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Weisse Liste – Arztbewertungsportal von AOK und Barmer

Wenn man einen guten Arzt sucht, dann fragt man Freunde oder schaut ins Internet, um einen ersten Eindruck zu kriegen. Warum also nicht im Internet Ärzte bewerten lassen?

Argumente dafür und dagegen gibt es viele und diese sind an anderer Stelle schon besprochen. Aber es gibt zwei Punkte, die immer wieder diskutiert werden:

1. Bewertungen können (nicht nur im medizinischen Bereich) gefakt werden,
2. Da die meisten Menschen besseres zu tun haben als ihren Arzt im Internet zu bewerten, ist die Anzahl der Bewertungen in den meisten Fällen nicht repräsentativ.

Nun ist ein neues Arztbewertungsportal online gegangen (es gibt ja schon einige – Docinsider, Imedo, Jameda).

Das  Besondere daran ist, dass das neue Arztbewertungsportal durch AOK und Barmer unterstützt wird. Nur Mitglieder der AOK und der Barmer können teilnehmen und Ärzte bewerten. Damit vermeidet man die sonst üblichen Fake-Bewertungen – möglicherweise!

Inwiefern geprüft wird, ob ein Arztbesuch tatsächlich stattgefunden hat, wird nicht klar. Oder kann der Sohn den Gynäkologen der Mutter bewerten? Vielleicht ist diese Prüfung aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Wenn ich Näheres erfahre, werde ich es posten.

Die Weisse Liste kann hier eingesehen werden: Weisse Liste

Das Portal befindet sich noch in der Aufbauphase und das merkt man natürlich. In erster Linie deshalb, weil bis jetzt kaum Bewertungen eingegangen sind. Erst wenn 10 Bewertungen zu einem Arzt eingegangen sind, werden die Ergebnisse veröffentlicht. Einen Arzt zu finden, der über 10 Bewertungen hat, ist im Moment noch eine Rarität. Hier ein Beispiel: Frau Dr. Brigitte Mönke

Es bleibt abzuwarten wie sich das Projekt entwickelt und ob es am Ende wirklich einen Mehrwert bietet.

Reiseapotheke – Trekkingtour

Was gehört in eine Reiseapotheke? Tja, das kommt wohl darauf an, wohin man reist und was es für eine Tour ist.

Das nehme ich meistens mit (vorausgesetzt die nächste Apotheke ist nicht um die Ecke):

1. Mullbinden / sterile Kompressen / Pflaster

2. Desinfektionsspray / evtl. Jod-Salbe

3. Schmerzmittel (Paracetamol oder Aspirin für Kopfschmerzen) / evtl. noch stärkeres Schmerzmittel als Reserve

4. Breitbandantibiotikum, z. B. Doxycyclin

5. Mittel gegen Durchfall, z.B. Imodium

6. Je nach Region – Malaria Standy by

7. Thermometer

8. Mittel gegen Übelkeit / Reisekrankheit, z.B. Ingwer-Bonbons

9. Magentee (für Magenverstimmungen)

10. Kortisonhaltige Salbe gegen Hautausschlag

Wer hat noch Ideen?

Richtiges Sitzen am Arbeitsplatz

Besonders während der Arbeit im Büro wird der Rücken durch langes und eintöniges Sitzen häufig stark beansprucht. Stilles Sitzen bedeutet Schwerstarbeit für die Bandscheiben, da der Druck, der beim Sitzen auf ihnen lastet, ausgesprochen hoch ist. Werden die Bandscheiben über einen längeren Zeitraum stark zusammengepresst, ist die Nährstoffversorgung in Gefahr, was auf Dauer Schäden an der Wirbelsäule verursachen kann. Aus diesem Grund ist jede Entlastung, auch wenn sie noch so kurz ist, für die Gesundheit des Rückens enorm wichtig.

Vor allem kleine Kinder besitzen noch ein gutes Körpergefühl und machen es den Erwachsenen vor, wie es richtig ist: Sie sitzen scheinbar nur für wenige Momente still und verändern ständig ihre Sitzposition. Dieses oft unerwünschte Herumzappeln ist äußerst gesund, da „aktives Sitzen“ ideal zur Entspannung der Schulter- und Rückenmuskulatur beiträgt. Häufiges Strecken, Hin- und Herrollen mit dem Bürostuhl oder auch ungewöhnliche Sitzpositionen, wie z. B. das „Verkehrt-herum-Sitzen“ (mit der Rückenlehne nach vorn) bringen Bewegung in den Büroalltag und werden dankbar von Rücken und Wirbelsäule angenommen. Des Weiteren sollte während der Arbeit jede Gelegenheit zum Stehen genutzt werden. Tätigkeiten, wie Telefonieren oder das Öffnen der Post, können mühelos im Stehen ausgeführt werden. Das aktive Sitzen am Arbeitsplatz wird von einigen raffinierten Sitzmöbeln hervorragend ermöglicht und unterstützt. Sitzbälle oder Schwinghocker, wie beispielsweise der Bürostuhl Swopper, fordern den Körper ständig auf, das Gleichgewicht zu halten und zwingen ihn förmlich zur Bewegung. Das Sitzen auf solchen beweglichen Möbeln kann allerdings auf Dauer ziemlich anstrengend werden. Am idealsten wäre daher ein mehrmaliger Wechsel vom herkömmlichen Bürostuhl auf die aktive Sitzgelegenheit.

Neben dem passenden Bürostuhl können obendrein ergonomisch geformte Computer-Tastaturen dazu beitragen, dass sich die Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich nicht verkrampft. Höhenverstellbare Schreibtische lassen sich zudem ganz individuell auf die jeweilige Körpergröße einstellen und ermöglichen eine bequeme und rückenfreundliche Körperhaltung während der Arbeit.

Schweinegrippe Impfstoff

Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe, den die Bundesregierung für 700 Millionen Euro gekauft hat, ist umstritten. Der Impfstoff enthält ein neues, ungebräuchliches Wirkverstärkergemisch (sog. Adjuvantien). Die Adjuvantien verstärken die Effekte der Antigene – leider nicht nur die erwünschten, sondern auch die unerwünschten, z.B. Schwellung und Schmerzen in der Injektionsstelle, Fieber, Schüttelfrost und mehr… Ob auch andere Reaktionen des Immunsystems wie Lähmungen vermehrt auftreten, ist ungewiss.

Zusätzlich wird im Impfstoff ein quecksilberhaltiges Konservierungsmittel eingesetzt. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt diesen Einsatz nicht.

In den USA dagegen setzt man auf Impfstoffe, die auf die herkömmliche Art und Weise hergestellt werden: ohne Wirkverstärker.

Der Verlauf der Schweinegrippe ist derzeit noch – im Vergleich zur normalen Grippe – sehr milde. Im Winter 2002/2003 gab es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Deutschland 5 Millionen Infizierte und 16.000 bis 20.000 Todesfälle durch die „normale“ Grippe. Davon ist die Schweinegrippe noch weit entfernt. Sollte man also das Risiko dieser Impfung in Kauf nehmen? Das muss am Ende jeder für sich entscheiden.

Die Skepsis scheint wohl auch bei der Regierung angekommen zu sein. Seit gestern ist bekannt, dass für Bundesregierung und Soldaten ein anderen Impfstoff gekauft wurde: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,7912076,00.html, der wohl deutlich verträglicher ist.

Aber wer möchte schon politisch die Verantwortung für 700 Millionen Euro übernehmen? Wohl keiner.

Google Flu Trends

Da uns diesen Herbst die Grippe wohl stärker als die letzten Jahre beschäftigen wird, hier eine spannendes Tool, dass Google zusammen mit amerikanischen Forschern entwickelt hat: Google Flu Trends.

Google Flu Trends ist ein Frühwarnsystem für Grippe-Epidemien und Pandemien. Dabei nutzt Google die Suchanfragen von Kranken und wertet dieses Volumen aus. Aufgrund der Zahl der Suchenden ist ein  Rückschluss auf die Häufigkeit der Grippe-Erkrankung möglich.

Aktuell steht Google Flu nur für Australien, USA und Neuseeland zur Verfügung. In Deutschland kann man Google Insights for Trends nutzen.

Blinde kann wieder sehen

Ein Verfahren, dass bereits in den 60er Jahren angewandt wurde, verhalf in den USA einer Blinden wieder zum Sehen. Diese Operation wurde in den USA das erste Mal durchgeführt.

Dabei wird ein Zahn verwendet. In dem Zahn wird ein Loch gebohren, in dem eine Linse eingefügt. Das Verfahren gilt als letzte Möglichkeit, wenn eine künstliche Hornhaut abgestoßen wird.

Die Frau konnte bereits wenige Wochen nach der Operation wieder Zeitung lesen.

Weitere Infos und Bilder: http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article4557536/Blinde-kann-dank-Zahn-im-Auge-wieder-sehen.html