frühsommer-Meningoezephalitis wird jetzt mit der ersten Wärme des Frühlings wieder aktiv. Übertragen wird die Infektionskrankheit durch Zecken, die diesen Virus beim Blutsaugen mit dem Speichel in den Organismus des Menschen weiterleiten. Eine 100%ige  Prävention gibt es zwar nicht, aber mit einer Impfung lässt sich diese Erkrankung gut in Schach halten. Diese Impfung sollte man übrigens am besten in der kalten Jahreszeit durchführen lassen.

Da sich die Zecken nicht von den Bäumen fallen lassen, sondern in Gräsern und Büschen auf ihre Opfer warten, sollte man nach dem Spazierengehen besonders die Kniekehlen, Achselhöhlen und den Nacken nach den Blutsaugern absuchen. Mit Glück findet man sie noch auf ihrem Weg zum “Futterplatz„, was manchmal Stunden oder Tage dauern kann (sind nicht die schnellsten Insekten) und einem Gelegenheit gibt sie vor dem Biss abzusammeln.

Alte Hausmittel, wie Öl oder Klebstoff, sollte man lieber nicht einsetzen, weil sie der Zecke die Luft zum Atmen nehmen und sie in ihrem Kampf ums Überleben noch mehr Speichel und Viren absondert. Zeckenkarten helfen nach einem Biss die Zecke samt Kopf zu entfernen.

Wer sich unsicher ist, sollte zum Arzt gehen, auch wenn sich um die Bissstelle eine Rötung zeigt. Dasselbe gilt, wenn sich die Symptome der FSME zeigen: Anfangs ähneln diese einer Erkältung, die nach zwei bis zwanzig Tagen wieder weg sind. Kommt dann ein zweiter Schub mit hohem Fieber, Bewusstseinsstörungen, starken Kopf- und Nackenschmerzen oder auch Lähmungen und Erbrechen, kann man fast sicher sein, dass die Zecke den Virus übertragen hat.

Richtig behandeln lässt sich die FSME nicht, aber die Symptome lindern und in der Regel erholt man sich wieder von der Virus-Attacke, wenn auch manchmal erst nach einigen Monaten.

Flöhe lösen mitunter lebensbedrohliche Krankheiten aus

Der Frühling zeigt sich mit warmen Sonnenstrahlen und nicht nur die Menschen werden aktiver, sondern vor allem auch die Tierwelt. Als besonders aktiv zeigen sich nicht nur die Zecken, denn die scheinbar harmlosen Flöhe werden ebenso wach und treiben ihr Unwesen. Viele Menschen ahnen nicht einmal, dass diesen winzigen und springenden Tierchen möglicherweise Überträger von lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie etwa Fleckfieber oder Hirnhautentzündung sein können. Damit man das Risiko einer Ansteckung etwas eingrenzen kann, sollte man besonders wildlebende Tauben weder füttern noch auf der Fensterbank der Wohnung oder des Büros dulden. Da sich auf den Tauben zumeist Bakterien, Parasiten oder auch Pilze befinden, fühlen sich die Flöhe auf ihnen mehr als wohl. Sollten sich dann doch Flöhe in die Wohnung eingeschlichen haben, sollte man nicht nur die Teppiche mehrmals gründlich absaugen, sondern auch sämtliche Decken, Bettwäsche, Kleidung und Stofftiere so heiß wie möglich in der Waschmaschine waschen. Halten sich Hunde oder Katzen in der Wohnung auf, dann empfiehlt es sich diese mit einem Anti-Flohmittel zu behandeln.