Anale Feigwarzen – wie kriegt man sie los?04.10.11

Ab und zu nehme ich mir die Zeit und informiere über Themen, über die man nicht so gerne spricht. Immerhin gehört das Thema über die Steißbeinfistel zu den populärsten Beiträgen von blogmed.

Heute geht es um ein anderes intimens Thema, anale Feigwarzen. Was sind anale Feigwarzen und warum berichte ich darüber? Kondylome gehören weltweit zu den sexuell erworbenen Krankheiten, die am weitesten verbreitet sind. Ungefähr 60% aller Menschen tragen Antikörper. Das zeigt, dass die Durchseuchung mit Kondylomen wahnsinnig hoch ist und es sehr viele Menschen betrifft.

Die Feigwarzen treten aber nicht nur anal auf. Sie können auch am Penis oder z.B. an der Vagina auftreten. Der Hauptübertragunsweg ist Sex. Aber gelegentlich kommen auch andere Übertragungswege in Frage, z.B. durch gemeinsames Baden oder durch gemeinsam genutzte Handtücher. Wenn Sie anale Feigwarzen haben, war es im Zweifel das gemeinsam genutzte Handtuch oder der Toilettenbesuch… ;)

Wie merkt man, dass man infiziert ist? Es gibt einige Menschen, die den Virus tragen, aber keine Symptome haben. In vielen Fällen verursachen die Feigwarzen Juckreiz, Nässen und leichte Blutungen. Gerade die anale Schleimhaut ist sehr empfindlich gegenüber Irritationen und reagiert schnell mit Juckreiz.

Wenn man zum Arzt geht, wird der Juckreiz häufig fehlinterpretiert. Der Arzt diagnostiziert eine Entzündung, manchmal auch Hämorrhoiden. Dementsprechend leitet er eine falsche Therapie ein. Sicherheit bekommt man nur durch eine Biopsie, also eine Entnahme und Untersuchung der Schleimhaut.

Kondome schützen vor einer Übertragung, zumindest in den meisten Fällen. Aber einen hunderprozentigen Schutz gibt es nicht.

Wie kriegt man die Dinger wieder los? Idealerweise sucht man einen Spezialisten auf. Falsche Scham ist hier fehl am Platz. Der Fachausdruck für eine Spezialisten ist Proktologe. Es gibt aber Proktologen mit einer chirurgischen Grundausbildung und Proktologen mit einer internistischen oder dermatologischen Grundausbildung. Die Wahl des Arztes könnte auch für die Therapie entscheidend sein – es gibt nämlich mehrere Therapiemöglichkeiten:

Operativ:

1. Die chirurgische Entfernung der Feigwarzen. Schnipp, schnapp und weg! Die Erfolgsrate ist gut, sie liegt bei ca. 80 bis 90%. Allerdings treten in 20% der Fälle die Feigwarzen wieder auf.

2. Entfernung mit dem Laser – die Entfernung mit dem Laser ist ähnlich erfolgreich wie die chirurgische Entfernung.

3. Ein ebenso effizientes Verfahren ist die Elektrokoagulation. Dabei werden die Feigwarzen mit Strom zerstört.

4. Die Kryotherapie (Behandlung mit Kälte) ist eine weitere Option, die aber nicht ganz so effektiv ist wie die Behandlung mit Strom.

Konservativ:

Es gibt Cremes und Lösungen, die mittlerweile eingesetzt und verschrieben werden. Dazu gehören Wartec®, Condylox® und Aldara®. Die Anwendung der Cremes hat ihre Grenzen und muss mit dem Arzt besprochen werden. Immungeschwächte Personen sollten diese Cremes nicht anwenden. Ebenso kommt es durch die Anwendungen häufig zu Nebenwirkungen, z.B. zu entzündlichen Schwellungen.

Manche Ärzte wenden lokal Trichloressigsäure an und haben damit ähnlich guten Erfolg wie mit der Kryotherapie.

Eine weitere Alternative ist der Wirkstoff Polyphenon (Epigallocatechingallat), das ist ein Extrakt, der aus den Blättern des grünen Tees gewonnen wird. Die Salbe gibt es unter dem Handelsnamen Veregen®.

Ich hoffe, ich konnte mit dieser kleinen Abhandlung einen kleinen Wegweiser für die Behandlung dieser Erkrankungen geben.

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Glück gehabt!03.10.11

Durch eine Umstellung ist leider die Blogmed-Datenbank zerstört worden. Die letzte Sicherung war nicht vollständig. Aber dank meines Hosters –> www.allinkl.de konnte ich meine Datenbank wiederherstellen. Ich bin total dankbar und kann den Hoster wärmstens empfehlen! Jetzt läuft blogmed wieder…

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Kostenloser Produkttest auf FIT GESUND SCHOEN27.09.11

Das Portal www.fitgesundschoen.de lädt zum großen Produkttest ein. Aktuell können Sie die Produkte “Compeed Blasenpflaster” und das “Uli Breiter Zahnweißpulver” testen. Einfach das Formular ausfüllen. Mit ein wenig Glück werden Sie Produkttester und erhalten kostenlos die Produkte zugeschickt. Im Anschluss an den Test muss man einen kleinen Erfahrungsbericht verfassen. Hier geht es zum Produkttest: http://www.fitgesundschoen.de/test_me/start.html

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Was hilft mir?20.09.11

Wer fragt sich das nicht? Was hilft bei Akne? Was hilft mir bei Kopfschmerzen? Und was mache ich, wenn ich Schlafstörungen habe? Nun ja, jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen mit Therapien gemacht. Dem einen hilft es, dem anderen nicht.

Und genau dieser Frage stellt sich ein neues Gesundheitsportal. Der Name ist Programm. www.was-hilft-mir.com ermöglicht den Besuchern ihre Erfahrungen weiterzugeben und von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Ob nun der philippinische Geistheiler, ein Hausmittel oder ein Medikament geholfen hat: bewerten darf man alles, was hilft – oder eben auch nicht.

Bereits jetzt gibt es ca. 1000 Erfahrungsberichte, das Portal lebt aber von den Erfahrungen der Besucher. Also einfach reinschauen und mit eigenen Erfahrungen unterstützen.

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Weisse Liste – Arztbewertungsportal von AOK und Barmer19.05.11

Wenn man einen guten Arzt sucht, dann fragt man Freunde oder schaut ins Internet, um einen ersten Eindruck zu kriegen. Warum also nicht im Internet Ärzte bewerten lassen?

Argumente dafür und dagegen gibt es viele und diese sind an anderer Stelle schon besprochen. Aber es gibt zwei Punkte, die immer wieder diskutiert werden:

1. Bewertungen können (nicht nur im medizinischen Bereich) gefakt werden,
2. Da die meisten Menschen besseres zu tun haben als ihren Arzt im Internet zu bewerten, ist die Anzahl der Bewertungen in den meisten Fällen nicht repräsentativ.

Nun ist ein neues Arztbewertungsportal online gegangen (es gibt ja schon einige – Docinsider, Imedo, Jameda).

Das  Besondere daran ist, dass das neue Arztbewertungsportal durch AOK und Barmer unterstützt wird. Nur Mitglieder der AOK und der Barmer können teilnehmen und Ärzte bewerten. Damit vermeidet man die sonst üblichen Fake-Bewertungen – möglicherweise!

Inwiefern geprüft wird, ob ein Arztbesuch tatsächlich stattgefunden hat, wird nicht klar. Oder kann der Sohn den Gynäkologen der Mutter bewerten? Vielleicht ist diese Prüfung aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Wenn ich Näheres erfahre, werde ich es posten.

Die Weisse Liste kann hier eingesehen werden: Weisse Liste

Das Portal befindet sich noch in der Aufbauphase und das merkt man natürlich. In erster Linie deshalb, weil bis jetzt kaum Bewertungen eingegangen sind. Erst wenn 10 Bewertungen zu einem Arzt eingegangen sind, werden die Ergebnisse veröffentlicht. Einen Arzt zu finden, der über 10 Bewertungen hat, ist im Moment noch eine Rarität. Hier ein Beispiel: Frau Dr. Brigitte Mönke

Es bleibt abzuwarten wie sich das Projekt entwickelt und ob es am Ende wirklich einen Mehrwert bietet.

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Reiseapotheke – Trekkingtour08.02.11

Was gehört in eine Reiseapotheke? Tja, das kommt wohl darauf an, wohin man reist und was es für eine Tour ist.

Das nehme ich meistens mit (vorausgesetzt die nächste Apotheke ist nicht um die Ecke):

1. Mullbinden / sterile Kompressen / Pflaster

2. Desinfektionsspray / evtl. Jod-Salbe

3. Schmerzmittel (Paracetamol oder Aspirin für Kopfschmerzen) / evtl. noch stärkeres Schmerzmittel als Reserve

4. Breitbandantibiotikum, z. B. Doxycyclin

5. Mittel gegen Durchfall, z.B. Imodium

6. Je nach Region – Malaria Standy by

7. Thermometer

8. Mittel gegen Übelkeit / Reisekrankheit, z.B. Ingwer-Bonbons

9. Magentee (für Magenverstimmungen)

10. Kortisonhaltige Salbe gegen Hautausschlag

Wer hat noch Ideen?

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Richtiges Sitzen am Arbeitsplatz04.08.10

Besonders während der Arbeit im Büro wird der Rücken durch langes und eintöniges Sitzen häufig stark beansprucht. Stilles Sitzen bedeutet Schwerstarbeit für die Bandscheiben, da der Druck, der beim Sitzen auf ihnen lastet, ausgesprochen hoch ist. Werden die Bandscheiben über einen längeren Zeitraum stark zusammengepresst, ist die Nährstoffversorgung in Gefahr, was auf Dauer Schäden an der Wirbelsäule verursachen kann. Aus diesem Grund ist jede Entlastung, auch wenn sie noch so kurz ist, für die Gesundheit des Rückens enorm wichtig.

Vor allem kleine Kinder besitzen noch ein gutes Körpergefühl und machen es den Erwachsenen vor, wie es richtig ist: Sie sitzen scheinbar nur für wenige Momente still und verändern ständig ihre Sitzposition. Dieses oft unerwünschte Herumzappeln ist äußerst gesund, da “aktives Sitzen” ideal zur Entspannung der Schulter- und Rückenmuskulatur beiträgt. Häufiges Strecken, Hin- und Herrollen mit dem Bürostuhl oder auch ungewöhnliche Sitzpositionen, wie z. B. das “Verkehrt-herum-Sitzen” (mit der Rückenlehne nach vorn) bringen Bewegung in den Büroalltag und werden dankbar von Rücken und Wirbelsäule angenommen. Des Weiteren sollte während der Arbeit jede Gelegenheit zum Stehen genutzt werden. Tätigkeiten, wie Telefonieren oder das Öffnen der Post, können mühelos im Stehen ausgeführt werden. Das aktive Sitzen am Arbeitsplatz wird von einigen raffinierten Sitzmöbeln hervorragend ermöglicht und unterstützt. Sitzbälle oder Schwinghocker, wie beispielsweise der Bürostuhl Swopper, fordern den Körper ständig auf, das Gleichgewicht zu halten und zwingen ihn förmlich zur Bewegung. Das Sitzen auf solchen beweglichen Möbeln kann allerdings auf Dauer ziemlich anstrengend werden. Am idealsten wäre daher ein mehrmaliger Wechsel vom herkömmlichen Bürostuhl auf die aktive Sitzgelegenheit.

Neben dem passenden Bürostuhl können obendrein ergonomisch geformte Computer-Tastaturen dazu beitragen, dass sich die Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich nicht verkrampft. Höhenverstellbare Schreibtische lassen sich zudem ganz individuell auf die jeweilige Körpergröße einstellen und ermöglichen eine bequeme und rückenfreundliche Körperhaltung während der Arbeit.

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